© ÄK Wien Neuer Kongress bietet Ärzt:innen Dialog, Austausch und die Möglichkeit, sich mit neuen Erkenntnissen und Techniken auseinanderzusetzen.
Der 1. Wiener Medizinische Kongress der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien im Apothekertrakt im Schloss Schönbrunn wurde am Mittwoch von Johannes Steinhart, Präsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, und dem Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) eröffnet. Der Kongress vermittelt den rund 500 teilnehmenden Mediziner:innen sämtlicher Fachrichtungen sowie Medizinstudierenden aus ganz Österreich und darüber hinaus ein breites, interdisziplinäres Überblickswissen. Bis Freitag bietet der Kongress noch in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen ein in seiner Breite in Österreich einzigartiges Fort- und Weiterbildungsangebot.
„Unsere dreitägige Veranstaltung ist eine Innovation. Nicht nur, weil sie erstmals stattfindet, sondern auch aufgrund des neuartigen Themen- und Veranstaltungsprofils unseres Kongresses. Wir möchten mit unserem abwechslungsreichen inter- und multidisziplinären Programm, das thematisch sehr breit angelegt ist und aus theoretischen und praktischen Elementen besteht, eine Angebotslücke schließen“, sagte Steinhart. „Unser Gesundheitssystem steht und fällt mit den Menschen, die darin arbeiten. Ein entscheidender Punkt in einem Feld wie der Medizin ist, sich permanent weiterzubilden. Dafür braucht es genau das, was dieser Kongress bietet: Dialog, Austausch und die Bereitschaft, sich mit neuen Erkenntnissen und Techniken auseinanderzusetzen“, betonte Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) bei der Eröffnung.
Die Kongressthemen reichen von der Primärprävention über Schmerztherapie in der Palliativmedizin bis hin zu immer häufiger auftretenden Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Alzheimer, Demenz, ME/CFS und Long Covid. Darüber hinaus stehen junge Forschungsdisziplinen wie Gendermedizin, Psycho-Neuro-Immunologie und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin im Mittelpunkt. Auch gesellschaftlich relevante Themen wie Mobbing bei Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien oder der Umgang mit Konflikten im ärztlichen Alltag werden adressiert. Der Kongress soll sich in den nächsten Jahren als fixe Größe der Wiener Kongresslandschaft sowie als internationaler Fixpunkt der medizinischen Fort- und Weiterbildungsevents etablieren, erklärte Eduardo Maldonado-González, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzt:innen der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien. (red)
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