Die Coverstory dieser PHARMAustria-Ausgabe dreht sich um Gesundheitsinformationen und deren Auswirkungen auf die Gesundheitskompetenz. Durch eine Vielzahl an Expertenstimmen eröffnet sich ein breit gefächerter Blick auf dieses komplexe Thema. Dabei wird eines sehr deutlich: Entscheidend ist, ob Inhalte von Gesundheitsinformationen wissenschaftlich fundiert, aktuell, verständlich und transparent sind – und ob Menschen daraus den für sie richtigen nächsten Schritt ableiten können. Dies gewinnt gerade in der heutigen Zeit an Bedeutung, denn noch nie war Gesundheitswissen so leicht zugänglich wie heute. Wenige Klicks genügen und Suchmaschinen, soziale Medien oder KI-Chatbots liefern Antworten auf nahezu jede medizinische Frage.
Doch diese Fülle an Information schafft nicht automatisch Orientierung. Gerade deshalb braucht es gerade jetzt „gute“ Gesundheitsinformation. Diese stärkt die Gesundheitskompetenz, unterstützt informierte Entscheidungen und schafft die Grundlage für eine partnerschaftliche Kommunikation zwischen Patient:innen und Gesundheitsberufen. Qualitätsgesicherte Gesundheitsinformation ist somit weit mehr ist als Wissensvermittlung – sie trägt zu besserer Adhärenz, mehr Patientensicherheit und letztlich auch zu einem zielgerichteteren Einsatz der Ressourcen im Gesundheitswesen bei. Mehr darüber lesen Sie auf den Seiten 8–17.
Weiters widmet sich diese Ausgabe u.a. der aktuellen LA-MED Facharzt-Studie, die zeigt, dass Fachzeitschriften nach wie vor große Relevanz für ihre Leserschaft haben, sowie der diesjährigen Jahresversammlung des Österreichischen Onkologie Forums, bei der ein Maßnahmenkatalog zur nachhaltigen Absicherung klinischer Studien präsentiert wurde. Denn klinische Forschung muss für den Standort Österreich als strategisch wichtig erkannt werden, so der Tenor der Veranstaltung.
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!
Gabriele Jerlich