Ich darf Sie zur ersten Ausgabe des PHARMAustria im Jahr 2026 herzlich begrüßen!
Wir haben in der Coverstory dieser Ausgabe ein Thema aufgegriffen, das wohl alle Menschen in der Pharmaindustrie sowie andere Stakeholder im Gesundheitswesen derzeit intensiv beschäftigt: die Situation der Forschung in Österreich, über die in den letzten Jahren sehr viel diskutiert wird. Aufgrund der sinkenden Anzahl von klinischen Studien sind viele beunruhigt, was auf längere Sicht aus dem Forschungsstandort Österreich werden wird. Dabei geht es auch um unsere Wettbewerbsfähigkeit, denn internationale Konkurrenz wie z.B. die USA und Asien setzt den europäischen Markt zunehmend unter Druck. Dies führt dazu, dass sich der globale Schwerpunkt der Arzneimittelinnovation derzeit weg von Europa bewegt – etwas, das weder im Sinne der EU, noch im Sinne von Österreich sein kann. Wir stellen daher in unserer Coverstory die Forschungssituation in Österreich in den Fokus und werfen dabei auch einen Blick auf die Lage innerhalb der EU. Dabei beleuchten wir nicht nur den Ist-Zustand, sondern auch die Zukunftsaussichten. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Forschung und Pharmaindustrie haben zu dem Thema Stellung bezogen und erläutern Maßnahmen, mit denen die Forschung in Österreich zukunftsfit gemacht werden könnte.
Weitere spannende Themen dieser Ausgabe sind ein Porträt der Sozial- und Gesundheitsministerin Korinna Schumann sowie ein Nachbericht zu einem Workshop des Österreichischen Onkologie Forums im Jänner 2026, bei dem sich ebenfalls alles um die Forschungssituation in Österreich gedreht hat.
Mehr zum Thema KI in der klinischen Forschung erfahren Sie in einem Veranstaltungsbericht der GPMed.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre!
Gabriele Jerlich