© Sergey Novikov - stock.adobe.com Mit neun Wochen Ferien erwartet die Schüler:innen die längste schulfreie Zeit des Jahres. Was Ärzt:innen Patient:innen oder deren Eltern raten können.
„Die Sommerferien sind eine wichtige Gelegenheit, um Stress abzubauen, den Alltag zu entschleunigen und auch wieder Kraft für das neue Schuljahr zu sammeln“, schickt die Fachgruppenvertreterin für Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Ärztekammer für Oberösterreich (AEKOOE) Barbara Schnögass den Tipps voraus, die sie für das Gelingen erholsamer Sommerferien hat.
Wichtig für die Erholung sei Bewegung, vor allem in Form von Radfahren, Schwimmen oder Wandern, denn Bewegung an der frischen Luft wirke sich besonders positiv auf die körperliche und psychische Gesundheit aus und steigere das Wohlbefinden. Genauso wichtig sind laut Schnögass auch gemeinsame Aktivitäten der Familie wie Ausflüge oder Spiele, da sie das familiäre Miteinander stärken. Die Expertin betont jedoch, dass auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aktivität und Entspannung geachtet werden sollte.“ Kinder und Jugendliche brauchen nicht jeden Tag ein besonderes Programm“, erklärt sie und ergänzt: „Häufig sind es gerade die freien und unverplanten Stunden, die zur Erholung beitragen und die Möglichkeit bieten, einfach einmal abzuschalten.“
Steht eine Nachprüfung bevor, rät Schnögass dazu, nach Ferienbeginn einige Tage Abstand vom Schulstress zu halten und erst anschließend mit einem strukturierten Lernprogramm zu starten, das auch Raum für Pausen und ausreichend Bewegung lässt. (sst)