Keine Ultraschallgeräte für Arztpraxen  

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Der Medizintechnik-Konzern Siemens Healthineers wird nur noch einen Teil seiner Ultraschallsysteme vertreiben. Das Geschäft mit Geräten für Arztpraxen wird aufgegeben. 

Siemens Healthineers gehört bei Ultraschallgeräten, wie sie in Arztpraxen eingesetzt werden, anders als Philips, GE Healthcare, Fujifilm und Canon nicht zu den führenden Anbietern. „Obwohl wir erheblich in General Imaging investiert haben, ist der Markt äußerst wettbewerbsintensiv, und wir konnten uns gegenüber großen und neu aufkommenden Anbietern nicht behaupten“, sagte nun eine Sprecherin des Medizintechnik-Konzern mit Hauptsitz in Erlangen. Das habe sich schon seit Längerem negativ auf die Margen ausgewirkt. Nun werde das Geschäft mit den gewöhnlichen Ultraschallgeräten aufgegeben. Das Service für Bestandskunden sei aber sichergestellt.

Weiter herstellen und produzieren werde Siemens Healthineers, das zur Sparte Precision Therapy gehört und zuletzt neun Prozent des Umsatzes der Sparte erwirtschaftete, Ultraschallsysteme, mit denen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Operationen überwacht werden. (sst/APA)