Gesundheitliches West-Ost-Gefälle: Osten fühlt sich kränker

(c) Bgld. Landesmedienservice

Der Austrian Health Report 2022 sieht bei den Menschen ein West-Ost-Gefälle bei der Einschätzung der eigenen Gesundheit.

Mehr als zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher schätzen ihren Gesundheitszustand zumindest als gut ein (19% sehr gut, 52% gut). Regional werden aber deutliche Unterschiede in der Einstufung sichtbar: Nur 11 Prozent der Menschen im Burgenland beurteilen ihren Gesundheitszustand mit sehr gut, in Vorarlberg dagegen jeder Vierte. Die repräsentative Studie „Austrian Health Report 2022“ zu Gesundheitsbefinden, Auswirkung der Pandemie, Zugang zum Gesundheitssystem und Vertrauen in Arzneimittel zeigt diese Ergebnisse.

Detaillierter betrachtet zeigen sich bei der Frage nach dem eigenen psychischen/seelischen Gesundheitszustand sowohl alters- als auch geschlechtsspezifische Unterschiede: Nur knapp jeder Fünfte (19%) aus der Altersgruppe 18 – 29 Jahre beurteilt seine psychische Gesundheit mit sehr gut, bei den Über-60-Jährigen ist jeder Dritte (32%) damit sehr zufrieden. Und deutlich mehr Männer (31%) sind sehr zufrieden, bei den Frauen sind es nur 21 Prozent. In repräsentativen Umfragen ab Frühsommer 2022 im Auftrag von Sandoz, erhob das Umfrageinstitut IFES den Gesundheitszustand der Österreicher:innen, Auswirkungen der Pandemie bis hin zu gesundheitlichen Langzeitfolgen, Vertrauen in Arzneimittel, Belastung des Gesundheitssystems u.a.m. (red)