Rubrik: Frauengesundheit

  • Highlights vom 27. Osteoporoseforum St. Wolfgang 2019

    Diabetes mellitus Typ 2 ist ein wesentlicher Risikofaktor für Fragilitätsfrakturen, die Knochendichtemessung mittels DXA erfasst dies aber nicht ausreichend.

    Eine chronische Herzinsuffizienz NYHA II–IV ist in 25–30 % der Fälle mit einer Osteoporose und/oder einer vertebralen Fraktur assoziiert.

    Call for action: die Awareness für Osteoporose und die interdisziplinäre Behandlung dieser Erkrankung müssen massiv verbessert werden.

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  • Diabetes und weibliche Sexualität − Female Sexual Dysfunction (FSD) vor internistischem Hintergrund

    In einem interdisziplinären Setting kann durch die Erhaltung oder Wiederherstellung der Sexualfunktion auch eine bessere Diabeteseinstellung bewirkt werden. Durch die Optimierung der Stoffwechsellage und durch die Lifestyle-Modifikation wird nicht nur der Diabetes therapiert, sondern auch die Sexualfunktion verbessert.

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  • Sexualität auf der Palliativstation − Wenn zwei tabuisierte Bereiche aufeinandertreffen

    Menschen mit schweren und lebensbeschränkenden Erkrankungen sind weiterhin sexuelle Wesen.

    Das Ansprechen des Themenbereiches Sexualität auf der Palliativstation kann die Möglichkeit für eine adaptive Sexualität bieten, die an individuelle Situationen angepasst ist.

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  • Regenerative Medizin − Thrombozytenplasmatherapie und Frauengesundheit

    Durch die regenerative Wirkung des Thrombozytenplasmas, kurz PRP (Platelet-rich Plasma), ergeben sich vielversprechende Behandlungsmöglichkeiten in der Reproduktionsmedizin. So kann PRP im Falle von reduzierter ovarieller Reserve die Eierstockfunktion verbessern bzw. bei Schädigung des Endometriums bis hin zum Asherman-Syndrom den Schleimhautaufbau verbessern.

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  • Abhängigkeit und Sucht durch Analgetika

    Bei wiederholter Opioidexposition kommt es zu Änderungen der Hirnfunktion – mit zunehmend höherem Bedarf an Opioiden und gleichzeitiger Entwicklung von Entzugssymptomen.

    In den letzten Jahren häufen sich Berichte über eine Zunahme der Suchtentwicklung bei Patienten, welche wegen nicht tumorbedingter Schmerzen Opioide verabreicht bekommen.

    Nachdem Suchtentwicklung offensichtlich mit einer individuellen Prädisposition verbunden ist, wurden spezielle Fragenbögen entwickelt, welche die Filterung von Risikopatienten ermöglichen.

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  • Sexualmedizin – Erfahrungen in der Männersprechstunde

    Bei Paaren in meiner Praxis mit dem Thema zu wenig Sex beklagt sich in 90 % der Fälle der Mann darüber, in 10 % die Frau.

    Selbstverständlich können auch Erektionsstörungen Paardimension erlangen, sie werden von einem Großteil der Männer traumatisch erlebt.

    Auch der vorzeitige Orgasmus des Mannes, eine der häufigsten sexuellen Funktionsstörung der Männer, bedarf der Einbeziehung der Partnerin und einer Kooperationsbereitschaft durch das Paar.

    Die meisten mit latenter homosexueller Orientierung negieren diese und leben in heterosexuelle ­Beziehungen, die dadurch starken Belastungen ausgesetzt sind.

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  • Sexualmedizin konkret

    Sexueller Missbrauch ist oft mit dramatischen Verletzungen, aber auch stets mit einem massiven psychischen Trauma, also psychologischen Folgen verbunden, bei Verdacht ist ein qualitätsgesichertes Abklärungsprocedere unabdingbar.

    Sexuelle Handlungen unter Kindern sind immer im Gesamtkontext ihrer Entwicklung zu betrachten,­ „Auffälligkeiten“ sind nicht selten altersadäquate, sexuelle Interaktionen zwischen Kindern.

    Vaginale Nebenwirkungen einer Radiotherapie bei Zervixkarzinom können sowohl akut als auch als Langzeitfolgen auftreten und die Sexualfunktionen beeinträchtigen.

    Bei einem sexuellen Event kommt es zur Freisetzung von gesundheitsfördernden Faktoren, die gerade bei chronischen Erkrankungen positive Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf haben.

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  • Osteoporose – Nightmare of Postmenopause

    Der Wegfall der Östrogene in der Postmenopause ist ein relevanter Faktor auf dem Weg zur ­Osteoporose, Alterungsprozesse haben aber ebenso wesentlichen Einfluss.

    Osteoporotische Hüftfrakturen sind mit erhöhter Mortalität assoziiert und treten mit ­vergleichbarer Inzidenz auf wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Mammakarzinom.

    Eine spezifische medikamentöse Therapie ist in Abhängigkeit des Frakturrisikos indiziert.

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  • Gender-Aspekte beim Schlaganfall − Studie zur geschlechtsspezifischen Versorgungsqualität in österreichischen Stroke-Units

    Vorhofflimmern bei Frauen fast doppelt so häufig wie bei Männern und insgesamt für fast 30 % aller ischämischen Schlaganfälle verantwortlich.

    Nach österreichischen Registerdaten bei Frauen und Männern idente Akutversorgung in den Stroke-Units trotz unterschiedlicher Voraussetzungen (Frauen älter, höhere funktionelle Beeinträchtigungen, unterschiedliche Ursachenverteilung etc.).

    Rehabilitations-Outcome bei Frauen: funktionelle Behandlungsergebnisse schlechter, Sterblichkeit ­allerdings ­geringer als bei Männern.

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  • Weibliche Depression, männliche Depression − Brauchen wir eine geschlechtsspezifische Diagnostik und Therapie?

    Die unipolare Depression gilt als weibliche Depression, da Frauen häufiger als Männer die etablierten Depressionskriterien erfüllen und diese mit Weiblichkeit assoziiert werden.

    Die männliche Depression ist „maskiert“ durch externalisierende Symptome, die nicht in den gängigen Depressionskriterien enthalten sind und daher die Diagnose erschweren. Trotzdem handelt es sich um die gleiche Erkrankung.

    Bei Diagnostik und Therapie müssen Geschlechterstereotype, Belastungskonstellationen und ­Stressverarbeitung besser berücksichtigt werden.

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  • Neues Update der Osteoporose-Leitlinien der Initiative „Arznei & Vernunft“

    Weg vom T-Score-Wert ohne individuelle Frakturrisikokalkulation: klare Entscheidungsschwellen für den Beginn einer spezifischen Therapie im deutschen DVO-Modell und im WHO-zertifizierten FRAX-Modell.

    Breite Palette an spezifischen Osteoporosemedikamenten zur Prävention und Therapie osteoporotischer Frakturen.

    Unter spezifischer Osteoporosetherapie ist eine Basistherapie mit Kalzium und Vitamin D ein unabdingbares Muss.

