Studie zeigt Trend zu Versandhandel 

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Eine neue Erhebung zeigt: Hierzulande werden Medikamente gern online geshoppt. Der Arzneimittelkauf per Klick sei zudem deutlich beliebter als der Online-Lebensmittelkauf. 

Die Österreicher:innen geben immer mehr Geld für Online-Käufe aus: In den Jahren von 2006 bis 2025 stiegen die Ausgaben für das Shoppen per Klick von 1,5 Milliarden Euro auf 9,8 Milliarden. Am meisten wird für online erworbene Kleidung und für Sportartikel ausgegeben, mehr als die Hälfte der Menschen in Österreich, 52 Prozent, gab dafür 2025 Geld aus. Das zeigt eine neue Erhebung der Johannes Kepler Universität Linz (JKU).

Diese zeigt auch, was die Menschen hierzulande neben Kleidung und Sportartikel noch gern online shoppen: Rezeptfreie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. Diese bestellten sich im Vorjahr immerhin mehr als ein Fünftel der heimischen Konsument:innen, 23 Prozent, über Bildschirme. Damit ist der Online-Arzneimittelkauf übrigens deutlich beliebter als der Online-Lebensmittelkauf. Diesen praktizierten im Jahr 2025 lediglich elf Prozent der Österreicher:innen.

Im Vergleich mit anderen EU-Bürger:innen sind die Menschen in Österreich allerdings Onlinemuffel. So liegt der Anteil der Online-Einkäufer:innen hierzulande bei 73 Prozent, während er in Deutschland bei 81 Prozent liegt, in den Niederlanden bei 94 Prozent und in Irland bei 95 Prozent. (sst/APA)