Globale Krisen und Gesundheit: „Allerhöchste Eisenbahn“

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Am Dienstag hat das European Health Forum Gastein (EHFG) 2026 begonnen. In Zentrum stehen die Auswirkungen der globalen Krisen auf die Gesundheitssysteme.

Die wichtigsten Entscheidungsträger:innen der Europäischen Union und Österreichs in Sachen Gesundheit beraten sich seit Dienstag vier Tage im Gasteinertal. Das Leitthema des diesjährigen European Health Forum Gastein lautet „Health for a stronger European Union. High time for action!“ Mit mehr als 25 Sitzungen sowie drei Plenardiskussionen verspricht das diesjährige Forum einen spannenden und kritischen Diskurs.

„Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass wir uns mit den Auswirkungen der globalen Krisen auf unsere Gesundheitssysteme auseinandersetzen“, betont EHFG-Präsident Clemens Martin Auer. „Das European Health Forum Gastein bietet eine einzigartige Gelegenheit für Stakeholder, innovative Lösungen zu erforschen, Best Practices auszutauschen und den Weg zu robusteren und anpassungsfähigeren Gesundheitssystemen zu ebnen“, so Auer.

Das European Health Forum Gastein wurde 1998 als eine europäische gesundheitspolitische Konferenz gegründet. Es bringt Interessenvertreter:innen und Entscheidungsträger:innen aus dem öffentlichen und privaten Sektor, der Zivilgesellschaft sowie der Wissenschaft zusammen, die die vier Säulen des EHFG bilden. In den vergangenen Jahren hat sich das EHFG als eine unverzichtbare Institution der europäischen Gesundheitspolitik etabliert. Es trägt mit der jährlichen Konferenz und anderen Veranstaltungen und Projekten entscheidend zur Entwicklung von Leitlinien und vor allem zum grenzüberschreitenden Erfahrungs-, Informations- und Kooperationsaustausch bei. (red)