© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com Schon seit 2017 geht der Reinerlös des Wiener Ärzteballs an eine ausgewählte gemeinnützige Organisation. Beim bevorstehenden Ball am Samstag, 30. Jänner 2027, wird die Hofburg in Pink erstrahlen, denn dieser Ball steht unter dem Motto „Ein Tanz für das Leben – eine Charity-Nacht für Pink Ribbon“: Der Erlös geht an die Brustkrebs-Aktion der Krebshilfe Wien, die über Brustkrebs aufklärt und Betroffenen hilft. Der Kartenverkauf für den Ball hat bereits gestartet. Karten und Tischplätze können ausschließlich über die Website www.ärzteball.at bestellt werden, Tischplätze müssen im Voraus gebucht werden.
Die Wiener Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) hat einen neuen Studienplan für den Masterstudiengang Humanmedizin eingeführt, der nach dem Abschluss des ersten Studienjahrgangs nun international Aufmerksamkeit weckte: Das Curriculum wurde auf dem Kongress für medizinische Ausbildung der „Association for Medical Education in Europe“ (AMEE) präsentiert und dort als eines der modernsten Studienkonzepte weltweit eingeschätzt. Der Plan sieht vor, dass die Studierenden zusätzlich zur klinischen Ausbildung an der Universität in allen 18 klinischen Disziplinen in Wiener Spitälern ausgebildet werden. Dort erhalten sie klar definierte medizinische Aufgaben, die Mediziner:innen am Ende ihrer Ausbildung sicher und selbstständig beherrschen müssen. Außerdem werden die Studierenden in einem zehnwöchigen Praktikum Mitglied eines Krankenhausteams und übernehmen medizinische Aufgaben in der Patientenversorgung.
Das Göttlicher Heiland Krankenhaus bietet eine neue Behandlungsmöglichkeit für Patient:innen mit schweren Venenerkrankungen an: die minimalinvasive Wiedereröffnung verschlossener Beckenvenen mittels Venen-Stent. Verengte oder verschlossene Venen werden durch Katheter-gestützte Intervention wieder geöffnet und mit einem Stent dauerhaft offengehalten. Ziel ist es, den Blutabfluss zu verbessern und Beschwerden zu lindern. Die Therapie kommt insbesondere bei chronischen Verschlüssen der Beckenvenen oder der unteren Hohlvene (Vena cava inferior) zum Einsatz.
Gleich mehrere Forschende aus den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes wurden beim Kongress der European Respiratory Society (ERS) ausgezeichnet. Das Forschungsteam rund um Marie-Kathrin Breyer, Vorständin der Lungenabteilung des Standort Penzings der Klinik Ottakring und Robab Breyer-Kohansal, Vorständin der Lungenabteilung der Klinik Hietzing, präsentierte insgesamt 23 wissenschaftliche Arbeiten und war damit die am stärksten vertretene Forschungsgruppe aus ganz Europa. Die Lungenfachärztin Marie Therese Grasl vom Standort Penzing erhielt den Young Scientist Award der ERS für ihre Arbeit zur Lungenfunktionsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen. Der Best Abstract Award für Forschung ging an Arschang Valipour, Vorstand der Lungenabteilung der Klinik Floridsdorf. Er untersuchte einen neuen bronchologischen Therapieansatz für Menschen mit schwerem Lungenemphysem. (tab/sst/Agenturen)