© Alexis Scholtz/peopleimages.com Österreichs Apotheken haben Geld zugunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung gesammelt. Dabei kam eine stolze Summe zusammen.
„Jede Spende hilft mit, Therapien weiterzuentwickeln und Heilungschancen von Kindern mit Krebs nachhaltig zu verbessern“, sagte die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer (ÖAK) Ulrike Mursch-Edlmayr bei der Übergabe des Geldes, das anlässlich des internationalen Monats gegen Kinderkrebs im September über Spendenboxen in den Apotheken und am Ball der Pharmazie im Jänner zugunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung in Wien gesammelt wurde. 30.000 Euro kamen dabei zusammen, eine stolze Summe. Mursch-Edlmayer: „Das ist ein starkes Zeichen des Zusammenhalts.“ Das Geld ist für die Entwicklung innovativer Diagnose- und Behandlungsmethoden gedacht.
Weltweit wird jedes Jahr bei rund 400.000 Kindern und Jugendlichen Krebs diagnostiziert, in Österreich bei rund 200 Kindern und 120 Jugendlichen. Durch die kontinuierliche Forschungsarbeit auch der St. Anna Kinderkrebsforschung sind die Therapien immer besser geworden, und es werden immer größere Erfolge damit erzielt. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt bei mittlerweile 80 Prozent. Krankenhausapotheker:innen würden die Behandlungen engmaschig und umfassend begleiten, indem sie etwa fundierte Arzneimittelinformationen liefern, an Visiten teilnehmen oder pharmazeutische Entlassungsgespräche führen, heißt es seitens der ÖAK. (sst/APA)