Iran-Krieg zeigt Folgen für Arzneimittel-Versorgung

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Die heimischen Arzneimittel-Großhändler beklagen spürbare Auswirkungen durch den Iran-Krieg. Sie wenden sich jetzt mit Forderungen an die Politik. 

Seit Ausbruch des Iran-Kriegs verzeichnen die heimischen Arzneimittel-Vollgroßhändler durch die hohen Dieselpreise Mehrkosten in der Höhe von 280.000 Euro. Bis Ende April werden die Mehrkosten bei 330.000 Euro liegen, teilt der Verband PHAGO mit. Sollten sich die Preise nicht ändern, werde die Mehrbelastung ab Mai monatlich 165.000 Euro betragen, schreiben die Großhändler in einer Aussendung.  

Davon, dass sich die Mehrkosten auf Geschäftspartner:innen wie Apotheken auswirken werden, war darin noch nichts zu lesen. Allerdings forderten die Vollgroßhändler priorisiert zu werden und vorrangig mit Diesel versorgt zu werden, sollten wie vom Wirtschaftsministerium angekündigt ab Mai um fünf Prozent weniger Diesel zur Verfügung stehen und sollte es daher zu Treibstoffrationierungen kommen.  (sst/APA)