Rubrik: Diabetologie in Österreich

  • Vitamin-D-Mangel und Mortalität

    Vitamin-D-Mangel (25-Hydroxyvitamin-D-[25D-]Spiegel im Blut < 50 nmol/l) ist weltweit stark verbreitet. Evidenz dafür, dass Vitamin-D-Mangel ein beeinflussbarer Risikofaktor für Mortalität ist, stammt aus zahlreichen Arbeiten mit unterschiedlichen Designs, von Assoziationsstudien und darauf basierenden Metaanalysen über Mendelsche Randomisierungsstudien bis hin zu randomisierten kontrollierten Studien. Allerdings wurden die meisten der bisher veröffentlichten Studien in älteren Populationen durchgeführt. Die Ergebnisse einiger der größten Assoziationsstudien sind möglicherweise durch eine erhöhte Vitamin-D-Supplementierung im höheren Alter beeinflusst. Darüber hinaus wurden bisher die Todesursachen (ursachenspezifische Mortalität) und der Einfluss des Alters in diesem Zusammenhang noch nicht detailliert beschrieben.

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  • Einfluss einer Ernährungsumstellung bei schwangeren Frauen mit Adipositas

    Gesunde Ernährung und körperliche Aktivität gehören zu den Empfehlungen bei allen Erscheinungsbildern des metabolischen Syndroms. Die Auswirkungen dieser Lebensstilmodifikationen auf adipöse Schwangere und ihre Föten bzw. Kinder sind derzeit noch nicht ausreichend untersucht.

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  • Mortalitätsreduktion bei Patienten mit PAVK über 7 Jahre

    Die Kombination von Diabetes mellitus und peripherer arterieller Verschlusskrankheit führt häufig zu einer distal betonten und damit komplexer zu revaskularisierenden Erkrankung. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Amputationsrate sowie – durch die meist systemische Atherosklerose – zu einem reduzierten Überleben.

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  • Vorteil durch regelmäßige Kontrolle via Telemonitoring

    Bei Diabetespatienten ist die regelmäßige Messung des Blutzuckerspiegels erforderlich für die Anpassung der Therapie an die täglichen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Seit einigen Jahren können diese Messungen via mobile Applikation (App) am Smartphone erfasst werden, die damit ein aufwendiges Blutzucker- und ­Ernährungstagebuch ersetzt. Zusätzlich umfasst dieses Monitoringsystem auch eine Alarmfunktion, über welche die ebenfalls in das System integrierten behandelnden Ärzte sofort über Notfälle informiert werden können.

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  • Sensorgenauigkeit: Abbott-FreeStyle®-Libre-System − Glukosemonitoring und körperliche Aktivität

    Das Zeitalter der blutigen Blutzuckermessungen scheint für Menschen mit Typ-1-Diabetes abgeschlossen; die Überprüfung der Genauigkeit solcher Systeme im Rahmen von körperlicher Aktivität ist jedoch noch unzureichend erforscht.

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  • EndoBarrier® bei adipösen Personen mit Typ−2−Diabetes: Kurz− und mittelfristige Auswirkungen auf den Glukosestoffwechsel

    Adipositas und Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) haben in der westlichen Welt epidemische Ausmaße ­angenommen und sind an die Spitze der gesundheitspolitischen Agenda gerückt.

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  • Typ-1-Diabetes vs. österreichische Allgemeinbevölkerung − Übergewicht und kardiometabolische Risikofaktoren

    Die Adipositasepidemie scheint auch PatientInnen mit Typ-1-Diabetes zu betreffen. In der vorliegenden Arbeit wurde der Frage nachgegangen, wie sich die Rate an Übergewichtigen und das Vorliegen kardiometabolischer Risikofaktoren in dieser Patientengruppe im Vergleich zur gesunden Bevölkerung verhält.

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  • GLP-1 ist maßgeblich an der Regulation des postprandialen Glukosemetabolismus beteiligt

    Mit der vorliegenden Arbeit wird ein weiteres Forschungsprojekt vorgestellt, das beim Early-Investigator-Abend im Rahmen der letzten ÖDG-Jahrestagung Beachtung fand. Die Untersuchung wurde – entsprechend dem Forschungsschwerpunkt des Autors – an einem unterrepräsentierten Kollektiv durchgeführt: Frauen waren insbesondere in der Schwangerschaft lange Zeit von Studien weitgehend ausgeschlossen.

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  • Die erste Prädiabetesambulanz Österreichs

    Das Gesundheits- und Vorsorgezentrum der KFA hat seit Ende 2015 – soweit bekannt – die erste Prädiabetes­ambulanz im deutschsprachigen Raum eingeführt. Ein multidisziplinäres Team schult die Betroffenen in Lebensstilmaßnahmen innerhalb eines speziell entworfenen Betreuungskonzepts. Bis dato konnte trotz des kurzen Beobachtungszeitraums eine statistisch signifikante Verbesserung der meisten gemessenen Werte wie z. B. HbA1c, Nüchternglukose, ­Bauchumfang und Fettleberindex erzielt werden.

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  • Die Zusammensetzung der Nahrung ­beeinflusst die GLP-1-Signalwege

    Ziel dieser Arbeit ist es, zum besseren Verständnis der Wirkweise inkretinbasierter Antidiabetika beizutragen. Letztlich könnte dadurch ein gezielterer Einsatz der Medikation möglich werden. Das Forschungsprojekt wurde beim Early Investigator-Abend im Rahmen der ÖDG-Jahrestagung lobend erwähnt.

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  • Telemedizinisches Projekt DiabCare in Tirol

    Der Bezirk Landeck ist im Jahr 2018 Modellregion für die „Diabetesversorgung 4.0“.

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