Das sagt Ilona Kickbusch, Gründerin Global Health Centre Geneva Graduate Institute und langjährige WHO-Expertin, über Prävention, Gesundheitsförderung, Ungleichheiten, Kind- und Jugendgesundheit und Frauengesundheit.
„Prävention ist ein langfristiges Konzept. Wenn ich in Kindergesundheit investierte, habe ich gesündere Erwachsene in 30 bis 40 Jahren“, sagt Ilona Kickbusch, Gründerin Global Health Centre Geneva Graduate Institute und langjährige WHO-Expertin. Doch die Politik denke in deutlich kürzeren Zyklen. In der neuen Podcastfolge von „Gesundheit argumentiert“ mit RELATUS-Chefredakteur Martin Rümmele und Strategieberater Michael Eipeldauer kritisiert die Frau, die vor 40 Jahren die Ottawa Charta der WHO maßgeblich mitinitiiert hat, dass viele gesundheitspolitische Maßnahmen nur projektbezogen und damit nur auf ein paar Jahre angelegt sind. Die Frage sei aber auch, wer den finanziellen Benefit habe und ob es sich lohne zu investieren. Und das sehe man eben oft nicht so rasch, wie sich die Politik das wünsche. Warum der Gegensatz zwischen Eigenverantwortung und staatlicher Regulierung in einer „fortschrittlichen“ Gesundheitsförderungspolitik „eigentlich nicht bestehen müsste“ und sich beide gegenseitig unterstützen müssen, hören Sie ebenfalls in der neuen Podcast-Folge von „Gesundheit Argumentiert“. Was das mit Frauengesundheit zu tun hat und warum es einen neuen Generationenvertrag braucht, wird auch in dieser Podcast-Folge besprochen.
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