JAK-Inhibitoren sind angesagt bei RA

 

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Die Blockade einzelner Botenstoffe, welche die Entzündung im Gelenk bei der rheumatoiden Arthritis (RA) vorantreiben, hat sich in den letzten 20 Jahren als sehr effektiver Therapieansatz erwiesen. Diese sogenannten Biologika blockieren u. a. TNF-alpha, Interleukin-6 oder die T-Zell-Aktivierung. Eine neuere Entwicklung sind die JAK-Inhibitoren, die – anders als Biologika – nicht ein einzelnes Zytokin, sondern einen ganzen Signalweg blockieren. Vertreter dieser neuen, vielversprechenden Medikamentengruppe sind seit ca. 2 Jahren zur Behandlung der RA zugelassen.

„Die neuen Erkenntnisse zur Signaltransduktion bei RA sind nicht nur aus grundlagenwissenschaftlicher Sicht interessant, sondern bringen konkrete Vorteile für Rheumatologen und ihre Patienten“, betont Bonelli. Erstens können JAK-Inhibitoren oral verabreicht werden. Zweitens besteht die Hoffnung, dass Patienten, die unzureichend auf eine Biologika-Therapie ansprechen, von der breiteren Signaltransduktionshemmung durch JAK-Inhibitoren profitieren. Drittens könnten JAK-Inhibitoren auch bei anderen rheumatischen Erkrankungen wie Lupus, Myositis, Sklerodermie oder Sjögren’s Syndrom positive Effekte zeigen. Entsprechende Studien laufen aktuell.