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  • Darm–Gehirn: eine spannende Achse – Stress verändert das Darm-Mikrobiom

    Sensible Nerven, Hormone und Zytokine sind die drei Informationskanäle zwischen Darm und Gehirn.

    Die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms wirkt sich auf das Gehirn aus. Stress wiederum verändert die Zusammensetzung der Darmbakterien.

    Werden keimfreie Mäusen mit dem Mikrobiom eines depressiven Patienten besiedelt, entwickeln sie depressive Anzeichen.

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  • Gender und Resilienz

    Als Resilienz wird die Fähigkeit bezeichnet, Lebenskrisen ohne langfristige Beeinträchtigung zu meistern.

    Um Resilienz als wesentlichen Outcome-Parameter zur Gesundheit quantifizieren zu ­können, bedarf es eines neuen Messinstrumentariums.

    Frauen und Männer entwickeln unterschiedliche Strategien, um mit Lebenskrisen wie einer chronischen Erkrankung umzugehen.

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  • Sexualstörungen der Frau aus internistischer Sicht: Sexualfunktion der Frau – so vielschichtig wie vulnerabel

    Vor allem bei Mangel an sexueller Lust und Störungen im Bereich der sexuellen Erregbarkeit sind sehr oft Hormonprobleme involviert. Ein ausgeweiteter Hormonstatus ist aus ­endokrinologischer Sicht zur Abklärung essenziell.

    An Sexualstörungen können auch internistische Erkrankungen ursächlich beteiligt sein – Hypertonie, Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen etc. –, aber auch Medikamente und Suchtmittel wie Nikotin.

    Im Gegensatz zum Mann sind die medikamentösen Therapieoptionen bei der Frau eingeschränkt und sehr nebenwirkungsbehaftet. Eine Erweiterung der Palette mit gutem Sicherheitsprofil stellt das neu ­erhältliche Phytotherapeutikum Damiana dar.

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  • Gibt es eine Frauen- und eine Männerdepression? − Zur Einschätzung des „Gender Gap“ bei depressiven Erkrankungen

    Epidemiologischen Daten zufolge erkranken Frauen häufiger an Depressionen als Männer, gleichzeitig haben Männer ein 3-fach erhöhtes Suizidrisiko.

    Dies könnte ein Hinweis sein, dass die Depressionsrate von Männern unterschätzt wird – auch aufgrund von untypischen Depressionssymptomen wie z. B. vermehrter Impulsivität und geringerem ­Hilfesuchverhalten.

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  • Serie: Rotklee in der Frauenheilkunde, Teil 3 − Rotklee zur Linderung von Hot Flushes

    Isoflavone aus Rotklee sind bei der Reduktion vasomotorischer Beschwerden ­Placebo ­deutlich überlegen.

    Die Intensität der menopausalen Symptome sinkt insgesamt deutlich.Die Qualität des eingesetzten Präparates entscheidet über den Studienerfolg.

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  • Serie: Rotklee in der Frauenheilkunde, Teil 2 – Rotklee und weiblicher Hormonhaushalt

    In Studien zu postmenopausalen Frauen unter Rotklee-Isoflavonen moderat erhöhte ­Testosteronspiegel.

    Abnahme der Dicke der Gebärmutterschleimhaut unter Rotklee-Isoflavonen als Beleg für ­Sicherheit hinsichtlich Endometriumhyperplasie.

    Rotklee-Isoflavone wirken als selektive Östrogenrezeptormodulatoren.

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  • Nachlese zum Wiener Menopause-Kongress 2016: Menopause und Anti-Aging – mit der Natur und gegen sie

    Die Phytotherapie hält eine Vielzahl an Substanzen gegen unterschiedliche Wechsel­beschwerden bereit.

    Isoflavone zeigen in Studien v. a. gegen Hitzewallungen einen signifikanten Effekt. Auch Effekte auf Surrogatparameter des kardiovaskulären Risikos und der Osteoprose sind nachweisbar.

    Die menopausale Hormontherapie (MHT) ist die wirksamste Behandlung schwerer klimakterischer ­Beschwerden. Bei gegebener Indikation und individualisierer Gabe überwiegt der Nutzen die Risiken.

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  • Rotklee – Eine Pflanze für die Wechseljahre

    Rotklee ist aufgrund seines Gehalts an Isoflavonen wie Formononetin und Biochanin A eine ­besonders für die Frauenheilkunde interessante Pflanze.

    Rotklee-Isoflavone binden spezifisch an die Subtypen α und β des Östrogenrezeptors.

    Daten gibt es zur Linderung von menopausalen Symptomen und zur Senkung der Lipidparameter in der Postmenopause.

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  • Therapie der weiblichen sexuellen Dysfunktion

    Die weibliche sexuelle Dysfunktion ist ein häufiges Problem und es gibt nur ein in den USA zugelassenes Präparat (Addyi®), welches allerdings aufgrund der geringen Wirkung bei gleichzeitig hoher Nebenwirkungsrate nicht gut angenommen wird.

    Wie bisher stehen vor allem die Therapie des Östrogenmangels und die lokale Therapie bei Scheidentrockenheit im Vordergrund.

    Neue Studienergebnisse zeigen, wie wichtig verhaltenstherapeutische Maßnahmen sind, insbesondere die Verbesserung der Kommunikation in der Partnerschaft.

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  • Schnittstellen zwischen Sexualität und modernen Medien

    Mit dem Themenfeld „Sexualität im Internet“ zusammenhängende Erfahrungen und ­Probleme der Patienten sind immer häufiger Anlass zum ärztlichen Gespräch oder sogar zur Aufnahme­ einer Therapie.

    Die sexualbezogene Nutzung des Internets kann sowohl positive (Psychoedukation und Beratung) wie negative Auswirkungen (Cybersexsucht, sexuell Gewalt) haben – die Grenzen zwischen selbstgewählten und erzwungenen als auch zwischen konstruktiven und destruktiven Nutzungsweisen können natürlich fließend sein.

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  • Stress und Molekularbiologie — Wie die Seele den Körper bewegt

    Stresshormone vermitteln im psychoneuroimmunologischen Regelkreis auch ­entzündungs- und Mitoserate-fördernde Effekte. Die onkoprotektiven Effekte von Aspirin oder Betablockern könnten über die Hemmung von molekularen Schnittstellen der Stresstransduktion vermittelt werden.Auch zur heilsamen Wirkung von Entspannungstechniken wie Meditation oder Berührung etc. gibt es molekularbiologische Rationalen.

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  • Isoflavone zu Unrecht kritisiert – Konsumentenschützer verunsichern Patientinnen mit Wechselbeschwerden

    „Konsument“-Bewertung von pflanzlichen Lösungen zum Beschwerdebild ­Wechselbeschwerden: „wenig geeignet“.

    Experten-Replik: Isovlavone haben sich nicht nur in der Praxis bewährt, sondern Wirkung auch in Studien bewiesen.

