© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com Der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe Heinrich Husslein übernahm mit 3. August die Leitung der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz. Er folgt auf Fritz Nagele, der in den Ruhestand getreten ist. Husslein war langjähriger Belegarzt im Goldenen Kreuz. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der minimalinvasiven operativen Gynäkologie, insbesondere in der Behandlung von Endometriose, Myomen, Infertilität sowie Beckenbodenstörungen. Internationale Erfahrung sammelte er im Rahmen eines zweijährigen Fellowships für minimalinvasive gynäkologische Chirurgie am St. Michael’s Hospital der University of Toronto. Darüber hinaus betreute er als gesamtklinischer Oberarzt an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Wien (AKH Wien) auch akute und medizinisch komplexe geburtshilfliche Situationen.
Das Gefäßforum Österreich lädt zu seiner jährlichen Gesundheitsvorsorgemaßnahme: Von 21. Bis 25.September finden Aortenaneursyma-Screeningtage in spezialisierten Gefäßambulanzen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol statt. Erstmals machen auch die Gefäßzentren der Wiener ÖGK mit. Die Initiative bietet anlässlich des internationalen Gefäß-Awareness-Monats eine kostenlose Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader an. Zudem gibt es auf der Website des Gefäßforums einen neuen Risikorechner, mit dem online unkompliziert das individuelle Krankheitsrisiko festgestellt werden kann. Mehr Informationen unter https://www.gefaessforum.at
Ein OP-Team rund um den Vorstand der Thoraxchirurgie, Andreas Zierer, hat die ersten zwei roboterassistierten Bypass-Operationen im Linzer Kepler Universitätsklinikum (KUK) durchgeführt. Bisher sei das nur in der Klinik Floridsdorf gemacht worden, hieß es. Bei dem nun durchgeführten Eingriff könne die stationäre Aufenthaltsdauer der Patient:innen auf die Hälfte reduziert werden, zudem sei der Eingriff schonender und biete mehr Möglichkeiten als die minimalinvasive Schlüssellochchirurgie, betonte Zierer. Langfristig könnte die Hälfte aller Herz-OPs – derzeit sind das in Oberösterreich 1.600 pro Jahr – auf diese Weise durchgeführt werden, allerdings fehlen für die breite Ausrollung noch Zulassungen.
In den vier Spitälern der Gesundheit Burgenland sind 2025 mehr Patient:innen behandelt worden. 35.289 Personen wurden stationär aufgenommen – ein Plus von 0,36 Prozent im Vergleich zu 2024. 183.066 ambulante Behandlungen bedeuteten einen Anstieg von 8,22 Prozent. 20.577 Operationen wurden in den Spitälern durchgeführt und 948 Geburten verzeichnet. Die Umsatzerlöse stiegen von 309,4 auf 337,9 Millionen Euro. Insgesamt stehen in den vier Spitälern in Kittsee, Oberwart, Oberpullendorf und Güssing 633 Betten zur Verfügung. 2.792 Mitarbeiter:innen waren 2025 dort beschäftigt. Die Verweildauer der Patient:innen betrug durchschnittlich 4,64 Tage. (tab/Agenturen)