Delta-Variante: Ärzte kritisieren Impfmanagement

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Österreichs Ärzte sehen die Zukunft im Hinblick auf die Delta-Variante düster. Österreich impfe zu langsam und sei nicht für Mutationen gerüstet, zeigt eine Umfrage des Nachrichtenportals RELATUS MED.

Dass Bundesländer angesichts niedriger Infektionszahlen das Test-Angebot reduzieren wollen, halten 78,1 % der Ärzte für eine schlechte Idee. Man verliere so den Überblick. Österreich sei nicht für Mutationen gerüstet, sagen 47,8 % und sogar 62,6 % sind der Meinung, dass Österreich zu langsam impft. Das Nachrichtenportal RELATUS MED hat seine Leserinnen und Leser gefragt, was sie von der sich ausbreitenden Delta-Variante des Corona-Virus halten.

 

Fazit: das Management der Behörden ist verbesserungswürdig. Nur 28,9 % der Ärzte denken, dass Österreich ausreichend rasch impft.

Bei der Frage, ob die Delta-Variante die Öffnungen bremsen und den „guten“ Sommer zunichte machen wird, zeigen sich die RELATUS MED-Leserinnen und Leser unsicher: 34,5 % denken „Ja“, 37,4 % „Nein“ und 28,1 % wissen es nicht. (rüm)