Frauengesundheit

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„Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“

Marlene ­Schmidinger-Mostegel 19.11.2021

Dieses alte Sprichwort erzählt man sich heute noch, doch was steckt tatsächlich dahinter? Aus der heutigen Sicht ist die rechtzeitige Kontrolluntersuchung von werdenden Müttern ein besonders wichtiges Vorgehen in der Prävention für Zahnfleischerkrankungen und Entzündungen des Zahnhalteapparates rund um die Schwangerschaft.

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HWI – auch an den Darm denken

Peter Lex 17.9.2021

Da Harnwegsinfekte meist durch die Besiedelung durch Pathogene aus der Darmflora – in der Hauptsache uro­pathogene E.-coli-Stämme – verursacht werden, sollte ein umfassendes Therapiekonzept nicht nur das unmittelbar erkrankte Organ, den Harntrakt, sondern auch die Erregerquelle im Darm adressieren – am besten beides parallel.

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Vaginale Mikrobiota aus dem Gleichgewicht

Martin Schiller 24.6.2021

Eine normale vaginale Mikrobiota ist durch Dominanz von Lactobacillus-Arten gekennzeichnet. Diese kann durch eine Dysbiose der Darmmikrobiota, Antibiotikaeinnahme, Lebensstilfaktoren und hormonelle Einflüsse ­gebrochen werden, der pH-Wert der Scheide sinkt. Damit geht der schützende Einfluss der Milchsäure verloren, und das ­Risiko für Infektionen steigt.

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Es müssen nicht gleich Antibiotika sein

Peter Lex 24.6.2021

Eine nichtantibiotische Therapiestrategie bei akuter unkomplizierter Zystitis (AUZ) ist nicht nur hinsichtlich der wachsenden Resistenzproblematik von Vorteil, es werden auch spezifische Nebenwirkungen und Kollateral­schäden auf das Darmmikrobiom vermieden.

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Das Mikrobiom aus gynäkologischer Sicht

Johannes Huber et al. 4.9.2020

Dysbalancen der Vaginalflora werden sehr oft durch Geschlechtsverkehr, Östrogenmangel und die direkte Verbindung Scheide–Rektum ausgelöst. Die Zufuhr von schützenden Pro- und Präbiotika unterstützt auch die Scheidengesundheit.

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Neue Publikationen zu „Menopause und Frauengesundheit“

8.6.2020

Isoflavon-Zufuhr und koronare Herzerkrankung (CHD) – Risikosenkung besonders bei jungen Frauen und postmenopausalen Frauen ohne Hormontherapie: Ob mit dem Konsum von Soja-Produkten auch kardiovaskuläre Benefits verbunden sind, wird aufgrund bisher inkonsistenter Studienergebnisse kontroversiell beurteilt. Zur Klärung dieser Fragestellung wurden nun Daten aus 3 großen prospektiven US-amerikanischen...

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Isoflavone als Alternative zur Hormonersatztherapie

Martin Schiller 4.12.2019

Aufgrund der Risiken durch die Hormonersatztherapie sind pflanzliche Alternativen wie ­Soja-Isoflavone zur Linderung von vasomotorischen Beschwerden in den Fokus des Interesses gerückt. Sie werden als First-Line-Therapie bei Hitzewallungen eingestuft und liefern überzeugende Daten für eine sichere Langzeitanwendung.

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Studienaufruf: SARUTI-Studie | Helfen Akupunktur und Preiselbeerprodukte bei rezidivierenden Harnwegsinfekten?

Gerda Trutnovsky 4.12.2019

Während die Behandlung eines einmaligen Harnwegsinfektes relativ einfach ist, stellt die Prophylaxe rezidivierender­ Infekte weiterhin eine Herausforderung dar. Für eine Studie zu Akupunktur und Preiselbeerprodukten für Frauen­ mit rezidivierenden unkomplizierten Harnwegsinfekten werden weitere Studienteilnehmerinnen gesucht.

 

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