Europa-Forum Wachau diskutiert Gesundheit

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Das 26. Europa-Forum Wachau wurde am Donnerstag am Uni Campus in Krems eröffnet. Der erste Tag widmete sich dem Generalthema Sicherheit und der Gesundheit.

„Wir sehen, dass Außenpolitik und Friedenssicherung auf allen Ebenen stattfinden muss und großen, gemeinsamen Anstrengungen bedarf. Wir müssen uns daher die Frage stellen: Wie muss sich Europa aufstellen, um die europäische Idee und unsere Werte weitertragen und das europäische Lebensmodell absichern zu können“, sagte Europa-Landesrat und Europa-Forum-Wachau-Präsident Martin Eichtinger. Das Forum sei eine wichtige Plattform, um über die Rolle der Regionen Europas bei der Friedenssicherung zu diskutieren.

Beim Round-Table-Talk zum Thema „Invest in Health“ wurde die Frage diskutiert, welche Investitionen in eine regionale und flächendeckende Gesundheitsversorgung und -vorsorge getätigt werden müssen. Im Fokus dabei standen unter anderem individuelle Medizin, technischer Fortschritt und Präzisionsmedizin. Eine individuelle Gesundheitsversorgung könne dann gewährleistet werden, wenn die jeweiligen Bedürfnisse der Person im Fokus stehen und so eine zugeschnittene Behandlung ermöglicht wird, hieß es. Dabei spiele der Datenschutz eine herausfordernde Rolle. Am Abend fand dann ein Wirtschaftssalon zum Thema „Fragile Lieferketten“ statt. (rüm)