Rubrik: SERIE Fragen unserer Leser

  • Verdacht auf Immundefizienzen bei Erwachsenen – welche Basis diagnostik ist sinnvoll?

    Als klinisches Leitsymptom der primären Immundefekte fungiert meistens eine erhöhte Infektanfälligkeit.

    Diese ist durch eine Reihe von Parametern charakterisiert (opportunistische Erreger, atypische Lokalisationen, protrahierter Verlauf, Schweregrad, häufig rezidivierende Infektionen).

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  • Fingerpolyarthrosen abseits medikamentöser Therapien: Was können wir Patienten empfehlen? – ein Update

    Fingerpolyarthrosen können zu Funktionsverlust, Schmerzen, Gelenkdeformationen sowie zu einer Verminderung von Lebensqualität und Teilhabe an sozialen Aktivitäten führen.

    Patienten mit Fingerpolyarthrose profitieren von nichtmedikamentösen Therapien, die auf ihre individuelle ­Lebenssituation und Bedürfnisse angepasst werden.

    Diese Maßnahmen werden oftmals von Ergotherapeuten und Physiotherapeuten sowie von Fachärzten für Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation durchgeführt.

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  • Rheumatologische Basisabklärung in der allgemeinmedizinischen Praxis Welche Untersuchungen sind vor einer Überweisung zum Facharzt sinnvoll?

    Die aktuelle Krankheitsproblematik soll in einer differenzierten Anamnese und einem orientierenden ­Gelenkstatus erfasst werden.

    Laborparameter, die zur differenzialdiagnostischen Abklärung von rheumatischen Erkrankungen beitragen können, betreffen allgemeine Entzündungsparameter, Blutbildveränderungen und die Detektion von Autoantikörpern.

    Bei Verdacht auf eine chronisch entzündliche Gelenkerkrankung bildet die konventionelle Röntgenaufnahme nach wie vor die Grundlage jeder bildgebenden Diagnostik.

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  • Diabetes als Komplikation einer Glukokortikoidtherapie

    Wie hoch ist das Risiko, einen Diabetes zu entwickeln? Welche Antidiabetika sind bei GC-induziertem Diabetes einsetzbar?

    Der Blutzuckeranstieg ist ein zentraler Aspekt der Begleitkomplikationen einer Therapie mit Glukokortikoiden. Er begünstigt die Diabetesentstehung und mündet häufig – vor allem bei bestehender ­Zuckerkrankheit – in schwer beherrschbare Stoffwechselentgleisungen.

    Eine flexible und individualisierte Therapie unter Einbeziehung der Risikofaktoren, der geplanten Behandlungsdauer und Höhe der GC-Dosis stellt die Richtschnur des erfolgreichen Managements dar.

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  • Ernährungsratschläge und Nahrungsergänzungsmittel bei Rheuma

    Jeder tut’s, aber keiner redet darüber – für welche ernährungsbezogenen Interventionen bei rheumatologischen Erkrankungen gibt es eigentlich Evidenz?

    Obwohl viele Patienten mit systemisch entzündlichen, rheumatologischen Erkrankungen auf der Suche nach ­alternativen Behandlungsmethoden sind – vor allem im Bereich Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel –, ist es ­bisher nicht gelungen, die Verwendung ebensolcher im klinischen Alltag mit relevanten Daten zu untermauern.

    Dennoch erfreuen sich insbesondere Nahrungsergänzungsmittel großer Popularität, weshalb Rheumatologen ­darüber Bescheid wissen sollten, um ihre Patienten ausreichend informieren zu können und insbesondere den Beginn einer Therapie nicht zu verzögern.

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  • Therapie IgG4-assoziierter Erkrankungen

    Soll eine niedrig dosierte Steroidtherapie länger weitergeführt werden, oder sollen eher rasch Immunmodulatoren wie z. B. Rituximab zum Einsatz kommen?

    Bei der IgG4-RD sind zwei große Hürden zu nehmen: erstens korrekte Diagnose und zweitens die Behandlung und Überwachung dieser Erkrankung.

    Therapieentscheidung erschwert durch variablen Verlauf: oft Rezidivierung, aber auch Spontanremissionen ohne Therapie.

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  • Riesenzellarteriitis und Takayasu-Arteriitis: Werden die beiden nur durch das Alter des Patienten bei Erstmanifestation voneinander unterschieden?

    Klinisch zeigen sich oft geringe und histologisch praktisch keine Unterschiede zwischen GCA und TKA.

    Epidemiologisch und genetisch hingegen bestehen deutliche Unterschiede zwischen GCA und TKA.

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  • Der Umgang mit Cortison: Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten? Worauf muss besonders geachtet werden?

    Glukokortikoide sind ein essenzieller Bestandteil in der Therapie rheumatologischer Erkrankungen.

    Es ist wichtig, sich auch ihrer Toxizität bewusst zu sein, um Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren.

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