Neph 01|2013

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Nephrologie

Editorial

  • Editorial 1/13
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Vier Jahre nach dem Erscheinen der letzten Ausgabe von NephroScript zum Thema „Diabetische Nephropathie 2009“ habe ich gerne die Möglichkeit der Koordination der aktuellen Ausgabe übernommen. Ziel war es, ein Update zum Thema unter verschiedenen ...Weiterlesen ...

Seiten der Gesellschaft

  • Seite der Gesellschaft 1/13
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    Das Wintermeeting der ÖGN hat vom 14.–16. März 2013 traditionell wieder in Fuschl bei Hof in Salzburg stattgefunden. Das Konzept eines jährlichen Updates relevanter nephrologischer Themen durch bestimmte Referenten wurde auch diesmal fortgesetzt. Mein Danke gilt ...Weiterlesen ...

Focus: Diabetes & Niere

  • Diabetische Nephropathie – Prävention, Progression, Zielwerte

    Durch Senkung des HbA1c auf Werte < 7,0 % kann das Neuauftreten einer Mikroalbuminurie und die Progression zur Makroproteinurie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern effektiv reduziert werden.

    Der renoprotektive Effekt einer optimierten Blutzuckereinstellung ist fraglich. Hypoglykämien müssen wegen des assoziierten kardiovaskulären Risikos strikt vermieden werden.

    Mit zunehmender Niereninsuffizienz sinkt das nephroprotektive Potenzial der Blutzuckereinstellung.

    Bei Patienten mit Niereninsuffizienz gilt ein systolischer Blutdruckzielwert von 120–140 mmHg (ab dem Stadium der Mikroalbuminurie: 120–130 mmHg).

    Bei Hypertonie bzw. ab dem Stadium der Mikroalbuminurie sollten auch bei Normotension ACE-Hemmer oder AT1-Blocker zum Einsatz kommen (keine duale RAAS-Blockade).

    Weiterlesen ...
  • Diabetestherapie bei Niereninsuffizienz

    Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist der HbA1c-Wert meist falsch niedrig oder falsch hoch.

    Die zunehmende Nierenfunktionseinschränkung erhöht das Hypoglykämierisiko.

    Nur diese Antidiabetika können in unveränderter Dosis bis zur dialysepflichtigen Nieren­insuffizienz verwendet werden: das Insulinsekretagogum Repaglinid, der Sulfonylharnstoff Gliquidon, der Insulinsensitizer Pioglitazon, der Alpha-Glukosidasehemmer Acarbose und der DPP-4-Hemmer Linagliptin.

    Weiterlesen ...
  • 32 Jahre Pankreastransplantation in Innsbruck

    Seit der ersten Pankreastransplantation in Innsbruck im Dezember 1979 haben sich die Therapieergebnisse dramatisch verbessert, inzwischen liegen von mehr als 500 Transplantationen Langzeitergebnisse vor.

    Zu den wichtigsten Faktoren für das Patientenüberleben und das Organüberleben zählen die sorgfältige kardiologische Evaluation der potenziellen Organempfänger und eine intensivierte Infektionsprophylaxe, was zu einer weiteren Verbesserung führt.

    Die kombinierte Pankreas-Nieren-Transplantation ist Therapie der Wahl beim niereninsuffizienten Typ-1-Diabetiker.

    Weiterlesen ...
  • Klassifikation der diabetischen Nephropathie

    Zur Standardisierung der Terminologie schlägt die Renal Pathology Society eine Klassifikation der diabetischen Nephropathie auf Basis der glomerulären Läsio­nen vor.

    Anzuwenden ist die Klassifikation auf Nierenstanzzylinder mit ≥ 10 Glomerula bei klinischer Diagnose eines Diabetes mellitus.

    Die Endotheldysfunktion begünstigt die abnorme Akkumulation von extrazellulären Matrixproteinen in der glomerulären Basalmembran und im Mesangium und damit die Entwicklung der diabetischen Nephropathie.

    Weiterlesen ...
  • Diabetische Nephropathie im Wandel der Zeit

    Die Inzidenz der diabetischen Nephropathie ist in den vergangenen Jahrzehnten drastisch gesunken.

    Dazu haben vor allem die verbesserte Blutzuckereinstellung, der weit verbreitete Einsatz von ACE-Hemmern bzw. AT2-Blockern, eine verbesserte Lipideinstellung und die geringere Zahl der Raucher unter den Diabetespatienten beigetragen.

    Weiterlesen ...
  • Update diabetische Nephropathie 2013

    Die Inzidenz von Typ-2-Diabetikern an der Nierenersatztherapie sinkt.

    Mehrere DPP-4-Hemmer können, je nach Substanz mit oder ohne Dosisanpassung, bei Patienten mit Niereninsuffizienz eingesetzt werden.

    Die Kontraindikation für Metformin bei höhergradiger Niereninsuffizienz ist zu hinterfragen.

    Für jüngere, neu diagnostizierte Diabetiker gilt ein Blutdruckzielwert < 130/80 mmHg, bei fortgeschrittener Erkrankung, höherem Alter und vermehrter Komorbidität ein Zielbereich von 130–135 mmHg systolisch.

    Weiterlesen ...
  • Messung von Flüssigkeitsvolumina bei Hämodialysepatienten: Stand der Technik und aktuelle Fortschritte

    Eine deutliche Expansion des Extrazellulärvolumens ist bei Hämodialysepatienten mit einer signifikant erhöhten Mortalität assoziiert.

    Bioimpedanzverfahren ermöglichen die Bestimmung von Flüssigkeitsstatus, Fett- und Muskelmasse und des „Trockengewichts“ von Dialysepatienten.

    Indikatormethoden als Goldstandard sind in der Praxis nur bedingt anwendbar.

    Sonographische Methoden und andere indirekte Verfahren lassen höchstens semiquantitative Rückschlüsse zu.

    Weiterlesen ...