© Pixel-shot – stock.adobe.com Ab Freitag läuft als Teil der World Immunization Week die Europäische Impfwoche. Anlässlich dessen wird auch hierzulande das Impfen in den Fokus gerückt.
„Impfungen zählen zu den wirksamsten Präventionsmaßnahmen, die wir haben, und umso wichtiger ist es, den eigenen Impfstatus regelmäßig zu überprüfen und empfohlene Auffrischungen wahrzunehmen, betont anlässlich der Impfwoche von 24. bis 30. April 2026 der Generalsekretär der PHARMIG Alexander Herzog. „Die in Österreich angebotenen Impfungen sind hochwirksam, viele sind kostenlos und etliche sollten frühestmöglich erfolgen“, sagt der Referent für Impfangelegenheiten in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) Gerhard Grässl, der auch Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde ist.
Besonders am Herzen liegt Herzog und Grässl die Dreifachimpfung Masern, Mumps und Röteln (MMR). Da die Infektionszahlen hierzulande zuletzt stark stiegen, gilt Österreich für die WHO nicht mehr als masernfrei. Vor allem die Gruppe der 25- bis 50-Jährigen und Kinder der Jahrgänge um 2020, die nun in den Kindergarten oder in die Volksschule kommen, seien gefährdet, denn unter ihnen seien die Durchimpfungsraten viel zu niedrig. Dies gilt auch für die Durchimpfungsrate, was die Impfung gegen die Humanen Papillomaviren (HPV) anbelangt. Sie ist für Mädchen und Buben im Alter von neun bis elf Jahren empfohlen und bis zum vollendeten 21. Lebensjahr kostenfrei.
Die Impfwoche nimmt auch der Verein big5Health zum Anlass, an Impfungen und Auffrischungsimpfungen zu erinnern. Im Rahmen einer eigenen Awareness Kampagne werben Prominente dafür, sich entsprechend zu schützen. Wie etwa der Molekularbiologe und Science Buster Martin Moder, der für die Pneumokokkenimpfung eintritt, die für Über-60-Jährige sowie Angehörige bestimmter Risikogruppen kostenfrei ist. (sst)