„If you don’t take a temperature, you can’t find a fever …“ Samuel Shem, The House of God

„… But if you find a fever, you have to act!“ So oder so ähnlich könnte eine onkologische Abwandlung dieser berühmten (und hier bewusst aus dem Kontext gerissenen) Regel aus dem ­Kultroman von Samuel Shem lauten.

Gerade der hämato-onkologische Patient stellt eine zunehmende Herausforderung im Hinblick auf infektiöse Komplikationen ­dar – sei es durch die Neutropenie im Gefolge konventioneller Chemotherapie oder durch die komplexen immunologischen Manipulationen durch Checkpointinhibitoren sowie die protrahierte Lymphopenie im Gefolge von Anti-CD20-Therapien.

In der onkologischen Praxis ist das Management infektiöser Komplikationen oft von reflexartiger Empirie geprägt; in diesem Themenheft werden spezielle Problemstellungen, die in der ­onkologischen Praxis häufig auftreten, von infektiologischen Spezialisten beleuchtet und umfassen Pilzinfektionen und ­deren Therapie, neutropene Sepsis sowie das aufgrund der Häufigkeit von Port-a-Caths für Langzeittherapien wichtige Thema der Infektion zentraler Zugänge. Ebenso wird das ­Thema von Impfungen bei hämato-onkologischen Patienten behandelt, um auch hier Richtlinien für die klinische Routine zu geben.

„Schauen Sie sich das an!“

AutorIn: Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

Managing Editor


SO 05|2019

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer
Publikationsdatum: 2019-09-25