Rubrik: Onkologische Dermatologie

  • Behandlung von Vorstufen des Plattenepithelkarzinoms

    Aktinische Keratosen (AK) sind – neben solarer Elastose, Faltenbildung und Pigmentverschiebungen – ein obligatorisches Symptom des chronischen Lichtschadens mit dem Risiko zur Entwicklung invasiver Plattenepithelkarzinome.

    Zur Behandlung stehen sowohl destruktiv-chirurgische als auch topische Verfahren zur ­Verfügung, wobei mit modernen Therapien auch paraläsionale Areale (Feldbehandlung) bei exzellenten kosmetischen Ergebnissen einbezogen werden können.

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  • Neue Entwicklungen in der Therapie des Melanoms

    Immuntherapie: Die Kombination von Anti-PD-1-Antikörpern mit Anti-CTLA-4-Antikörpern kann das Ansprechen gegenüber der Monotherapie noch weiter verbessern.

    Kinase-Inhibitoren: Die Kombination von BRAF- und MEK-Inhibitoren führt durch die doppelte Signalweghemmung zu höheren Remissionsraten und einer längeren Remissionsdauer als die Monotherapie mit BRAF-Inhibitoren. Es ist daher zu erwarten, dass sie die Monotherapie bei BRAF-V600-mutierten Melanomen ersetzen wird.

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  • Neue systemische Therapie bei fortgeschrittenen Basalzellkarzinomen

    Die therapeutischen Möglichkeiten bei Patienten mit weit fortgeschrittenem Basalzellkarzinom sind sehr eingeschränkt.

    Die Erforschung des Hedgehog Pathways als zentraler Mediator bei der Pathogenese des Basalzellkarzinoms (basal cell carcinoma, BCC) hat zur Entwicklung von zielgerichteten ­Substanzen geführt, die eine Inhibition des überaktivierten Signalwegs bewirken sollen.

    Als erste dieser „targeted therapies“ wurde Vismodegib aufgrund der positiven Studienergebnisse in diesem Jahr von der EMA zugelassen.

    Zurzeit wird die Substanz im Rahmen der groß angelegten STEVIE-Studie zur langfristigen Evaluierung der Sicherheit weiter untersucht.

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  • Neue Möglichkeit zur Behandlung des fortgeschrittenen Basalioms

    Hautkrebs ist der häufigste Tumor des Menschen mit weltweit steigender Inzidenz, was neben den Belastungen jedes einzelnen Patienten auch zu einer immer größer werdenden finanziellen und gesundheitspolitischen Herausforderung wird. Schon allein deshalb ist es notwendig, die pathophysiologischen Mechanismen in diesen Tumoren besser zu verstehen, um effiziente und zielgerichtete Therapien entwickeln zu können.

     

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  • Aktuelle Studien zur Melanomtherapie in Österreich – ein Update

    Seit dem ersten Artikel zu diesem Thema vor knapp einem Jahr ist nunmehr die
    Zulassung sowohl von Ipilimumab (Yervoy®) als auch Vemurafenib (Zelboraf®) zur
    Therapie von Patienten mit metastasiertem Melanom in Österreich erfolgt.
    Hiermit stehen erstmals zwei Substanzen zur Verfügung, die in Studien eine
    Verbesserung des Gesamtüberlebens gezeigt haben. Beide Substanzen haben aber auch als „Türöffner“ einen Schub in der Entwicklung weiter verbesserter und
    alternativer Therapieansätze für das metastasierte Melanom ausgelöst, so dass
    derzeit eine große Anzahl von Studien im Bereich des metastasierten Melanoms
    durchgeführt werden, einige davon auch unter Beteiligung österreichischer
    Zentren.

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  • Das Merkelzellkarzinom: Ein immunogener Tumor mit viraler Genese

    Das Merkelzellkarzinom (MCC) ist eine zwar sehr seltene, aber hoch maligne Krebserkrankung, die eine weit höhere Mortalität besitzt als das maligne Melanom. Mit den derzeit verfügbaren therapeutischen Optionen kann das Gesamtüberleben bei bereits metastasierter Erkrankung nicht verbessert werden. Die Forschung konzentriert sich derzeit auf immuntherapeutische Strategien durch gezielte antikörperbasierte Zytokinapplikation.

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