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  • Umwelttoxikologie – „Metallöstrogen“ Aluminium in unserem Essen

    Die Umweltbelastung mit hormonell aktiven Stoffen ist hoch. Das würde auch erklären, ­warum auch Männer hormonabhängige Karzinome entwickeln und warum Antihormone eine Schutzwirkung gegen die Hormone der Umwelt entfalten.

    Aluminium aus instabilen Aluminiumverbindungen in Kosmetikprodukten, Lebensmittelfarbstoffen oder Medikamenten kann den Östrogenrezeptor besetzen („Metallöstrogen“) und entsprechende ­nachteilige Effekte auslösen.

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  • Medikamentöse Möglichkeiten in der Adipositastherapie

    Die Adipositas führt zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie metabolischen und kardiovaskulären Komplikationen, Schlafapnoesyndrom, orthopädischen Problemen und einem erhöhten Risiko für eine Reihe von Tumorerkrankungen.

    Insbesondere für die Behandlung des Typ-2-Diabetes stehen mit den Inkretintherapeutika und SGLT-2-­Inhibitoren neue antidiabetische Substanzklassen mit gewichtsreduzierenden Effekten zur Verfügung.

    Für weitere Ansätze etwa mit Antidepressiva oder aus der Therapie neurologischer Erkrankungen ­erscheint der Einsatz aufgrund von Nebenwirkungen derzeit begrenzt.

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  • Diabetes, der Sexkiller – Wie guter Lifestyle das Sexleben verbessert

    Bis zu 80 % der männlichen und über 50 % der weiblichen Diabetiker leiden an ­Sexualfunktionsstörungen, die bei Frauen mit Depressionen und die bei Männern mit ­organischen Problemen korrelieren.

    Durch optimale antidiabetische Therapie, genaue Medikamenten-Anamnese, eine effektive Blutdruck- und Stoffwechsel-Einstellung und Lifestyle-Modifikation sind bis zu 80 % dieser sexuellen Probleme lös- bzw. verbesserbar.

    Aussicht auf Erhaltung der sexuellen Gesundheit verbessert die Compliance.

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  • Peri- und Postmenopause – Was Hormonuntersuchungen alles verraten

    Keine Beurteilung des Östrogenstatus und der Notwendigkeit einer therapeutischen Intervention ohne gleichzeitige Kenntnis der FSH- und Östradiol-Werte.

    Zur Beurteilung der androgenen Situation Zusammenschau von Testosteron und SHBG (freier Androgenindex).

    Leicht erhöhter Prolaktinwert als Hinweis auf eine latente Hypothyreose.

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  • Wirkung von Ernährung und Bewegung – Lifestyle-Einfluss bei Krebs und in der Menopause

    Durch regelmäßige, individuell angepasste Bewegung/Sport bessern sich nicht nur die ­Verträglichkeit der Krebstherapie und die Lebensqualität, auch das Rezidivrisiko wird gesenkt.

    Das Anstreben von Normalgewicht bei Krebs ist mittelfristig sinnvoll, aber ein Verlust an ­Muskelmasse sollte auf jeden Fall verhindert werden.

    In den Wechseljahren tragen Ernährungsmodifikation, Bewegung, aber auch Entspannungsstrategien zur Linderung von Beschwerden bei.

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  • Die Bedeutung der Darmbakterien für den Frauenarzt

    Die Darmbakterien-abhängige Resorption von Eisen, Magnesium und Kalzium ist für viele „frauenspezifische“ Vorgänge von Bedeutung.

    Verschränkung von Darmflora und Vaginalmilieu: Ein Fehlen von Laktobazillen und ein Überwiegen von Candida und E. coli im Darm können zu chronischen Vaginosen führen, die durch eine Korrektur der Darmbakterien behandelbar sind.

    Eine verzögerte Besiedelung bei Sectio hat möglicherweise auf die Ausbildung des Immunsystems und auf epigenetische Prägungen Einfluss.

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  • Inkontinenz: keine Erstattung für innovativen Ansatz

    Die als Folge der Inkontinenz entstehenden Kosten (innerfamiliär, durch professionelle ­Heimbetreuung, Pflege etc.) für die Betroffenen bzw. Angehörigen von Inkontinenz-Patienten sind enorm.

    Problem von Antimuskarinika (Ansatz am Parasympathikus) als derzeitigem medikamentösen ­Therapiestandard: Therapieabbruch aufgrund von Nebenwirkungen und mangelnder Effizienz bei ca. der Hälfte der Patienten nach nur 3 Monaten.

    Der Beta-3-Agonist Mirabegron verspricht mit einem innovativen Wirkansatz am Sympathikus aufgrund des günstigeren Nebenwirkungsprofils eine bessere Compliance und damit auch Potenzial zur ­Dämpfung des Anstiegs der Pflegekosten.

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  • Postmenopausale Osteoporose – Relevanz der Knochendichtemessung

    Aufgrund der niedrigen Sensitivität der DXA-Knochendichte-Messung bzgl. Frakturentwicklung und durch eine Vielzahl von Faktoren eingeschränkte Aussagekraft kann ein breit angelegtes Screening bei postmenopausalen Frauen nicht empfohlen werden.

    Im Vordergrund der individuellen Therapieentscheidung steht heute nicht mehr das Ergebnis einer ­Knochenmineraldichte-Messung, sondern das 10-Jahres- bzw. 5-Jahres- oder 1-Jahres-Frakturrisiko aufgrund klinischer Risikofaktoren (ermittelt mit den Berechnungstools FRAX®, QFracture®, DVO® Tool).

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  • Am Anfang war das Kalzium

    Die Kalziumspeicherung und -freisetzung wird sowohl im Knochen als auch auf Zellebene im endoplasmatische Retikulum (ER) von den Sexualsteroiden gesteuert.

    Die Kalziumfreisetzung aus dem ER setzt ein evolutionär fundamentales ­Zellschutzprogramm („Unfolding Protein Response“) in Gang.

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  • Lipödem – eine progrediente Erkrankung

    Lipödem: massive Fettverteilungsstörung mit Lymphstau und Schmerzen beim sog. „Kneiftest“.

    Einzige kausale Therapiemöglichkeit chirurgisch: High-Definition-Liposkulptur als besonders sichere Art der Fettabsaugung ohne Vollnarkose.

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  • Sinn und Unsinn von Vitamin-D-Spiegel-Messungen

    Die postulierte untere Normgrenze zu 25-OH-Vitamin D von 30 ng/ml ist international heftig umstritten. Negative Auswirkungen auf Muskel und Knochen sollten schon ab einem Spiegel von 20 ng/ml nicht mehr gegeben sein.

    Die Erhebung eines basalen Spiegels ist bei Risikopatienten oder Patienten mit symptomatischen Muskelbeschwerden sinnvoll.

    Sowohl für die Vitamin-D-Spiegel als auch die Substitution ist der Satz „Je mehr, desto besser“ obsolet.

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  • Haut und Sexualsteroide

    Östrogene stimulieren den Kollagenaufbau, regen gemeinsam mit Vitamin D, den Schild­drüsenhormonen und Vitamin A die Hautneubildung aus den Stammzellen an und fördern die Durchblutung der Haut.

