2018 – Ordinationsevaluierung, die Dritte

23Liebe Leserin, lieber Leser,

der Hausarzt ist für die meisten Patienten die erste Anlaufstelle, gar nicht selten auch dermatologische Beschwerden betreffend: So haben knapp 30 % der Patienten, die einen Allgemeinmediziner aufsuchen, ein dermatologisches Anliegen. Im Interview mit ARZT & PRAXIS betont MR Dr. Johannes Neuhofer deshalb die Wichtigkeit der fächerübergreifenden Vernetzung und Zusammenarbeit. Deutliche Worte findet der Dermatologe zum zunehmenden Kostendruck im Gesundheitswesen: „Für uns Ärzte sollte es in erster Linie darum gehen, dem Patienten zu helfen, und nicht darum, was eine Therapie kostet oder nicht kostet. Ein Arzt hat nicht primär ökonomische Prinzipien ins Auge zu fassen, sondern allein das Wohl des Patienten.“ (Seite 6)
Dem Patientenwohl kommt letztlich auch die im Sinne der Qualitätssicherung für jeden niedergelassenen und praxisführenden Arzt verpflichtende Ordinationsevaluierung zugute. Im Rahmen des dritten Evaluierungszyklus werden 2018 alle Ordinationen und Gruppenpraxen in Niederösterreich und Vorarlberg evaluiert, die anderen Bundesländer sind in den darauffolgenden Jahren an der Reihe. Um Sie in diesem Prozess zu unterstützen, beantwortet ARZT & PRAXIS in der aktuellen Ausgabe häufig gestellte Fragen und gibt praktische Tipps zum Ausfüllen des Fragebogens zur Selbstevaluierung (Seite 12).

Herzlichst

Dr. Eva M. Riedmann

AutorIn: Dr. Eva M. Riedmann

Chefredakteurin


A&P 02|2018

Herausgeber: MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH
Publikationsdatum: 2018-02-23