SyncAV PMT: Personalisierte elektrische Resynchronisation in der CRT mittels dynamischer AV-Optimierung

Die SyncAV-PMT-Studie testete die Hypothese, ob eine maximierte Reduktion der QRS-Dauer (QRSd), im Vergleich zu einer fixen atrioventrikulären (AV) Verzögerung, die Ergebnisse einer kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) verbessert. Getestet wurde ein automatischer, gerätebasierter Algorithmus (SyncAV), der eine konsistent ventrikuläre Fusionsstimulation mit einer dynamisch programmierbaren AV-Verzögerung (PAV/PR) ermöglicht. Der primäre Endpunkt war das Remodeling des linken Ventrikels, gemessen an der Reduktion des linksventrikulären endsystolischen Volumens (LVESV). Der Beobachtungszeitraum betrug 12 Monate.

Der primäre Endpunkt war in beiden Gruppen gleich. Die sekundären Endpunkte – Anteil der CRT-Responder, Mortalität und Herzinsuffizienz-Hospitalisierung – waren ebenfalls nicht signifikant unterschiedlich in beiden Gruppen. Das Auftreten von Vorhofflimmern war in der SyncAV-Gruppe signifikant reduziert (p < 0,027).

Bedeutung für die Praxis: Die ventrikuläre Fusionsstimulation durch SyncAV-Programmierung führte zur besten elektrischen Resynchronisation, bot aber (zumindest während des relativ kurzen Beobachtungszeitraums) klinisch keinen zusätzlichen Nutzen. Dennoch kann die SyncAV-Programmierung eine Lösung für Patient:innen mit längeren PR-Intervallen sein, um eine unvollständige Resynchronisation zu überwinden.