    Progesteron bewahrt via Hemmung der Überaktivität von Matrixmetalloproteinasen Kollagen vor einem zu schnellen Abbau und kann so der Faltenbildung entgegenwirken.

    Männliche Hormone können sowohl positiv für die Haut sein – topischer Testosteron-Einsatz im ­weiblichen Genitalbereich bei Craurosis vulvae – als auch negativ, indem sie die Talgdrüsenaktivität ­anregen (topischer Einsatz von Antiandrogenen bei Akne).

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  • Einfluss pflanzlicher Substanzen auf die Epigenetik

    Nahrungsfaktoren können zu Veränderungen des Epigenoms führen und damit auch Einfluss auf die Gesundheit und die Entstehung von Krankheiten haben.

    Die gesundheitsfördernden Effekte von Pflanzen-Polyphenolen (Isoflavone etc.) sind eng verknüpft an ihre Fähigkeit, Histondeacetylasen und DNA-Methyltransferasen zu regulieren, sowie viele weitere epigenetische Mechanismen.

    Im Zentrum der Forschung stehen unter anderen die Hormonrezeptor-abhängigen und -unabhängigen gesundheitsförderlichen Wirkungen von Equol, das beim Menschen aus dem etwa in Soja enthaltenen Isoflavon Daidzein synthetisiert wird.

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  • Osteoporoseforum St. Wolfgang 2014: Gravierende Untertherapie in der Sekundärprävention

    In einer eigenen Untersuchung erhielten nur knapp 4 % der Patientinnen mit chirurgisch versorgter Fraktur anschließend eine osteoprotektive Therapie, obwohl zwei Drittel der Patienten zumindest die zweite und ein Drittel bereits die dritte Fraktur hatten.

    Das Ziel einer interdisziplinären Kooperation: alle PatientInnen, die einen Knochenbruch nach einem ­inadäquaten Trauma erleiden, unabhängig von Alter und Begleiterkrankungen einer osteologischen ­Abklärung zuführen.

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  • Von Fast Food zur gesunden Ernährung

    Häufiger Verzehr von klassischem, energiereichem Fast Food schädigt den Körper.

    Langsam essen mit Pausen wirkt sich hinsichtlich Gewichtsregulation sehr günstig aus.

    Gemüse, Obst und Vollkornprodukte gehören zur täglichen Basis einer gesunden Ernährung und schützen vor klassischen Zivilisationskrankheiten.

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  • Frauen erkranken häufiger als MännerDie Osteoarthritis – ein metabolisches Syndrom?

    Durch verstärkte Expression des RANKL in subchondralen Osteoarthritis-Zonen lässt inflammatorischen Prozess als Auslöser der Osteoarthritis vermuten.In Chondrozyten vorhandene Rezeptoren für AGE (Advanced Glycosylation End-products) weisen auf eine Rolle der Kohlenhydrat-Stoffwechsellage hin.Bei hohe metabolische Belastung tendiert die mesenchymale Stammzelle dazu, zu Adipozyten statt zu Chondrozyten zu differenzieren.

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  • Gendermedizin – Frauengesundheit: Luxus oder Notwendigkeit?

    Die Nichtbeachtung geschlechtsspezifischer Unterschiede – biologisch, aber auch im Kontext von Umweltbedingungen und sozialen Faktoren wie etwa Geschlechterrollen – in der medizinischen Forschung und Praxis führt zu einer Benachteiligung von Frauen.

    Ein zentrales Ziel der Gendermedizin ist es, mit innovativen frauenspezifischen Behandlungskonzepten zu einer besseren Therapie- und Lebensqualität der Frau beizutragen. Frauengesundheitszentren können hierbei eine wichtigen Beitrag leisten.

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  • „Burn out“ – Work-Life-Balance: rechtzeitig reagieren, bevor es zu spät ist

    Burnout ist nach der ICD-10-Klassifikation ein Einflussfaktor mit Krankheitswert, aber noch kein eigenständiges Syndrom.

    Die Differenzialdiagnose orientiert sich am Kardinalsymptom Erschöpfung, das auch bei verschiedenen psychiatrischen Störungen (Depression, Anpassungsstörungen etc.) ein Hauptsymptom sein kann.

    Angehörige helfender Berufe wie Krankenschwestern und -pfleger, Ärzte und Ärztinnen, Lehrer und Lehrerinnen sind besonders oft betroffen.

    Zur Therapie des Burnout-Syndroms gibt es trotz zahlreicher Einzelhinweise bisher kaum gesichertes Wissen.

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  • Zum „Tag der Apotheke“: Gemeinsam für die Frauen

    Zum „Tag der Apotheke“ am 8. Oktober, der unter dem Motto Wechseljahre steht, dürfen wir Sie herzlich zur ­Zusammenarbeit einladen!

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  • Wir sind so alt wie unsre Zellen

    Der natürliche Alternsprozess stellt per se keine Krankheit dar, ist aber der Nährboden für ­altersassoziierte Erkrankungen.

    Das Lebensalter in Jahren ein schlechter Indikator für die biologische Funktion, weil Umwelt­faktoren (Exposition gegenüber freien Radikalen etc.) und Genetik (Kapazität von Reparaturmechanismen etc.) zelluläre Alterungsprozesse individuell unterschiedlich beeinflussen.

    Die Anzahl an möglichen Zellteilungen ist durch die Verkürzung der Enden der Chromosomen (Telomere) bei jeder Teilung limitiert. Den Zustand eines irreversiblen Zellteilungstopps nennt man Seneszenz.

    Seneszente Zellen weisen ein verändertes Repertoire an sezernierten Faktoren auf und können dadurch den Körper schädigen.

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  • Akupunktur als Therapie und Prävention in der Menopause

    Die traditionelle chinesische Medizin definiert den Begriff Krankheit anders als die westliche ­Medizin, die Prävention hat einen höheren Stellenwert als die Therapie.

    Erkennen von Subhealth ist in der westlichen Medizin und TCM der erste Schritt zur ­Prävention.

    Seit 1980 ist die Wirksamkeit der Akupunktur in der Schmerztherapie in den meisten Fällen unbestritten, weitere Einsatzgebiete sind Psychosomatik und Prävention.

    Gut bewährte Indikationen der Akupunktur im Westen – mit Schwerpunkt auf Frauen – sind Post ­Traumatic Stress Disorder, Fibromyalgie-Syndrom, Restless-Legs-Syndrom, depressive Symptome in der ­Menopause und Lumbalgie.

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  • Juckreiz im Alter

    Juckreiz ist eines der häufigsten Hautsymptome im Alter und kann Begleitsymptom vieler ­Erkrankungen sein.

    Die Diagnostik beinhaltet Anamnese, klinische Untersuchung und interdisziplinäre Abklärung.

    Die Therapie umfasst die Behandlung der Grunderkrankung, allgemeine Maßnahmen zur Minderung des Pruritus sowie individuelle topische und systemische Therapien.

