Neph 04|2018

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Nephrologie, Prim. Prof. Dr. Karl Lhotta, Abteilung für Nephrologie und Dialyse, Akademisches Lehrkrankenhaus Feldkirch

Editorial

  • Editorial 4/18
    Sehr geehrte Damen und Herren! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen!
    Es ist mir eine große Freude und Ehre, Ihnen in dieser 4. Ausgabe des NEPHROScript 2018 eine breite Auswahl an Basics der Nephrologie, wie sie im Rahmen des Kongresses Nephrologie 1.8 ...Weiterlesen ...

Focus: Nephrologie Update 1.8

  • Säure-Basen-Haushalt leicht(er) gemacht: Der Stewart-Approach bedside

    Störungen des Säure-Basen-Haushalts im metabolen Bereich können im ­Gegensatz zu respiratorischen Störungen durch verschiedene Organe und ­Komponenten verursacht werden – entsprechend ist der ausgewiesene BE als „Netto-BE“ zu werten, der den kumulativen Aspekt von oft mehreren, parallel bestehenden, metabolen Störungen beschreibt.

    Der vereinfachte Stewart-Approach bietet unter Anwendung von wenigen mathematischen Zusammenhängen die Möglichkeit, metabole Störungen zu differenzieren, und erleichtert damit die Differenzialdiagnose der zugrundeliegenden Ätiologie.

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  • Hyperkaliämie bei chronischer Niereninsuffizienz

    Patienten mit CKD, insbesondere Patienten mit Diabetes mellitus und/oder Herz­insuffizienz, die mit RAAS-Inhibitoren oder auch den neuen Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren behandelt werden, neigen zur Entwicklung einer Hyper­kaliämie.

    Vielfältige Therapeutika stehen uns für die akute und chronische Therapie der ­Hyperkaliämie zur Verfügung.

    Neue Kaliumbinder – Patiromer und ZS-9 – sind bereits bzw. kommen auf den Markt und stellen eine neue Option vor allem in der Therapie der chronischen Hyperkaliämie dar.

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  • Hypokaliämie

    Häufigste Ursachen einer Hypokaliämie: für einen renalen Kaliumverlust ­Diuretikaeinnahme, für extrarenale Verluste Diarrhö und Laxantiengebrauch.

    Bereits geringe Absenkungen des Serumkaliumspiegels reflektieren beträchtliche Defizite des Gesamtkaliumgehaltes.

    In der Substitution sind orale Kaliumchloridpräparate zu bevorzugen.

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  • Ernährung – ein Beitrag zur Progressionshemmung?

    Richtige Ernährung hat einen zentralen Stellenwert im Management von Patienten mit Nierenerkrankungen.

    Empfehlungen dazu müssen verständlich und im Alltag problemlos umsetzbar sein.

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  • Generelle RAS-Blockade bei Herzinsuffizienz und CKD – immer noch sinnvoll?

    Die RAS-Blocker-induzierte Reduktion der GFR sowohl bei Herzinsuffizienz mit ­diastolischer Dysfunktion (HFpEF) als auch systolischer (HFrEF) wirft die Frage auf, ob eine solche Beeinflussung der Nierenfunktion längerfristig günstig ist oder nicht.

    In einer großen Metaanalyse hatten HFpEF-Patienten mit Verschlechterung der GFR unter Angiotensin-Blockade ein erhöhtes Mortalitätsrisiko im Gegensatz zu Patienten mit HFrEF.

    Letztlich könnten Angiotensin-Blocker bei HFpEF-Patienten als eine Form von „Stress-Test“ gesehen werden, welcher eine bestimmte Risikopopulation von HFpEF-Patientien identifiziert – während der Titrationsphase auf auch nur minimale Veränderungen der GFR achten!

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  • Sonografische Untersuchung von Dialyseshunts und Gefäßprothesen

    Ultraschalluntersuchungen spielen sowohl in der Planung als auch Überwachung und Diagnostik von Gefäßzugängen eine wichtige Rolle und stellen in fast allen ­Fällen die Bildgebung der ersten Wahl dar.

    Eine Ultraschalluntersuchung eines Shunts oder einer Gefäßprothese sollte frühzeitig beim Auftreten von Problemen bei der Dialyse oder Beschwerden des Patienten durchgeführt werden.

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