Seltene Herzinsuffizienz-Entitäten: „Hellhörig sein!“

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Die Diagnose seltener Erkrankungen ist bereits aufgrund ihrer Seltenheit schwierig, da man in der klinischen Routine kaum damit konfrontiert wird. Diese kardiologischen Krankheitsbilder sind zwar selten, aber durchaus therapierbar und deshalb auch für den niedergelassenen Bereich von Interesse, weil hier meist die Erst- bzw. die Verdachtsdiagnose gestellt wird. Beispiele dieser seltenen Erkrankungen sind die Amyloidose und Morbus Fabry, für die nun Therapien zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sind die Hypertrophe Kardiomyopathie und Sarkoidose-Manifestationen zu nennen, denn „diese Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen, bedeutet auch, Patienten, die eine erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod haben, zu identifizieren und sie dann mit entsprechenden apparativen Therapien zu versorgen“, wie Podczeck-Schweighofer erklärt.

Auffällige Konstellationen wie Rhythmusstörungen bei jungen Menschen oder Leitungsstörungen im EKG sollen möglichst zu einer weiteren Abklärung bzw. Zuweisung an ein spezialisiertes Zentrum führen, wo spezifische Diagnostik bzw. Therapien durchgeführt bzw. etabliert werden können. Hierfür ist das Bewusstsein für diese Krankheitsbilder erforderlich, das mithilfe von Fortbildungen und weiterer Maßnahmen entstehen bzw. verstärkt werden soll.