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  • Natürliche Alternativen zur Statintherapie bei Hypercholesterinämie

    Der Stellenwert von LDL-Cholesterin als kardiovaskulärer Risikofaktor ist nicht nur epidemiologisch, sondern auch auf Basis prospektiver Interventionsstudien klar belegt.

    Zur Erreichung der in den Leitlinien vorgegebenen niedrigen LDL-Zielspiegel ist in den meisten Fällen der Einsatz von lipidsenkenden Medikamenten (Statine, Ezetimib) erforderlich.

    Als Alternative zur medikamentösen Strategie können auf Basis von ernährungstherapeutischen Maßnahmen auch pflanzliche Substanzen wie Phytosterine, roter Hefereis, Policosanol oder Berberin die LDL-Konzentration nachweislich absenken und somit das Lipidprofil verbessern.

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  • Frauengesundheit und Ernährung

    Die moderne Ernährungsweise fördert einen permanenten Hyperinsulinismus als zentrale Ursache für krankheitsfördernde Phänomene wie viszerale Fettakkumulation, metabolisches Syndrom und „silent inflammation“.

    Bei den individuellen Ernährungsempfehlungen sollten die aktuellen Erkenntnisse zur intrinsischen Hormonwirkung der Nahrungszusammensetzung und der Einnahmefrequenz (lange Pausen zwischen den Mahlzeiten, abends möglichst kohlenhydratfrei) zur Regulation des Hunger-Sättigungs-Gefühls und der Körperfettspeicherung berücksichtigt werden.

    Untersuchungen wie die DIOGENES-Studie5 belegen, dass eine Ernährung mit einem „low glycemic index“ und reich an Proteinen (20–30 % Eiweißanteil) sowie wertvollen Ölen zu bevorzugen ist.

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  • Curcuma – natürliche Entzündungshemmung in Darm & anderen Organen

    Curcuma wird seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Medizin verwendet. Erst in jüngster Zeit wird der Einsatz auch in der westlichen Medizin untersucht. Die wissenschaftliche Evidenz ist beschränkt, kontrollierte klinische Studien sind noch die Ausnahme.

    Aufgrund der eingeschränkten Resorption erscheinen einerseits die orale Anwendung vor allem für Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt bzw. auch topische Applikationen interessant. Eine potenzielle ­Erklärung für die überraschende Wirksamkeit bei extraintestinalen Erkrankungen, Rheuma, Autoimmun­erkrankungen und Diabetes wäre die Beeinflussung des intestinalen Mikrobioms durch Curcuma.

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  • Protektive Effekte durch Glutamin und Glycin

    Neueste Daten zeigen für einzelne Aminosäuren über deren strukturelle Bedeutung als Proteinbestandteil auch gesundheitsfördernde Effekte bei gezielter Supplementierung.

    Glutamin etwa kann durch seine zellschützenden und regenerativen Qualitäten Chemotherapie-Nebenwirkungen hintanhalten und hat auch einen antidiabetogenen Effekt. Ähnlich wie das Glutamin schützt Gycin die Leber vor hepatotoxischen Folgen einer Chemotherapie, als Neurotransmitter besetzt es ZNS-Rezeptoren, die auch durch Progesteron-Neurosteroide aktivierbar sind.

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  • Online-Osteoporosediagnostik – die Qual der Wahl: Berechnungstools zum Frakturrisiko

    Online-Berechnungs-Tools zur Beurteilung des Frakturrisikos:

    FRAX® und QFracture® geben Auskunft über das individuelle absolute Frakturrisiko einer Person, wobei FRAX® ausschließlich das 10-Jahres-Frakturrisiko, QFracture® immerhin das Frakturrisiko von 1–10 Jahren inkludiert. Weder FRAX noch QFracture® verbinden die Berechnung des Frakturrisikos mit einer direkten Therapieempfehlung.

    Der Therapie-Algorithmus Osteoporose (DVO) weist zwar in Zahlen kein absolutes individuelles Frakturrisikos aus, stellt aber letztlich eine Empfehlung zur Verfügung, ob behandelt werden sollte oder nicht.

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  • Homöopathie in der Geburtshilfe – Dos and Don’ts

    Homöopathische Arzneien gelten allerdings zu Unrecht als nebenwirkungsfrei. Bei unsachgemäßer Anwendung können sie zu ausgeprägten Krankheitssymptomen, so genannten Arzneimittelprüfsymptomen (AMPS) führen.

    Don’ts exemplarisch:

    • Der prophylaktische Einsatz von Caulophyllum und Pulsatilla vor der Geburt kann zu geburts­hilflichen Problemen führen.
    • Phytolacca in niedrigen Potenz zum Abstillen entspricht einem AMPS an der Patientin und stellt damit eine missbräuchliche, unhomöopathische Anwendung dar.
    • Die homöopathische Behandlung vorzeitiger Wehen wegen vulvovaginaler Infektionen ist obsolet.
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  • Biosimilars – Nicht variabler als das Original

    Nur ein von der EMA zugelassenes Nachfolgepräparat eines Biologikums darf als Biosimilar bezeichnet werden.

    Die Variabilität eines Biosimilars muss der Variabilität der Originatorsubstanz entsprechen.

    Mit hochspezifischen, bei der Entwicklung von Biosimilars eingesetzten Analysemethoden sind heute auch Unterschiede zwischen verschiedenen Chargen von originären Biologika nachweisbar.

    Die Übereinstimmung der „Fingerprints“ von Original und Nachfolger sichert Äquivalenz hinsichtlich Reinheit, Sicherheit und Wirksamkeit.

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  • 
Vitamin D und Fertilität

    Vitamin D und Fertilität der Frau:

    • In-vitro-Fertilisation: bei hohem Vitamin-D-Spiegel in der Follikelflüssigkeit deutlich höhere ­Implantations- als auch klinische Schwangerschaftsraten
    • polyzystisches Ovarsyndrom: Vitamin-D-Mangel mit Adipositas, Glukosetoleranzstörung, Insulinresistenz und metabolischem Syndrom assoziiert
    • Schwangerschaft: erhöhtes Risiko für Präeklampsie und Schwangerschaftsdiabetes unter Vitamin-D-Mangel

    Vitamin D und Fertilität des Mannes:

    • bei Vitamin-D-Mangel 2,5-fach erhöhtes Risiko für Testosteronmangel
    • Spermatogenese: bei pathologischen Samenbefund signifikant niedrigere Vitamin-D-Spiegel
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  • THEMENBLOCK: Schlafstörungen

    Mit Prävalenzangaben zwischen 10 % und 50 % stellen Schlafstörungen ein häufiges und wichtiges Gesundheitsproblem dar.

    Schlafstörungen können einerseits eigenständige Erkrankungen (z. B. Narkolepsie, periodische Bein Bewegungen, Restless Legs Syndrom etc.) sein, andererseits andere Krankheiten begleiten (z. B. neurologische, psychiatrische Erkrankungen, degenerative Erkrankungen des Stützapparates, konsumierende Erkrankungen, Schmerzzustände im Rahmen anderer Erkrankungen).

