© Geko Grafik - curto - stock.adobe.com Um bis zu 98 % will eine neue Methode den Arbeitsaufwand senken, der bei der Planung der ärztlichen Ausbildung in Krankenhäusern anfällt. Das ergaben Tests an mehreren österreichischen Krankenhäusern mit rund 400 Ärzt:innen in Ausbildung und 5600 zu verplanenden Ausbildungsmonaten. Die Methode wurde von Alexander Gaal von Fraunhofer Austria in Kooperation mit der rotable technologies GmbH erstellt. Neu ist, dass sich auch sehr große, komplexe Pläne in kurzer Zeit erstellen lassen und die Pläne auch auf ihre Gerechtigkeit hin geprüft werden.
Mehr als 200 kostenlose Angebote rund um die Frauengesundheit stehen Frauen ab 16 Jahren bei der Feminale von 1. bis 30. November in Wien zur Verfügung. Die Themen reichen von psychischer Gesundheit, sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung und Wechseljahren bis zu Gendermedizin, Bewegung, Ernährung und gesundem Altern. Herzstück der Aktion ist die Gesundheitsstraße am 6. November im Wiener Rathaus, wo Gesundheits-Checks und Impfungen angeboten werden. Details unter wien.gv.at/feminale.
Die Danube Private University (DPU), die Niederösterreichische Landesgesundheitsagentur und das Land Niederösterreich bauen ihre Zusammenarbeit aus. Dies mit dem Ziel, die Zahl der Medizinstudierenden von derzeit 431 in den kommenden Jahren auf 630 zu erhöhen. Außerdem will man eine engere Kooperation zwischen universitärer Forschung und klinischer Praxis: Der Ausbau dieser Zusammenarbeit soll die ärztliche Versorgung der Menschen in Niederösterreich stärken und neue Erkenntnisse aus der Forschung rascher für die Behandlung von Patient:innen nutzbar machen.
Bereits zum vierten Mal ließ die Bundeskurie der angestellten Ärzt:innen (BKAÄ) der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) die Zufriedenheit junger Ärzt:innen mit ihrer Ausbildung erheben. Abgewickelt wurde die Erhebung von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) in Kooperation mit dem schweizerischen Beratungsunternehmen HF Partners. Von ihnen erhielten zwischen März und Mai 2026 österreichweit 9958 Ärzt:innen in Ausbildung einen Fragebogen, 6010 Fragebögen wurden zurückgeschickt. Am besten bewertet wurde die Ausbildung in Salzburg, gefolgt von den Ausbildungen in der Steiermark, dem Burgenland und Oberösterreich. Bewertet wurden die Bereiche Globalbeurteilung, Fachkompetenzen, Lernkultur, Führungskultur, Fehlerkultur, Entscheidungskultur, Betriebskultur sowie Evidence-based Medicine. Wie im Vorjahr wurden auch heuer wieder kleine Einheiten mit intensiverer Betreuung besser bewertet als größere. (sst/tab/Agenturen)