Hintergründe, Gerüchte und Karriere-News

(c) AdobeStock/curto/Geko Grafik

Aortenklappen-Ersatz erstmals endoskopisch operiert

In der Universitätsklinik Innsbruck ist erstmals im deutschen Sprachraum eine Aortenklappe mittels endoskopischem Eingriff ersetzt worden. „Anstatt den Brustkorb komplett zu öffnen, brauchen wir nur kleine Schnitte für die Instrumente, mit denen wir im Körper arbeiten und einen Schnitt, über den wir die neue Klappe in den Körper bringen können“, erklärte Nikolaos Bonaros von der Universitätsklinik für Herzchirurgie. Patient:innen haben dadurch eine kürzere Genesungszeit, teilten die „tirol kliniken“ mit.

Neuer Webcast zum Thema „Krebs & Impfen“

Zum Österreichischen Impftag am 21. Jänner launcht die Krebshilfe einen Videoratgeber über Impfungen für Krebspatient:innen. „Lange Zeit wurden Impfungen bei Krebs-Patient:innen mit sehr viel Vorsicht behandelt. Und viele Betroffene haben gezögert, sich rund um eine Krebsbehandlung impfen zu lassen“, sagt Martina Löwe, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe. Heute sehen das die Expert:innen anders. Impf-Expertin Ursula Wiedermann-Schmidt und der Onkologe Ansgar Weltermann klären auf. Zu finden unter www.krebshilfe.net

RSV-Impfstoff für Ältere könnte kommen

Das US-amerikanische Unternehmen Moderna will noch in der ersten Jahreshälfte eine Zulassung für einen RSV-Impfstoff für Erwachsene ab 60 Jahren beantragen. Der Impfstoff mit dem Namen „mRNA-1345“ habe „vielversprechende Ergebnisse“ in der für eine Zulassung nötigen Phase-3-Studie gezeigt, teilte das Unternehmen mit. Zu den Risikopatienten von RSV-Infektionen zählen zum Beispiel Frühgeborene und Kinder mit Lungen-Vorerkrankungen sowie Menschen mit Immunschwäche oder unterdrücktem Immunsystem.

Impfstoff gegen Epstein-Barr-Virus aus Österreich?

Warum das Epstein-Barr-Virus bei einem Teil der erstmals Infizierten Pfeiffersches Drüsenfieber auslöst und bei einem anderen nicht, konnte von der medizinischen Wissenschaft bislang nicht erklärt werden. Ein Forschungsteam um Elisabeth Puchhammer-Stöckl, Leiterin des Zentrums für Virologie der MedUni Wien, hat nun als Ursache eine spezifische Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus und somit ein neues mögliches Ziel für die Entwicklung von Impfstoffen entdeckt. Die Studienergebnisse wurden aktuell im renommierten Fachmagazin „Blood“ der American Society of Hematology publiziert. (rüm/Agenturen)