    70 % der Schlafgestörten leiden an nicht-organischen Schlafstörungen, denen laut ICD-10 eine „emotionale Ursache“ zugrunde liegt. 30 % an organischen Schlafstörungen (schlafbezogene Atmungsstörungen, nächtliche Bewegungsstörungen etc.).

    Psychologische Therapieansätze sind weitaus weniger etabliert als medikamentöse Strategien. Fast alle Schlafstörungen werden durch Stress gefördert, der einen der wichtigsten Ansatzpunkte der psychologischen Behandlung von Schlafstörungen darstellt.

    Beim Schlafcoaching werden Elemente der nicht-pharmakologischen Behandlung von Insomnien wie Schlafedukation und Verhaltensmodifikationen mit hypnotherapeutischen Elementen, Hypnose und Gestalttherapie kombiniert.

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  • Osteoporose und Gender – Physiologisch benachteiligte Frauen, pathologisch vernachlässigte Männer

    Physiologischerweise haben Frauen ein höheres Frakturrisiko (geringere Knochenmasse und perimenopausaler Östrogen­abfall). Frauen stellen daher die Mehrheit der Osteoporose-­PatientInnen.

    Männer sind in einem immer höheren Prozentsatz, besonders von sekundären Osteoporosen, ­betroffen. Von der Awareness und von der Studien­begleitung her zwar historisch benachteiligt, steht ihnen heute die gleiche Palette an Osteoprotektiva wie Frauen zur Verfügung.

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  • T-Score und Untersuchungsintervalle

    Eine US-amerikanische Studie ordnete ältere Frauen (> 67) entsprechend ihrem T-Score 3 Gruppen mit unterschiedlichem Osteopenie-Schweregrad zu. In Hinblick auf den Zeitraum, innerhalb dessen die Frauen eine Osteoporose (T-Score < –2,5) entwickelten, wurde für die jeweilige Gruppe ein rationales Screeningintervall errechnet.

    Als Ergebnis wird von den Studienautoren empfohlen: bei Frauen mit Normalbefund bzw. milder Osteopenie eine Wiederholung der Knochendichtemessung nach 10–15 Jahren, mit mittelschwerer Osteopenie nach 3–5 Jahren; bei schwerer Osteopenie jährlich.

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  • Probiotika in der Gynäkologie und darüber hinaus

    Probiotische Stämme müssen taxonomisch eindeutig identifiziert und die Vorgaben für die ­Sicherheit erfüllt sein. In pharmazeutischen Präparaten müssen die hohen Lebendkeimzahlen bis zu 2 Jahre garantiert werden. Dies und die Gewährleistung der Funktionalität stellen große Anforderungen an die Herstellungstechnologie.

    Forschungsschwerpunkte zu positiven Effekten durch Probiotika-Präparate im gynäkologischen Bereich umfassen die Verbesserung der Vaginalflora, Reduktion von Frühgeburtlichkeit, Präeklampsie, Gestations­diabetes, Übergewicht in der Schwangerschaft sowie den Einfluss auf das IVF-Outcome und kindliche ­Allergien.

    Ein altbekanntes Konzept zur Wiederherstellung der physiologischen Vaginalflora ist die Zufuhr ­probiotischer Laktobazillen-Stämme in Form von Vaginalkapseln. Neu ist die Erkenntnis, dass die vaginale Flora auch durch orale Einnahme von Laktobazillen normalisiert werden kann.

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  • Startschuss für „Kontinenz-News“ im GYN-AKTIV

    Als Präsident der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) freue ich mich über unsere mit diesem Heft beginnende Kooperation mit dem MedMedia-Verlag! Unser neuer newsletter wird zweimal jährlich erscheinen, heißt „Kontinenz-News“ und soll als Kommunikationsträger unserer Gesellschaft mit seinen Mitgliedern, aber auch allen anderen Interessierten dienen.

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  • Kleines Impflexikon, Teil 10 – Die Zulassung für Impfstoffe

    Die Zulassung für Impfstoffe ist eine besondere Herausforderung, da zumeist Gesunde  geimpft werden. Klinische Studien nehmen dabei eine zentrale Rolle ein.

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  • Wozu Sexualmedizin in der Gynäkologie?

    Welche medizinische Fachrichtung kann stärker für sich beanspruchen, die Spezialistin für weibliche Sexualstörungen zu sein, als die Gynäkologie? Das denken auch die Patientinnen.

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  • Isoflavon-Zusatz bei Hormoneinnahme: Hormontherapie mit Schutzfaktor

    Mit dem zusätzlichen Einsatz von so genannten Isoflavonen bei Einnahme von Hormonpräparaten als schützenswertem Konzept wurde kürzlich unter Mitwirkung von Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber, Wien, in Österreich ein neues Patent angemeldet, das in Zukunft für die Gesundheit von Frauen, die Östrogen einnehmen, eine große Rolle spielen könnte.

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  • Geschichte des Testosterons mit Wiener Beteiligung

    Lange vor der Einführung des Terminus „Hormon“ durch Ernest Starling und William Hardy im Jahre 1905 wurden physiologische Experimente zur Erforschung der sexuellen Differenzierung von weiblichen und männlichen Individuen durchgeführt.

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  • Kürbiskernextrakt bei Blasenschwäche

    Störungen des harnableitenden Systems wie beispielsweise Zystitiden oder auch die Harninkontinenz sind infolge der besonderen anatomischen Gegebenheiten und Risikofaktoren wie Schwangerschaft und Geburt speziell bei Frauen weit verbreitet. Die Akzeptanz für pflanzliche Therapieansätze groß ist, da sie im Allgemeinen durch eine gute Verträglichkeit gekennzeichnet sind.

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  • Kleines Impflexikon – Teil 9: Stellenwert von Adjuvantien in Impfstoffen

    Die Entwicklung von Impfstoffen, die nur noch immunologisch relevante Bestandteile von Krankheitserregern enthalten (so genannte Subunit-Impfstoffe), hat die Verträglichkeit und Sicherheit dieser Impfstoffe im Vergleich zu so genannten Ganzkeim-Impfstoffen erheblich verbessert. Im Gegenzug nahm dabei allerdings nicht selten die Immunogenität dieser Impfstoffe ab, sodass der Einsatz von Adjuvantien notwendig wurde, um eine ausreichende und anhaltende Immunantwort zu gewährleisten.

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  • Hämorrhoidalleiden – Im ersten Schritt konservativ behandeln!

    Jucken, Brennen, Schmerzen im Analbereich, leichte Blutungen beim Stuhlgang: Solche Symptome deuten auf Hämorrhoiden hin. Jede dritte Frau leidet darunter. Bei diesem tabuisierten Leiden ist eine besonders einfühlsame Beratung sehr wichtig.

