Plan zeigt Details zum Ausbau von PVE

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Bis 2030 soll es bekanntlich 300 Primärversorgungseinheiten in Österreich geben. Im Gesundheitsinformationssystem ist nun ersichtlich, wo diese sein sollen. 

500 Millionen Euro werden jährlich bis zum Ende der Legislaturperiode aus dem Gesundheitsreform-Fonds bereitgestellt werden, um landesweit ein besseres Angebot im Bereich der Prävention und Primärversorgung sicherzustellen. „Mit dem weiteren Ausbau von Primärversorgungseinheiten (PVE) „soll in Zukunft jede Patientin und jeder Patient rasch, wohnortnah und unabhängig vom Einkommen versorgt werden“, wird die zuständige SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann in einer Aussendung zitiert.  

Ob das gelingt, ist genauso spannend, wie die Frage, wo diese Einheiten genau entstehen sollen. Und da zeigt sich, dass tatsächlich eine flächendeckende Versorgung geplant ist, die wohl auch niedergelassene Arztpraxen ersetzen soll. Nach einem Bericht des „Kurier“ gibt es gemäß einer Analyse der Gesundheit Österreich GmbH (siehe Kurier-Grafik) gibt es eine idealtypische Verteilung solcher Primärversorgungszentren, damit österreichweit jede/r aufgrund der Nähe der Einrichtung auch eine tatsächliche Wahlmöglichkeit hat. Derzeit gibt es 112 solcher PVE in Österreich. (red)