© Pixel-Shot– stock.adobe.com Alle 15 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Neue Initiativen wollen erreichen, dass hierzulande das Bewusstsein für die Herzgesundheit zunimmt.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hierzulande die häufigste Todesursache. Um der „bestehenden Herzepidemie“ entgegenzuwirken, will nun die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) gemeinsam mit anderen ärztlichen Fachgesellschaften (Nephrologie, Diabetologie, Innere Medizin, Neurologie, Allgemeinmedizin und Sportmedizin) erreichen, dass das Bewusstsein für die Herzgesundheit zunimmt.
Konkret wolle man eine nationale, mehrjährige Aufklärungskampagne. Ziel ist außerdem, dass die Vorsorgeuntersuchung entsprechend modernisiert wird, jede:r Österreicher:in die vier Herz-Kreislauf-Werte vom Blutdruck über den Bodymass Index und den Nüchternblutzucker bis hin zum Cholesterinwert LDL bestimmt haben sollte und diese neben Risikofaktoren, Befunden, Medikation, Diagnosen sowie individuellen Therapie- und Präventionszielen unter „Mein Herzplan“ über ELGA abrufbar sein sollen. Außerdem solle ein regelmäßig erscheinender Herzreport Überblick über Entwicklungen, regionale Unterschiede und Versorgungsergebnisse transparent machen und eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik unterstützen.
Online und rund um die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien ist bereits jetzt eine Kampagne der Kammer für Ärzt:innen in Wien (WÄK) zu sehen, in der es ebenfalls um Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht. „Pumperl´gsund sollen die Wiener:innen sein, und dafür brauche es den „Pumperl-Check“ lautet die Idee der Kampagne. Ziel sei, besonders für die Bedeutung der Herz-Kreislauf-Vorsorge Bewusstsein zu schaffen und der Bevölkerung Wissen darüber zu vermitteln. (sst/APA)