Brustkrebsmonat mit neuem Schwerpunkt  

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Die Österreichische Krebshilfe stellt im Oktober neben der medizinischen Behandlung auch die sozialen, beruflichen und finanziellen Belastungen von Patientinnen in den Mittelpunkt. 

Die Behandlung von Brustkrebs ist heute so individuell und differenziert wie nie zuvor. Hochspezialisierte und zunehmend komplexe Therapien eröffnen vielen Patientinnen neue Chancen, stellen sie aber auch vor Herausforderungen. Therapien müssen verstanden, Entscheidungen getroffen und Nebenwirkungen bewältigt werden. Gleichzeitig erleben viele Betroffene Ängste vor Untersuchungen, Rückfall oder einem Fortschreiten der Erkrankung.

Die Belastungen gehen jedoch über die medizinische Behandlung hinaus. Eine Krebserkrankung kann Familienleben, Partnerschaft und Sexualität ebenso verändern wie die berufliche und finanzielle Situation. Fragen zu Krankenstand, Pflegegeld, Berufsunfähigkeit oder Rehageld kommen hinzu – und das in einer emotionalen Ausnahmesituation.

„Die medizinische Behandlung ist ein wichtiger Teil der Therapie. Aber wir müssen die Gesamtsituation von Betroffenen, ihre Herausforderungen, Belastungen und Anliegen noch stärker zum gesundheitspolitischen Thema machen“, sagt Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda. Es gehe darum, was brauchen Menschen, um mit einer Krebserkrankung bestmöglich leben können – während der Therapie, danach und auch in einer palliativen Situation.

Bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung zum Brustkrebsmonat Oktober widmet die Österreichische Krebshilfe diesem Thema einen offenen Bühnentalk. Die Krebshilfe-Expert:innen Paul Sevelda, Maximilian Marhold und Eva Masel beleuchten gemeinsam mit Patientinnen die unterschiedlichen Herausforderungen einer Brustkrebserkrankung. Moderiert wird der Talk von Pink-Ribbon-Botschafterin, Journalistin und Herausgeberin Uschi Pöttler-Fellner. (tab)