© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com Das Institut für Inklusive Medizin der Barmherzigen Brüder in Kainbach bei Graz wurde als Lehrordination der Medizinischen Universität Graz anerkannt. Medizinstudierende können dort nun im Rahmen des Klinisch-Praktischen Jahres (KPJ) einen Ausbildungsmonat in Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt inklusive Medizin absolvieren. Dabei lernen sie die medizinische Versorgung von Menschen mit intellektuellen und mehrfachen Beeinträchtigungen und die damit verbundenen besonderen Anforderungen an ärztliche Diagnostik und Kommunikation kennen.
Die E-Card gibt es ab sofort auch in einer digitalen Version. Das gaben Regierung und Sozialversicherung am Donnerstag bekannt. Die Bestätigung der Identität erfolgt via ID Austria. Nutzbar ist die digitale Karte sowohl für Android- als auch für Apple-Handys. Daneben bleibt auch die physische Karte weiter bestehen. Konkret kann die digitale E-Card ab sofort über die SV-Apps „MeineSV“, „MeineÖGK“ und bald auch über „MeineBVAEB“ und „svsGO“ österreichweit in Ordinationen und Apotheken mit dem Smartphone genutzt werden. Digitalstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) sprach von einem „Meilenstein“. Damit seien nun alle Ausweise des täglichen Gebrauchs digital verfügbar.
Jungärzt:innen aus dem LK Amstetten und anderen Landeskliniken des Mostviertels trainierten kürzlich unter Anleitung erfahrener Oberärzt:innen aus den Abteilungen für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie Frauenheilkunde moderne minimalinvasive Operationstechniken. An speziellen Trainingsmodellen, sogenannten P.O.P.-Simulatoren, wurden unterschiedliche chirurgische Eingriffe geübt, darunter Eingriffe am Bauchraum, an Blutgefäßen und gynäkologische Eingriffe, wie auch das Vernähen von Blutgefäßen. Ziel des klinikübergreifenden Workshops war es, nicht nur Know-how zu bündeln, sondern auch die Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Gesundheitsregion zu stärken, betonte der zuständige Landesrat Anton Kasser (ÖVP).
Nach dem UK Wiener Neustadt und dem UK St. Pölten werden nun nach und nach mehr OP-Roboter angeschafft. Kürzlich wurde das Universitätsklinikum Krems mit einem Roboter ausgestattet, der dort in der Gynäkologie, im HNO-Bereich, der Thoraxchirurgie, der Urologie und der Viszeralchirurgie zum Einsatz kommt. Die nächsten Roboter werden in den Spitälern in Mistelbach, Horn, Mödling und Amstetten in Betrieb gehen. „Die Entwicklung zur roboterassistierten Chirurgie bringt jederzeit die beste Erst- und Akutversorgung für die Patient:innen, und sie ist zugleich ein wichtiger Impuls, um für junge Mediziner:innen Lehre und Technik gemeinsam auf den Punkt zu bringen”, heißt es aus der Landesregierung. (tab/sst/Agenturen)