Check zur Stärkung der Kindergesundheit

© Moritz Scheer

Die Vorsorgeuntersuchung für Kinder und Jugendliche der SVS erweist sich als Erfolgsmodell. Immer mehr nehmen daran teil. 

„Gesundheitscheck junior“ heißt eine spezielle Vorsorgeuntersuchung im Angebot der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS). „Damit schließen wir die Lücke zwischen Eltern-Kind-Pass und der Vorsorgeuntersuchung, die mit 18 relevant wird“, sagte SVS-Obmann Peter Lehner beim Kindergesundheitstag der SVS, der Kindern und Jugendlichen Einblicke in das Gesundheitssystem bietet, und in dessen Rahmen er den Check vorstellte. 

Im Anschluss an die Präsentation lobten Expert:innen die spezielle Untersuchung. „Vorsorgeuntersuchungen sind ein zentrales Frühwarnsystem, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und die gesunden Lebensjahre zu steigern, deshalb ist Prävention gerade bei Kindern und Jugendlichen von Bedeutung“, erklärte Rudolf Schmitzberger, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde sowie Leiter des Impfreferats der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK). „Im Kindesalter werden wichtige Grundsteine für die lebenslange Gesundheit gelegt“, sagte Gabriele Jaksch, Präsidentin des Dachverbands der gehobenen medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe Österreich (MTD Austria. Daher sei es wichtig, bei den Jüngsten auf gesundheitliche Nachhaltigkeit zu achten. 

Die Vorsorgeuntersuchung wurde 2013 gestartet und erweist sich seither als Erfolgsmodell. Immer mehr nehmen daran teil: Von 200 Teilnehmer:innen im ersten Jahr stieg die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich checken ließen, kontinuierlich an. 2023, als der „Junior Check“ Teil der Aktion „Gemeinsam vorsorgen“ war, nahm die Zahl der Teilnehmer:innen gegenüber dem Jahr davor noch einmal um 111 Prozent auf 9600 zu. Beim Gesundheitscheck Junior werden nicht nur diverse körperliche Gesundheitsparameter erhoben und Organe untersucht. Auch andere Faktoren werden thematisiert, wie das Ess- und Medienverhalten, die Schule sowie Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum. (sst/APA)