© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com Der Wiener Epidemiologe Matthias Wielscher erhielt kürzlich den mit 450.000 Euro dotierten Award von der WE&ME-Stiftung der Familie Ströck und des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Das Geld aus dem erstmals vergebenen Preis dient laut der Stiftung dazu, dass der Wissenschafter an der Medizinischen Universität Wien erforscht, warum die schwere Multisystemerkrankung ME/CFS nicht bei allen Patient:innen gleich verläuft. Bisher habe die fehlende Einteilung der vielfältigen Patient:innengruppe in Untergruppen Studienergebnisse verhindert und damit auch zielgerichtete Therapien, hieß es in der Begründung der Preisvergabe. In einem ersten, vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) und der WE&ME-Stiftung geförderten Projekt untersuchte Wielscherbereits sehr seltene genetische Varianten von ME/CFS. Nun will er häufige Varianten anhand von Daten von 17.000 diagnostizierten ME/CFS-Patient:innen aus dem Datensatz DecodeME prüfen. In Österreich sind nach Schätzungen etwa 73.000 Menschen von ME/CFS betroffen.
Vorarlberger Bürger:innen, die sich im Rahmen der Initiative „Ja zum Erhalt“ für einen Fortbestand von Geburtenstation, Pädiatrie und Gynäkologie am Krankenhaus Dornbirn aussprachen, haben eine wichtige Hürde genommen: Ihr Volksbegehren wurde von 17.605 Stimmberechtigten unterstützt, 5.000 hätten ausgereicht. Damit muss sich nun die Landesregierung innerhalb von drei Monaten mit dem Anliegen befassen. Hintergrund waren Pläne, die Gynäkologie und Geburtenstation von Dornbirn nach Bregenz zu verlegen. Trotz heftiger Proteste, auch aus dem Pflege- und Ärztebereich sowie von der Stadt Dornbirn, blieb die Landesregierung bei ihrer Entscheidung.
Die Klinik Landstraße in Wien wird schrittweise modernisiert. Von 17 Stationen sind bereits zwölf saniert, so nun auch die onkologische Ambulanz. „Mit der sanierten onkologischen Ambulanz stärken wir eine hochspezialisierte interdisziplinäre onkologische Versorgung in der Region, unsere Patient:innen erhalten moderne Chemo-, Immun- und Antikörpertherapien in einem Umfeld, das medizinische Qualität mit noch mehr Komfort verbindet”, freut sich der Leiter der onkologischen Ambulanz und interdisziplinären Therapieambulanz Hannes Kaufmann. Neu installiert wurde ein Kühlsystem, erneuert wurden die Beleuchtung, der Anmeldeschalter, das Aufrufsystem und die Möblierung im Arbeits- und Wartebereich.
Mit 136.240 Euro ging kürzlich die höchste Charity-Spende in der Geschichte des Wiener Ärzteballs an dieCliniClowns Austria. Erzielt wurde die Rekordspende aus dem Reinerlös des Balls, der im Jännerstattfand,und unter dem Motto „Ein Tanz für das Leben – Eine Charity-Nacht für die CliniClowns“ stand. Der Spendenscheck wurde nun von Johannes Steinhart in seiner Funktion als Präsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien an die Geschäftsführerin der CliniClowns Austria Eva Radinger übergeben, die von einem Clownpaar begleitet wurde. Steinhart sagte, der Wiener Ärzteball zeige Jahr für Jahr, wie vielbewegt werdenkann, wenn gesellschaftliches Engagement und Solidarität aufeinandertreffen. 2025 waren bei dem Ball 118.000 Euro zusammengekommen, die an die WE & ME Foundation gingen, eineStiftung, die Menschen mit ME/CFS hilft. (tab/sst/Agenturen)