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  • ÖGKM-Konsensus 2011* – Aktualisierte österreichische Entscheidungshilfe bei Osteoporose

    Die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des Knochens und Mineralstoffwechsels (ÖGKM) hat in einem kürzlich und unter Mitarbeit zahlreicher österreichischer osteologischer ExpertInnen erschienenen Konsens zur Prävention und Therapie der Osteoporose* den aktuellen Stand des Wissens zum Thema eingearbeitet. Wir befragten Prim. Univ.-Prof. Dr. Heinrich Resch – der mit Prim. Univ.-Prof. Dr. Johann Bröll den Vorsitz des Konsensus innehatte – zu den Veränderungen gegenüber der zuletzt im Jahr 2007 erschienenen Fassung.

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  • Labordiagnostik bei Osteoporose

    Zur Abklärung von Risikofaktoren und Therapieüberwachung

    Im Österreichischen Osteoporosebericht 2007 wird geschätzt, dass in Österreich 740.000 über 50-Jährige von Osteoporose betroffen sind. Das wären jede 3. Frau und jeder 6. Mann. Mit Hilfe der Labordiagnostik kann die Osteoporose zwar nicht diagnostiziert werden. Es können aber Risikofaktoren für die Entstehung einer Osteoporose erfasst und die Therapie der Osteoporose mit einfachen und kostengünstigen Laborwerten überwacht werden.

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  • Östrogene zur primären Prävention der Osteoporose

    Hormonersatztherapie in der Menopause

    Bei Östrogenmangelzuständen können in jedem Alter osteoporotische Frakturen auftreten, allerdings ist insbesondere postmenopausal mit einem deutlichen Ansteigen einerseits von Frakturen im Bereich der Wirbelkörper und andererseits nicht-vertebraler Frakturen, so vor allem von Hüftfrakturen zu rechnen. Diese haben naturgemäß nachhaltige Folgen auf die Lebensqualität, in schwereren Fällen besteht Hilfs- und Pflegebedürftigkeit. Jede bereits erlittene Fraktur erhöht überdies das Risiko für weitere Frakturen.

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  • Schwangerschaftsassoziierte Osteoporose

    Vor allem im letzten Trimenon und postpartal daran denken

    Die schwangerschaftsassoziierte Osteoporose (SAO) stellt eine Sonderform der Osteoporose dar. In der Literatur wird ein Wert von 0,4 auf 100.000 Schwangerschaften für die transiente regionale Osteoporose angegeben. Bezüglich der tatsächlichen Prävalenz gibt es kaum konklusive Daten. Insbesondere im 3. Trimester der Schwangerschaft ist die Differenzialdiagnose bei Auftreten von muskuloskelettalen Schmerzen im Bereich des Rückens und des Lumbosakralbereichs, aber auch im Bereich der Hüftgelenke schwierig.

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  • Kleines Impflexikon – Teil 8: Erreger kennen keine Grenzen

    Impfmaßnahmen haben in Europa zu ganz wesentlichen gesundheitlichen Verbesserungen geführt, vor allem für Kinder. So ist beispielsweise weltweit zwischen den Jahren 2000 und 2008 die Zahl der Poliofälle um 99% und die von Masern-Mortalität um 78% zurückgegangen. Hohe Mobilität und der Rückgang der Akzeptanz von Impfungen gefährden nun diesen Erfolg. Epidemische Masernausbrüche, in erster Linie in Frankreich, Deutschland und Bulgarien (auch in Österreich waren heuer schon 34 Fälle zu registrieren) und insbesondere das Wiederauftreten von Polio unterstreichen diese Gefahr.

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  • Schmerztherapie: Frauen und Männer leiden verschieden

    Studien lassen auf genderspezifische Unterschiede in Schmerzperzeption und -verarbeitung schließen. Dies hat Folgen für die Therapieentscheidung nicht nur in der Schwangerschaft.

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  • Osteoporosetherapie – Compliance: Der Schein trügt

    Zwei Befragungen bringen Erkenntnisse zur Osteoporosetherapie, welche besonders die Compliance betreffen. Dabei zeigt sich eine krasse Diskrepanz zwischen der Einschätzung der Ärzte und den Daten der OÖGKK.

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  • Teil I: Krebsrisiko – Lifestyle und Pharmaka zur Malignomprävention

    Die Prävention hat in der Frauenheilkunde lange Tradition. Sie reicht vom Krebsabstrich über die Sonographie bis hin zur HPV-Impfung. Die entsprechenden Interventionen, die für eine Prävention notwendig sind, können pharmakologischer Art sein, aber auch als „Lifestyle“-Veränderungen durchgeführt werden.

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  • Teil II: Herz-Kreislauf-Risiko – Allgemeine und therapeutische Aspekte des kardiovaskulären Risikos der Frau

    Für beide Geschlechter triggern weitgehend dieselben Faktoren kardiovaskuläres Risiko und Ereignisse, ihre Prävalenz und Wertigkeit variiert jedoch u. a. durch die unterschiedliche hormonelle Ausgangslage. Geschlechtsspezifische Aspekte gilt es in Diagnostik und Pharmakotherapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu berücksichtigen. Ein differenziertes diagnostisches Prozedere ist z. B. aufgrund geschlechtstypischer Muster kardialer Gefäßveränderungen, die in unterschiedlicher Sensitivität und Spezifität einzelner Untersuchungen resultieren, notwendig. Pharmakokinetik und -dynamik werden von zahlreichen gendertypischen/-spezifischen Faktoren beeinflusst, deren Berücksichtigung derzeit noch nicht allgemeinen Eingang in die medikamentöse Therapie gefunden hat.

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  • Teil III: Frakturrisiko – Diagnostik und Therapie der Osteoporose*

    Sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie der Osteoporose haben die vergangenen zwanzig Jahre bahnbrechende Entwicklungen hervorgebracht. Von der Etablierung der Densitometrie als herausragende diagnostische Maßnahme der Risikoquantifizierung Anfang der 1990er-Jahre bis zum medikamentösen Einsatz monoklonaler Antikörpern in der Therapie seit 2010.

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  • „Compliance Radar Osteoporose“ – Compliance ist essenziell für den Erfolg der Osteoporosetherapie

    Compliance bestimmt in hohem Maße den Erfolg der therapeutischen Bemühungen. Bei der Osteoporose trifft dies in besonderem Ausmaß zu.

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  • Ein Auszug aus dem Entwurf des Gesundheitsministeriums1 – Nationaler Aktionsplan Ernährung

    Eine adäquate Ernährung als Teil eines gesundheitsförderlichen Lebensstils ist wesentlicher Grundpfeiler und Voraussetzung für die Gesundheit. Ernährungs- und Lebensstil-assoziierte Erkrankungen sind Ursachen für Morbidität und Mortalität.

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  • Präventivmedizinische Awareness in der gynäkologischen Praxis – Das metabolische Syndrom gefährdet Frauen besonders

    Übergewicht und Adipositas sind auf Grund ihrer Assoziation mit kardiovaskulären Risikofaktoren Wegbereiter für eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Sie sind zudem verantwortlich für die Entwicklung des Diabetes mellitus Typ 2, welcher weltweit epidemisch im Ansteigen begriffen ist. Dies stellt nicht nur die Betroffenen infolge des Leidensdrucks, sondern auch für die Gesundheitssysteme im Sinne der Finanzierbarkeit ein immenses Problem dar.

