© Bartussek - stock.adobe.com Bald beginnt die Pollensaison, und anders als im Vorjahr könnte sie laut dem Pollenservice der MedUni Wien einige Änderungen mit sich bringen.
Hasel, Erle und Birke: In dieser Reihenfolge und mit den nun steigenden Temperaturen beginnen die sogenannten Frühblüher bald zu blühen. Sie alle gehören zur Familie der Birkengewächse, wodurch es auch sein kann, dass es zu Kreuzreaktionen kommt, also etwa jemand mit einer Allergie gegen Birkenpollen auch schon auf Hasel- oder Erlenpollen mit Schnupfen, Augenbrennen und anderen pollenallergietypischen Symptomen reagiert.
Da die Bäume einen überdurchschnittlichen Besatz an Kätzchen aufweisen, die die Pollen freisetzen, meint der Pollenservice Wien der MedUni Wien, dass der Pollenflug der Frühblüher anders als im Vorjahr 2025 intensiv ausfallen könnte. Pollenallergiker:innen rät der Pollenservice daher dazu, sich entsprechend vorzubereiten, also etwa rechtzeitig Mittel zu besorgen, die gegen die Allergie helfen.
Außerdem gelte es, beim Essen vorsichtig zu sein und Nahrungsmittel mit Proteinen zu meiden, die jenen in den allergieauslösenden Pollen ähneln und daher ebenfalls zu Kreuzreaktionen führen können. Den Proteinen in den Pollen der Frühblüher Hasel, Erle und Birke ähneln vor allem Proteine in Äpfeln, Karotten und Nüssen. (sst/APA)