Neph 03|2021

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Nephrologie, Prim. Univ.-Prof. Dr. Renate Klauser-Braun, Vorstand der 3. Medizinischen Abteilung, SMZ-Ost – Donauspital, Wien

Editorial

  • Editorial 03/21
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Geschätzte Kolleginnen und Kollegen!
    Ich darf Sie einladen, nun auch das zweite NEPHROScript zur ÖGN-Wintertagung zu lesen.
    Konstantin Doberer und Georg Böhmig beschreiben detailliert die derzeit bekannten Effekte, aber auch Nebenwirkungen einer Blockade von Interleukin ...Weiterlesen ...

Focus: ÖGN-Wintertagung 2021- Nierenersatztherapie

  • Hämodialyse und Peritonealdialyse – neue Studiendaten

    Im Bereich HD tut sich etwas auf dem Gebiet des urämischen Pruritus sowie der Antikaogulation bei Vorhofflimmern.

    Dialyse bei kritisch kranken Patient*innen macht wohl wirklich erst dann Sinn, wenn die Patient*innen die Dialyse tatsächlich brauchen.

    Neue Guidelines können helfen, gemeinsam mit Patient*innen eine gute Betreuung an der PD zu ermöglichen.

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  • Interleukin-6-Antagonismus in der Nierentransplantation

    Für die prognostisch ungünstige chronische Antikörper-mediierte Abstoßung (ABMR) gibt es noch keine evidenzbasierte Therapie.

    Das multifunktionelle Zytokin Interleukin 6 spielt eine bedeutende Rolle als ­Regulator von Inflammation und B-Zell-Immunität.

    Dieses Zytokin wird derzeit als Target einer ABMR-Therapie evaluiert, wobei hier die ­Ergebnisse erster unkontrollierter Fallserien und einer rezenten randomisierten Pilotstudie auf therapeutische Effizienz hinweisen, allerdings um den Preis eines potenziell erhöhten gastrointestinalen Komplikationsrisikos.

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  • ÖDTR-Jahresbericht und QUASI-Daten 2019

    Die Inzidenz der Nierenersatztherapie blieb 2019 in Österreich im Vergleich zu den letzten Jahren auf einem stabilen Niveau, während die Prävalenz weiterhin leicht anstieg.

    Hauptsächliche Ursachen einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz blieben vaskuläre ­Nierenerkrankungen sowie der Diabetes mellitus Typ 2.

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  • Neues zur Natrium- und Kaliumhomöostase

    Natrium wird nicht-osmotisch gebunden an Glykosaminoglykane gespeichert.

    Neue metabolische Effekte erhöhter Natriumzufuhr.

    Kalium und CKD: diätetische Empfehlungen am Outcome orientieren.

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  • Nieren und Viren in der Pandemie

    Bei Infektionen mit COVID-19 ist die Prävalenz für akutes Nierenversagen (Acute Kidney Injury, AKI) deutlich erhöht.

    Bei an COVID-19 Erkrankten bedeutet eine renale Affektion ein erhebliches Risiko für gesteigerte Morbidität und Mortalität.

    Wegen des Risikos für den Übergang von AKI in eine chronische Nierenschädigung als Spätfolge sollten betroffene Patienten auch nach Genesung vom Infekt nephrologisch nachkontrolliert werden.

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