Regierung will Ärzteausbildung verkürzen

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Die Koalitionsregierung will die Basisausbildung zu Fachärzt:innen um drei Monate verkürzen. Der entsprechende Abänderungsantrag zum Ärztegesetz ist bereits eingebracht. 

Schon ab 1. August soll die erste Phase der Ausbildung zu Fachärzt:innen drei Monate kürzer dauern, also statt neun Monate nur noch sechs Monate. Dies im Ärztegesetz abzuändern, beantragten die Regierungsfraktionen (ÖVP, SPÖ, NEOS) nun im Gesundheitsausschuss des Nationalrates. 

Mit der Änderung soll laut Gesundheitsstaatsekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) erreicht werden, dass die Wartezeiten auf Ausbildungsplätze kürzer werden: Diese betragen derzeit bis zu zwei Jahre. Auch will man mit der Änderung eine Verwaltungsvereinfachung erzielen. Mit der Änderung soll auch die Anrechnungsmöglichkeit des klinisch-praktischen Jahres (KPJ) auf die Zeiten der ärztlichen Ausbildung entfallen. 

Die FPÖ mahnte eine ordentliche Begutachtung ein, die Grünen bemängelten, dass die Abänderung kurzfristig eingebracht worden wäre und zweifeln daran, dass die Ärztekammer diese Regelung umsetzen will. (sst/APA)