SD 02|2014

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Focus: ÖADF Tagung

  • Vorwort: Positionierung der Universitätsklinik für Dermatologie Salzburg

    Die Universitätsklinik Salzburg spezialisiert sich neben der Versorgung von Patienten mit Erkrankungen aus dem allgemein-dermatologischen Spektrum auf Patienten mit seltenen Krankheiten (SK).

    In Umsetzung von internationalen und nationalen Initiativen wird der Aufbau eines Europäischen Referenz-Netzwerks für Genodermatosen von Salzburg betreut.

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  • Hereditäre Epidermolysen

    Zahlreiche Fortschritte in der Pathogenese-Forschung, Diagnostik und Therapie der Epidermolysis bullosa (EB) haben das Management der Patienten verbessert.

    Für das EB-assoziierte Karzinom wurde die dermale Matrix als entscheidender Pathogenese-Faktor identifiziert.

    Die EB-Nävi zeigen trotz des bedrohlichen klinischen Aspektes in den meisten Fällen keine Tendenz zur Entartung. Allerdings wurde kürzlich ein Fall der Entartung bei EB simplex publiziert.

    Neue lokale und systemische Therapieverfahren verbessern die Therapiemöglichkeiten.

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  • Akute nekrotisierende Haut- und Weichteilinfektionen

    Perakut verlaufende Haut- und Weichteilinfektionen mit septischer Allgemeinsymptomatik erfordern sofortiges Handeln.

    Die Diagnose erfolgt aufgrund der Anamnese, des klinischen Befundes, systemischer Entzündungszeichen im Serum (vor allem Interleukin-6) und der diagnostischen Biopsie. Bildgebende Techniken verzögern die chirurgisch dringend notwendige Intervention.

    Die chirurgische Intervention muss ohne Rücksicht auf ästhetische und ­funktionelle Aspekte radikal erfolgen.

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  • Warum sollen Dermatologen operieren? Das Besondere an Dermatologen als ­Dermatochirurgen

    Durch eine intensive Aus- und Fortbildung am Organ Haut sind die Dermatologen besonders befähigt, dermatochirurgische Maßnahmen durchzuführen sowie auch alternative Therapien anzubieten.

    Es erfordert spezifische Kenntnisse des Organs Haut, um chirurgische Therapien adäquat durchführen zu können.

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State of the Art

  • Seltene maligne Hauttumoren: eine nach wie vor zu wenig bekannte, tödliche Gefahr

    Die Gruppe seltener bösartiger Hauttumoren umfasst eine Vielzahl verschiedener, teilweise hochmaligner Erkrankungen, denen lediglich die niedrige Erkrankungswahrscheinlichkeit in der Gesamtbevölkerung gemeinsam ist. Obwohl die Gesamtzahl dieser Tumoren in Summe nicht mehr als 2 % aller bösartigen Hauttumoren darstellt, sind sie für bis zu 25 % aller hautkrebs­assoziierten Todesfälle verantwortlich.

    Die Schaffung eines breiteren Bewusstseins sowie spezialisierter Forschungseinrichtungen und vermehrte Anstrengungen in der Initiierung klinischer Studien sind erforderlich, um die nach wie vor teilweise sehr schlechten Prognosen betroffener Patienten signifikant zu verbessern.

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  • Herausforderung Dermatomykosen

    Pilzinfektionen, die ausschließlich die Haut betreffen, werden meist lokal behandelt. Die Tinea capitis bedarf jedoch meist einer systemischen Therapie, gegebenenfalls unterstützt durch topische Antimykotika.

    Für die Wahl des geeigneten Therapeutikums ist die die Überwachung des Erregerspektrums und Kenntnis der epidemiologischen Situation eines Landes von großer Relevanz

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Ästhetische Dermatologie

  • Möglichkeiten und Grenzen der ­Narbenbehandlung

    Nahezu alle chirurgischen Eingriffe hinterlassen am Ende des Wundheilungsprozesses sichtbare Narben, die der Patient oft als Maßstab für die Qualität des gesamten Eingriffes sieht. Weiters führen großflächige Hautverluste durch Verbrennung oder andere schädigende Einflüsse zur Ausbildung von ausgedehnten Narbenplatten mit daraus resultierenden Einschränkungen im Alltag.

    Zahlreiche Behandlungsmethoden zur Verbesserung des Narbenbildes sind bekannt und werden im klinischen Alltag häufig angewendet, obwohl die evidenzbasierte Datenlage nur Teile davon genauer beleuchtet.

    Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über den Narbenbildungsprozess, die chirurgischen Möglichkeiten der Optimierung des Narbenbildes und der ­konservativen postoperativen Narbenbehandlung.

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  • Sonne, UV-induzierte Dermatosen und was Sonnenschutz kann

    Im Laufe des Lebens summiert sich die UV-Belastung, die – je nach Hauttyp unterschiedlich – bald zu sichtbaren Schäden an der Haut führt.

    Mögliche Folgen sind Pigmentverschiebungen, aktinische Elastose, aktinische Keratosen und schließlich Hautkrebs.

    Etwa 70 % der im höheren Lebensalter auftretenden Hauterkrankungen sind UV-bedingt.

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  • Behandlungsstrategien bei Vitiligo

    Eine Heilung der Vitiligo ist nicht möglich, jedoch kann durch eine gezielte Auswahl und Abfolge der möglichen Therapiestrategien sowie durch eine ausreichend lange Therapiedauer in vielen Fällen eine Repigmentierung zumindest einzelner weißer Stellen erreicht werden.

    Entsprechend der Leitlinien können topische Steroide (Mometason, Methylprednisolonaceponat) bei Vitiligo 1-mal täglich über 3 Monate und Calcineurininhibitoren 2-mal täglich über 3–6 Monate appliziert werden.

    UV-Licht (Sonnenlicht oder Lichttherapie mit UV-B 311 nm) ist ein wichtiger Begleiter jeder erfolgreichen Vitiligotherapie.

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  • Chemopeelings: Möglichkeiten und Grenzen

    Die Beherrschung von Chemopeelings nimmt einen wichtigen Platz in der ästhetischen ­Dermatologie ein.

    Bei richtiger Indikationenstellung und richtiger Auswahl von Art und Konzentrationen der Peelingsubstanzen, die an den jeweiligen Hautzustand angepasst werden müssen, lassen sich oft ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

    Eine gute Ausbildung, regelmäße Fortbildungen und Übung sind für die ­Optimierung der Behandlungserfolge mit Chemopeelings Voraussetzung.

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  • „Hautpflege – Männerhaut“

    Auch Männerhaut bedarf der Pflege und eines Sonnenschutzes.

    Jeden Morgen Zufuhr von Fett und Feuchtigkeit mit Lichtschutzfaktor hält auch Männerhaut gesund und jugendlich.

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