Forschung zu Frauenmedizin wird jetzt gefördert

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Um eine Forschungslücke zu schließen, wird jetzt Forschung zu Frauengesundheit und Gendermedizin gefördert. Im Fördertopf liegen 8,32 Millionen Euro. 

Ab Ende Juni 2026 wird es möglich sein, sich um die Förderung von Forschung zu Frauengesundheit und Gendermedizin zu bewerben, Anfang November endet die Einreichfrist. Ausschreiber des Fördergelds für eine neue Klinische Forschungsgruppe (KFG) sind die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) und das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF). 

Für eine Laufzeit von acht Jahren liegen 8,32 Millionen Euro im Fördertopf. „Mit dieser Investition schaffen wir die Grundlage dafür, dass Unterschiede zwischen Frauen und Männern systematisch erforscht und in der klinischen Praxis berücksichtigt werden“, erklärt die Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) und ergänzt: „Das verbessert Diagnostik, Therapie und Prävention und damit ganz konkret die Versorgung von Patientinnen.“ Unser gemeinsames Ziel ist es, eine Forschungslücke zu schließen, um so eine künftig gerechtere Gesundheitsversorgung zu ermöglichen“, sagt LBG-Präsidentin Freyja-Maria Smolle-Jüttner. 

Im Fokus der Arbeiten der geförderten KFG sollen Themen entlang des gesamten weiblichen Lebenszyklus von der reproduktiven Phase mit Schwangerschaft und Geburt über die Wechseljahre bis hin zu gesundem Altern stehen. Die Einreichunterlagen werden über die Website der LBG verfügbar sein. (sst/APA)