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Präzisionsmedizin für kranke Lungen

Chronische Atemwegserkrankungen wie COPD und schweres Asthma gelten längst nicht mehr als homogene Krankheitsbilder. Zentrale pathophysiologische Konzepte – von der chronischen Entzündung bis zur irreversiblen Atemwegsobstruktion – wurden in den vergangenen Jahren wesentlich differenziert. Wir sprachen mit Prim. Priv.-Doz. Dr. Arschang Valipour, Abt. für Innere Medizin und Pneumologie, Klinik Floridsdorf, und Karl Landsteiner Institut für Lungenforschung und pneumologische Onkologie, über die Weiterentwicklung dieser Konzepte und therapeutische Lücken und darüber, wie Biomarker, Biologika und innovative Technologien die pneumologische Versorgung nachhaltig verändern könnten.


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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • In den letzten Jahren gab es sehr große Fortschritte in der Lungenheilkunde. So stehen nun für Patient:innen mit häufigen Exazerbationen oder fortgeschrittenen Lungenerkrankungen antiinflammatorische Therapien mit Biologika oder PDE4-Inhibitoren zur Verfügung. Für Patient:innen mit Lungenemphysem gibt es neue interventionelle Verfahren, die in spezialisierten Zentren angewendet werden.
  • Der neue Ansatz in der Pneumologie heißt Patient-tailored Treatment: Anhand von bestimmten Biomarkern wird bestimmt, welche Patient:innen von welcher Therapie am meisten profitieren.
  • In den kommenden Jahren wird es möglich sein, Patient:innen durch „Telemonitoring“ besser in ihrer Krankheitsbewältigung zu unterstützen und so etwaige Verschlechterungen frühzeitig abzufangen.