© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com Das Oberlandesgericht Linz hat die teilbedingte Haftstrafe für einen Schönheitschirurgen, der gefälschte Abnehmspritzen zur Selbstinjektion verkauft hatte, in eine unbedingte Geldstrafe sowie eine einjährige bedingte Freiheitsstrafe umgewandelt. Statt 21 Monaten Haft (7 davon unbedingt) muss der Arzt nun 57.600 Euro zahlen. Der Mediziner war im Juli 2025 am Landesgericht Steyr wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz, gewerbsmäßigen Betrugs und schwerer Körperverletzung zu der teilbedingten Haftstrafe verurteilt worden. Er habe sich 2023 von zwei bereits rechtskräftig verurteilten Unternehmern 225 gefälschte Pens des Abnehmmittels Ozempic liefern lassen, um sie um ein Vielfaches des Ankaufspreises an Patientinnen abzugeben. In der Folge erlitten zwei Frauen eine lebensbedrohliche Unterzuckerung, da sie anstelle des Wirkstoffs Semaglutid Insulin erhielten.
Im Rahmen der Kampagne „more Momente“ eröffnete am 26. Februar die more-Vernissage im Primärversorgungszentrum Medizin Mariahilf in Wien. Die Veranstaltung brachte Medizin, Kunst und Engagement zusammen und setzte ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit rund um Brustkrebs – insbesondere für die besonders aggressive Form des triple-negativen Brustkrebses. Die Initiative wurde von Gilead Sciences Österreich ins Leben gerufen und verbindet medizinische Information mit künstlerischer Sensibilisierung. Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstwerke kommt dem gemeinnützigen Verein Pink Paddling Austria zugute.
Mit 20.000 Herz-CTs in dreieinhalb Jahren ist das Diagnostikzentrum Graz (DZG) nach eigenen Angaben weltweit führend bei Herzuntersuchungen und wird von seinem Partner Siemens Healthineers nun als „International Reference Site“ geführt. „Das DZG spielt in einer Liga mit den führenden Radiologie-Instituten weltweit – von New York City über Paris und London bis nach Peking. 20.000 Herzuntersuchungen sind ein absoluter Spitzenwert – im niedergelassenen Bereich konkurrenzlos“, so Philipp Wolber von Siemens Healthineers. Ermöglicht wurde dies durch den Einsatz zweier photonenzählender Computertomographen (NAEOTOM Alpha.Peak).
Acht Primarii des Universitätsklinikums St. Pölten wurden im Rahmen eines Festaktes an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften offiziell zu Universitätsprofessor:innen berufen. „Diese Professuren stärken unsere Position als universitärer Gesundheitsstandort nachhaltig und erhöhen unsere Attraktivität für Studierende, Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner sowie hochqualifizierte Fachkräfte“, betonte die Klinikleitung. Mit der Berufung werden Thomas Eiwegger, Harun Fajkovic, Andreas Maieron, Julia Mascherbauer, Stefan Oberndorfer, Georg Mathias Sprinzl, Franz Trautinger sowie Dominik Wiedemann in ihrer wissenschaftlichen Expertise gewürdigt. (tab/Agenturen)