Rubrik: Kinder- & Jugendgynäkologie

  • Polyzystisches−Ovar−Syndrom bei Jugendlichen

    Korrekte Diagnosestellung des PCOS in der Jugend oft schwierig, da einige „key features“ in den ersten Jahren nach Menarche oft physiologischerweise auftreten – zur Verifizierung der Verdachtsdiagnose PCOS regelmäßige Re-Evaluierung obligat.

    Therapie nach der vorherrschenden Symptomatik: Gewichtsreduktion durch Lifestyle-Modifikation als wichtigste therapeutische Maßnahme, Behandlung kutaner Hyperandrogenisierungserscheinungen mit COC, Antiandrogenen oder Low-Dose-Kombinationstherapien, regelmäßige Zyklierung zur Endometriumprotektion essenziell.

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  • Kontrazeption bei Mädchen in besonderen Fällen

    Die Verhütungsberatung bei Adoleszentinnen mit Begleiterkrankungen kann eine Herausforderung darstellen, zumal die Datenlage für Kinder limitiert ist. Die Beratung orientiert sich daher zwangsläufig an den Empfehlungen für erwachsene Frauen, beispielsweise an den Empfehlungen der WHO oder den CDC- Leitlinien (Centers for Disease ­Control and Prevention). Auch treten bei Mädchen schwerpunktmäßig andere Grunderkrankungen, die die Wahl der ­Kontrazeption beeinflussen, auf.

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  • Störungen der Geschlechtsentwicklung

    Patienten mit Varianten der Geschlechtsentwicklung stellen eine äußerst heterogene Gruppe dar, deren Behandlung viel Fingerspitzengefühl erfordert, idealerweise in einem multi­disziplinären Team.Die neueren Behandlungsversuche zeichnen sich durch konservatives Management sowie Zurück­haltung hinsichtlich chirurgischer Eingriffe aus.Altersgerechte Aufklärungsgespräche über Themen wie spontane oder medikamentös induzierte ­Pubertät, Fertilität, Karzinomrisiko und die sozio-kulturell-ethischen Lebensumstände sollten von einer ­Vertrauensperson geführt werden.

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  • Konservative Myomtherapie mit Ulipristalacetat 5 mg

    Ein 2018 durchgeführtes Risikobewertungsverfahren konnte keinen definitiven Kausalzusammenhang zwischen der Anwendung von Ulipristalacetat 5 mg (Esmya®) und schweren Leberschäden herstellen.

    Als Maßnahmen zur Risikominimierung wurden jedoch Indikationseinschränkungen, eine neue Kontra­indikation sowie Vorgaben zur notwendigen Überwachung der Leberfunktion festgelegt.

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