Österreicher:innen sind keine Bewegungsmuffel 

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Eine Auswertung unter OECD-Staaten zeigt: Österreichs Erwachsene sind körperlich aktiver und weniger fettleibig als der Durchschnitt. Bei anderen Risikofaktoren fällt die Bilanz deutlich schlechter aus. 

Laut dem aktuellen OECD-Bericht „Health at a Glance 2025“ erreichen 23 % der Erwachsenen hierzulande nicht das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Mindestmaß an Bewegung. Im OECD-Durchschnitt sind es 30 %. Die WHO empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und andere chronische Erkrankungen zu senken.

Auch bei Adipositas schneidet Österreich etwas besser ab als der OECD-Durchschnitt: 17 % der Erwachsenen gelten als adipös, im OECD-Mittel sind es 19 %. Am größten ist der Bewegungsmangel laut OECD in Korea und Portugal. Die aktivste Bevölkerung findet sich dagegen in Schweden, den Niederlanden und Finnland.

Das vergleichsweise gute Abschneiden Österreichs bei der körperlichen Aktivität steht allerdings im Kontrast zu anderen Gesundheitsrisiken. Bei der Anzahl der täglichen Raucher:innen und dem Akoholkonsum liegt Österreich klar über dem OECD-Mittel. (tab)