Rubrik: AGO 2020

  • „Krebs bei der Frau“ 2020

    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kolleginnen und Kollegen, angesichts der unglaublichen Veränderungen unseres täglichen Alltages und der ex­tremen Herausforderung für den Krankenhausbetrieb durch die Pandemie mit ­COVID-19 möchte ich hier von Seiten der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische ­Onkologie (AGO) ein paar…

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  • Praxisverändernde Entwicklungen

    Große Fortschritte durch zielgerichtete Therapien wie PARP-Inhibitoren oder Immun­checkpoint-Inhibitoren – Einzug der PARP-Inhibitoren in die Erstlinientherapie des Ovarial­karzinoms, immunonkologische (Kombinations-)Therapien beim Mammakarzinom. Molekulares Tumorprofil und prädiktive molekulargenetische Marker zur Entscheidungsfindung für eine personalisierte Therapie. Herausforderung für die Zukunft: u. a. die richtigen Substanzkombinationen und das richtige „Timing“ (sequenzielle oder konkomitante Therapie mit anderen Medikamenten).

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  • Nebenwirkungsmanagement bei Checkpoint-Inhibitoren

    Aufgrund des breiten und ungewohnten Spektrums an immunvermittelten Nebenwirkungen unter Checkpoint-Inhibitoren – können praktisch in jedem Organ auftreten – ist sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie eine enge interdisziplinäre Kooperation notwendig.

    Beim Auftreten in den meisten Fällen sofort Therapiepause und Kortisontherapie (Ausnahme Endokrinopathien).

    Nach Abklingen der Nebenwirkung langsames Ausschleichen der Kortisontherapie und wieder Start der CPI-Therapie erwägen (keine Dosisreduktion).

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  • Hormonrezeptor-positives und triplenegatives Mammakarzinom

    Beim metastasierten HR+/HER2–-Mammakarzinom (HR+/HER2–-mBC) erstmals Nachweis einer ­relevanten Verlängerung des Gesamt­überlebens durch Einsatz von CDK-4/6-Inhibitoren. Beim PD-L1-positiven triplenegativen Mammakarzinom (TNBC) deutliche Verbesserung der Langzeitprognose durch ­Immuncheckpoint-Inhibitoren.

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  • Diagnosis of adnexal mass – do we really need CT?

    Das IOTA-Konsortium (Internationale Ovarian Tumor Analysis) steht für eine optimale ­präoperative Risikoeinschätzung. Das ADNEX-Modell (Assessment of Different NEoplasias in the AdneXa) erlaubt nicht nur die Unterscheidung von gut- oder bösartigen Adnexbefunden, sondern auch die Zuordnung zu FIGO-Stadien. International ist ein Shift weg vom CT hin zum Ultraschall in der Abklärung von Adnexbefunden zu ­beobachten.

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  • Sexuelle Gesundheit – (k)ein Thema in der gynäkologischen Onkologie?

    Frauen mit der Diagnose Krebs erachten ihre sexuelle Gesundheit als eine der drei ­wichtigsten Qualitätsaspekte einer medizinischen Betreuung. Da ca. 80 % der Patientinnen von sich aus das Thema nicht ansprechen würden, obwohl sie sich Hilfe erwünschen, sollten sexualmedizinische Gespräche von den behandelnden ÄrztInnen initiiert ­werden. Zur Einbindung sexualmedizinischer Aspekte in das Therapiemanagement hat sich für das praktische ­Vorgehen das 5-A-Modell (Ask, Advice, Assess, Assist, Arrange) bewährt.

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  • Bringen Sie Ihre Patientinnen in klinische Studien ein!

    Die Teilnahme an klinischen Studien wird von nationalen und internationalen Fachgruppen empfohlen. Die AGO ist eine Non-Profit-Organisation und Arbeitsgruppe der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und ­Geburtshilfe mit dem Ziel, die Prävention, Diagnostik und Behandlung von Patientinnen mit gynäkologischen ­Tumoren zu verbessern. Um hochwertige Studien in Österreich durchzuführen, werden nur solche Projekte als AGO-Studie durchgeführt, welche im Vorfeld durch die Studienzentrale der AGO und den Wissenschaftlichen Ausschuss der AGO (WAAGO) positiv evaluiert wurden.

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