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  • Übergewicht als fertilitätseinschränkender Faktor – Body Mass Index und Reproduktion

    In den Industriestaaten ist die Zahl der von Infertilität und Sterilität betroffenen Paare in den letzten Jahren drastisch angestiegen, Schätzungen zufolge ist jedes 4. Paar ungewollt kinderlos. Der Bedarf an ART (Assisted Reproduction Techniques), als einzige Therapiemöglichkeit in bestimmten Fällen, ist in der letzten Dekade stark angestiegen.

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  • Welche Möglichkeiten gibt es, welche sind die Selektionskriterien? – „Weight Loss Surgery“

    Gerade bei den operativen Methoden zur Gewichtreduktion gibt es einen ausgeprägten geschlechtsspezifischen Trend: bei annähernd gleicher Verteilung der Adipositas zwischen Mann und Frau nehmen doppelt so viele Frauen als Männer einen Eingriff in Anspruch. Dies hat wohl mit dem genderspezifischen Körperbewusstsein sowie mit gesellschaftlichen Wertvorstellungen sowie gesellschaftlich gesteuerten Selbstwert zu tun. Während frauenspezifisches Körperbewusstsein eher medizinische Vorsorge akzeptiert, neigen Männer über gesellschaftliche Grenzen hinweg zu Verleugnung von Krankheit und Defiziten und akzeptieren medizinische Hilfe erst nach einer stattgehabten biologischen Katastrophe.

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  • Heterogene Ursachen erfordern individuelle Abklärung – Hyperhidrose – übermäßige Schweißproduktion

    Schwitzen ist lebenswichtig. Es dient der Regulation der Körpertemperatur und kühlt nicht nur die Haut, sondern auch das Innere des Körpers. Ca. 1-2% der Menschen in Österreich leiden unter Hyperhidrose, bei der vom Körper, unabhängig von Wärme oder Kälte bzw. Tages- oder Jahreszeit, übermäßig und unkontrollierbar viel Schweiß produziert wird.

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  • Verstärktes Augenmerk auf Mangelzustände gefordert – Vitamin D3 – ein Hormon gewinnt zunehmend an Bedeutung

    Vitamine sind lebenswichtige Verbindungen, die der Organismus nicht selbst synthetisieren kann. In diesem Sinne ist die übliche Bezeichnung von Vitamin D3 als Vitamin eigentlich irreführend, sie ist vor allem historisch bedingt; der menschliche Körper ist nämlich tatsächlich fähig, Vitamin D3 zu synthetisieren.

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  • Innovative Wirkungsweise und Therapieoption – Denosumab bei postmenopausaler Osteoporose

    In Österreich sind etwa 600.000 bis 700.000 Personen von Osteoporose betroffen. Der Großteil davon sind Frauen. Hauptursache für den starken Verlust an Knochendichte und das damit verbundene erhöhte Frakturrisiko ist das Östrogendefizit nach der Menopause, wodurch es zu einer vermehrten Bildung von RANK-Ligand (RANKL) kommt.

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  • Kleines Impflexikon – Teil 7: Impfstatus in Österreich, eine Niederlage!

    Unter dem Motto „Dem Impfwesen verpflichtet“ feierte der Österreichische Impftag am 9. April 2011 in Salzburg sein 20-jähriges Jubiläum. Ziel des Impftags war die Verbreitung von Wissen über das Impfwesen.

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  • Mangel als kausaler Faktor, Substitution als präventive und therapeutische Chance – Sexualhormone und Osteoporose

    Dass der Knochen ein unterschätztes Organ ist, zeigt der Umstand, dass man ihn meistens nur mit seiner Stabilitätsfunktion in Konnex bringt. Tatsächlich kommt dem Knochen allerdings eine Vielzahl von Aufgaben zu; u. a. beeinflusst er die Immunität des Organismus, die Regeneration von geschädigtem Gewebe sowie die Hämatopoese. Da die Sexualhormone den Knochen schützen, darf und sollte er auch in der gynäkologischen Sprechstunde im Fokus der präventivmedizinischen Beratung stehen.

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  • Kleines Impflexikon – Teil 6: Impfen – ein kontroversielles Thema

    Impfen ist unter Laien ein kontroversielles Thema, wobei es in erster Linie die empfohlenen Standardimpfungen sind (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ B, Poliomyelitis, Hepatitis B, Pneumokokken, Meningokokken, Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, humane Papillomaviren), die von Seiten der Impfgegner immer wieder mit den gleichen Einwänden in Frage gestellt werden.

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  • Topische Therapie bei Haut- und Bindegewebsproblemen – Sexualhormone für die Schönheit

    Den physiologischen Zusammenhang zwischen Hormonen auf der einen Seite und der Haut und den Schleimhäuten auf der anderen Seite macht sich die Frauenheilkunde seit vielen Jahrzehnten zunutze.

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  • Kosmetische Beeinträchtigungen teilweise irreversibel – Schwangerschaftsbedingte Hautveränderungen ohne Krankheitswert

    Kosmetische Beeinträchtigungen teilweise irreversibel

    Während einer Schwangerschaft sind zahlreiche physiologische Veränderungen im Bereich der Haut zu beobachten – am häufigsten Schwangerschaftspigmentierung und Schwangerschaftsstreifen.

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  • Knochengesundheit in der Menopause – HRT wieder aktuell?

    Um der steigenden Prävalenz der Osteoporose entgegen – zuwirken, muss vor allem die Primärprävention verbessert werden. Es gilt schon die erste Fraktur zu verhindern, da nach der ersten osteoporotischen Fraktur ein ungefähr doppelt so hohes Risiko für Folgefrakturen besteht.

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  • „Loha for Life“: Awareness für eine unterschätzte Mangelerscheinung – Der jährliche Eisen-Check

    Eisenmangel ist weltweit die häufigste Mangelerscheinung. Betroffen sind vor allem Frauen im gebärfähigen Alter, Schwangere, Kinder im Wachstum, Patientinnen vor und nach Operationen sowie Senioren.

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  • Besorgniserregende Impfmüdigkeit in Österreich – Influenza-Infektion, Impfung und Schwangerschaft

    Die neue H1N1-Influenza-Pandemie ist 2009/2010 zwar relativ leicht verlaufen, dennoch wird das Schadensrisiko der neuen Pandemie generell falsch eingeschätzt.

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  • Kleines Impflexikon – Teil 5: Impfungen bei reduzierter Immunkompetenz

    Zu Impfungen bei Personen mit Immundefekt gibt es kaum prospektiv-randomisierte Studien, da diese insbesondere wegen der Heterogenität der betroffenen Populationen schwierig durchzuführen sind. Die Empfehlungen basieren daher in der Mehrzahl auf retrospektiven Studien, Studien mit geringen Fallzahlen, anekdotischen Einzelbeobachtungen, der Erfahrung entsprechender Spezialzentren und/oder sie basieren auf theoretischen Erwägungen.

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  • Promotion Studie zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Deumavan®-Salbe Natur – Neue topische Option bei krankhaften anovulvären Veränderungen