Myeloproliferative Neoplasien im Fokus

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Patient:innen wünschen sich mehr Aufmerksamkeit für Myeloproliferative Neoplasien (MPN) und einen Ausbau der Kommunikation.

Unter dem Begriff „Myeloproliferative Neoplasien“ (MPN) werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, deren gemeinsames Merkmal eine gesteigerte Produktion von Blutzellen ist. Ursache dieser Überproduktion ist eine genetische Veränderung der blutbildenden Stammzellen im Knochenmark. Die Erbgutveränderung wirkt sich je nach Erkrankung unterschiedlich aus. Während bei der Essenziellen Thombozythämie vorwiegend die Thrombozyten vermehrt auftreten, kommt es bei der Polycythaemia vera zu einer gesteigerten Produktion der Erythrozyten.

Der Verein MPN AUSTRIA Selbsthilfegruppe versteht sich als Ärzte-Patienten-Verein, ist eine besonders für neu diagnostizierte MPN-Patient:innen wichtige Initiative und bietet unter anderem einen jährlichen Patiententag. Vor kurzem wurden dabei wichtige Themen besprochen, darunter Hürden bei früheren Diagnosen sowie relevante Beschwerden und Symptome bei MPN und Strategien im Umgang damit. Dabei zeigten sich in einer Umfrage auch noch Möglichkeiten für den Ausbau der Kommunikation (Tabelle). (red)