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Die Niere leidet leise

Nierenerkrankungen bleiben häufig lange Zeit unbemerkt und werden daher oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Umso wichtiger sind Aufmerksamkeit für frühe Hinweise und ein strukturiertes Screening in der Praxis. Gleichzeitig ermöglichen neue wissenschaftliche Erkenntnisse zunehmend präzisere diagnostische und therapeutische Ansätze. Welche Bedeutung einfache Untersuchungen in der Primärversorgung haben, wie die Zusammenarbeit zwischen intra- und extramuralem Bereich gelingen kann und welche Entwicklungen künftig die Versorgung von Patient:innen mit Nierenerkrankungen prägen könnten, erläutert Univ.-Prof.in PDin Dr.in Kathrin Eller im Interview.


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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Die Forschung hat in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte im Verständnis immunologisch vermittelter Nierenerkrankungen erzielt. Dadurch konnten neue Arzneimittel entwickelt werden, die vor allem für junge Patient:innen neue therapeutische Perspektiven eröffnen.
  • Besonders Patient:innen mit Hypertonie, Diabetes mellitus, kardiovaskulären Erkrankungen oder früheren Nierenproblemen gehören zu den Hochrisikogruppen.
  • Die moderne Therapie der diabetischen Nephropathie basiert auf einer 4-Säulen-Strategie, die möglichst früh eingesetzt werden sollte. Diese Medikamente können nicht nur das Fortschreiten der Nierenerkrankung bis zur Dialyse deutlich verlangsamen, sondern auch das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall senken.