Drei neue Stimmen für digitale Gesundheit

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Der Verein Woman in Health IT wächst weiter: Drei neue Mitglieder aus KI, Biotech und Corporate Finance verstärken das Netzwerk, das sich für mehr Chancengleichheit und Digitalisierung im Gesundheitswesen einsetzt.  

Der gemeinnützige Verein Women in Health IT (W-HIT) hat bei seiner jüngsten Generalversammlung einen neuen siebenköpfigen Vorstand gewählt. Drei Neuzugänge bringen zusätzliche Expertise aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Corporate Finance ein. Ziel der Initiative ist es, mehr Frauen in Entscheidungen rund um digitale Gesundheitslösungen einzubinden und den Gender Gap in der digitalen Gesundheitsversorgung zu schließen. 

Präsidentin Dr. Irene Fialka, Mitgründerin von Women in Health IT und langjährige Geschäftsführerin von INiTS sowie des Health Hub Vienna, wurde für eine weitere Amtszeit bestätigt. Ebenso wiedergewählt wurden Vizepräsidentin Marta Haustein (Senior Commercial Specialist, U.S. Botschaft in Wien), Finanzreferentin Gisela Ernst (Haslinger / Nagele Rechtsanwälte und Universität Wien, Spezialistin und Forscherin für Medizin- und Gesundheitsrecht) sowie Generalsekretärin Katharina Proske (Vertriebsleiterin Digitalisierung Healthcare, CANCOM Austria). Ergänzt wird der Vorstand durch Ann-Sophie Brenk, AI Business Lead bei der AI Factory Austria, Simona Neubauer, COO und Mitgründerin des Wiener Biotech-Start-ups LoopLab Bio mit über 15 Jahren Erfahrung in der Pharma- und Biotechindustrie, sowie Doris Nöhrer, geschäftsführende Gesellschafterin der PANTHERA GmbH mit rund 20 Jahren Erfahrung in Corporate Finance, Start-up-Beratung und -Finanzierung sowie im Aufbau von Fachkräfteinitiativen im Gesundheits- und Pflegebereich.  

„Ich freue mich sehr, dass sich die Vielfalt unseres Netzwerks auch im Vorstand widerspiegelt“, betont Präsidentin Irene Fialka. „Genau diese unterschiedlichen Blickwinkel brauchen wir, um das Gesundheitswesen in seiner ganzen Breite zu verstehen und wirklich besser zu machen.“ Der Gender Health Gap in Österreich sei real, so Fialka. Frauen seien in medizinischer Forschung, Diagnosetools und digitalen Gesundheitslösungen nach wie vor unterrepräsentiert. „Unser Ziel als Verein ist es, das Bewusstsein dafür zu stärken. Deshalb positioniert W-HIT gezielt Frauen als Expertinnen bei Konferenzen und in Publikationen, vermittelt Wissen zu aktuellen Themen der Gesundheitsdigitalisierung und baut österreichische und internationale Netzwerke auf, wobei auch bewusst Männer als Verbündete eingebunden werden.“  Women in Health IT zählt mehr als 50 Mitglieder und steht allen Geschlechtern offen. Der Verein lädt Personen und Organisationen ein, Teil des Netzwerks zu werden – als ordentliches oder förderndes Mitglied. (red)