Stärkere Einbindung von Patient:innen geplant 

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Beim European Health Forum Gastein wurde ein neues Zentrum vorgestellt, das für die Einbindung von Patient:innen in die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems sorgen soll.  

Das neue Zentrum trägt den Namen „WHO Collaborating Centre for Social Participation in Health and Care“ und ist an der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) angesiedelt, dem nationalen Public-Health-Institut. Von der WHO designiert wurde das Zentrum bereits im Juni, offiziell vorgestellt wurde es nun beim European Health Forum Gastein.

Im Zentrum werde man sich der Frage widmen, wie Menschen stärker an Entscheidungen beteiligt werden können, die ihre Gesundheit betreffen und der Weiterentwicklung des Gesundheitssystems dienen. „Die Erfahrungen von Patient:innen und das Wissen der Bevölkerung sind entscheidend, um das Gesundheitssystem weiterzuentwickeln“, erklärt GÖG-Geschäftsführer Herwig Ostermann und ergänzt: „Mit dem neuen WHO-Kooperationszentrum wollen wir dazu beitragen, dass diese Perspektiven systematisch in Entscheidungen einfließen.“ Geleitet wird das Zentrum von Gerlinde Rohrauer-Näf und Daniela Rojatz. (sst/APA)