Kutane Arzneimittelreaktionen: SD 03|2018

  • Unterscheidung von leichten und schweren kutanen Arzneimittelreaktionen

    Mit zunehmendem Einsatz von Medikamenten in den vergangenen Jahren steigt auch die Gefahr einer Sensibilisierung des Immunsystems und damit der ­Entstehung unerwünschter Arzneimittelreaktionen.

    Die Häufigkeit von Arzneimittelreaktionen der Haut kann bei bestimmten Medikamentenarten (NSAIDS, Antibiotika, Antiepileptika) bis zu 8 % betragen.

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  • Klassische kutane Arzneimittelreaktionen: Urtikaria und Exantheme

    Arzneimittelreaktionen stellen in der täglichen Praxis eine häufige Komplikation dar. An der Haut manifestieren sie sich meist als urtikarielle Sofortreaktionen oder verzögerte makulopapulöse Exantheme.

    In beiden Fällen ist eine exakte Diagnostik und Behandlung essenziell, um erneuten Reaktionen bei wiederholter Medikamentenverabreichung vorzubeugen und Patienten vor unbegründeten Therapieeinschränkungen zu bewahren.

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  • Gefährliche Arzneimittelexantheme: DRESS, AGEP, SJS und TEN

    Etwa 2 % der Arzneimittelexantheme sind von einem schweren Verlauf mit potenziell letalem Ausgang geprägt.

    Zu diesen gefährlichen Formen zählen:

    • DRESS (Drug Reaction with Eosinophilia and systemic Symptoms)
    • AGEP (akut generalisierte exanthematische Pustulose)
    • SJS/TEN (Stevens-Johnson-Syndrom/toxisch epidermale Nekrolyse)
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  • Allergologische Abklärung von kutanen Arzneimittelreaktionen

    Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) können in die häufigeren, pharmakologisch vorhersehbaren Typ-A-Nebenwirkungen und in die selteneren, auf individuellen Faktoren ­beruhenden Typ-B-Nebenwirkungen unterschieden werden.

    Eine allergologische Aufarbeitung ist nur bei Typ-B-Nebenwirkungen sinnvoll. Dieser Artikel bespricht den allergologischen Algorithmus zur Aufarbeitung von UAW.

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Dermatoinfektiologie: SD 02|2018

  • Dermatologische Infektionskrankheiten in der Schwangerschaft

    Lehrziel:

    • Infektionskrankheiten machen mindestens ein Drittel der Hautaffektionen in der Schwangerschaft aus. Sie treten ohne kausalen Zusammenhang mit der Schwangerschaft auf und sind nicht spezifisch für diese.
    • Klinisches Bild und Verlauf können moduliert werden, was u. a. durch die Dominanz der Th2-Immunantwort bedingt ist, die den immunologischen Schutz des Fetus gewährleistet. Einige Infektionskrankheiten stellen ein potenzielles Risiko für das Kind dar. Spezifische Risiken der Therapie müssen bedacht werden.
    • Ziel dieses Artikels ist, die angesprochenen Themen exemplarisch anhand ausgewählter Infektionen zu behandeln.
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  • Der Hefepilz Malassezia im Fokus: Das Hautmikrobiom und seine Bedeutung bei Neurodermitis

    Als Hautmikrobiom wird die Gesamtheit aller Mikroorganismen auf unserer Haut bezeichnet.

    Das Mikrobiom gesunder Haut ist durch eine große Vielfalt an verschiedenen Spezies von Bakterien, Pilzen und Viren gekennzeichnet.

    Das Hautmikrobiom spielt wahrscheinlich eine wichtige Rolle bei der ­Entstehung und beim Verlauf von entzündlichen Hauterkrankungen wie zum Beispiel der Neurodermitis.

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  • Anthropophile Dermatophyten: Tinea capitis – Erregerspektrum und klinisches Bild auf dunkler Haut

    Als Verursacher von Pilzinfektionen – allen voran der Tinea capitis – kommen in unseren ­Breitengraden vermehrt anthropophile, d. h. exotische Erreger infrage; eine Folge der Zunahme von Migration.

    Da die Kopfpilzinfektion eine obligate Indikation zum systemischen Einsatz speziesspezifischer Antimykotika darstellt, kommt der Diagnostik dieser neuen Erreger oberste Priorität zu.

    Das Erregerspektrum von Mykosen auf dunkler Haut wird fast zur Gänze von anthropophilen Dermatophyten der Gattung Trichophyton und Microsporum dominiert.

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  • Der Doktor und das liebe Vieh: Von Haustieren übertragene Infektionskrankheiten

    Mit der Zunahme an Haustieren in den Haushalten kam es auch zu einem Anstieg von ­Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden.

    Die Erreger sind im Kreis der Viren (Katzenpocken), Bakterien (Katzenkratzkrankheit, ­Schwimmbad-/Aquariumgranulom) sowie auch der Pilze (tiefe Trichophytie) zu finden.

    Für die korrekte Diagnose und erfolgreiche Therapie ist neben der ausführlichen Anamnese­erhebung auch die Begutachtung (und Behandlung) der Haustiere durch einen Veterinärmediziner sinnvoll und notwendig.

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  • „Safer Sex“ war gestern: Sexuell übertragbare Erkrankungen

    Weltweit wird ein deutlicher Anstieg der klassischen Geschlechtskrankheiten und Sexually transmitted Infections verzeichnet. Gründe sind ein sorgloserer Umgang mit Sexualität ­zusammen mit sozioökonomischen Aspekten und geänderten ­Resistenzmustern verschiedener Keime.

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  • Mit Hautbeteiligung: Neue und emergente virale Infektionen

    Das breite Spektrum viraler Infektionserkrankungen mit Hautbeteiligung reicht von harmlosen bis zu lebensbedrohlichen Krankheitsbildern.

    Zu den harmlosen Infektionen gehört eine atypische Variante der Hand-Fuß-Mund-Krankheit, die seit einigen Jahren vermehrt beobachtet wird.

    Seit Aufgabe der Pockenimpfung kommt es immer wieder zu Ausbrüchen von Kuhpocken, die Vektoren sind hier meist Haustiere (Katzen oder Ratten).

    Emergente Arboviruserkrankungen betreffen das Dengue-, Chikungunya-, Zika- und West-Nil-Virus, für letzteres werden rezent auch Fälle in Österreich und Nordostitalien beschrieben.

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  • Fallstricke der serologischen Diagnostik: Kutane Lyme-Borreliose

    Die Diagnose kutaner Manifestationen der Lyme-Borreliose wird primär klinisch gestellt.

    Eine negative Serologie schließt eine Lyme-Borreliose nicht aus.

    Eine positive Serologie ohne begründeten klinischen Verdacht für eine kutane Manifestation der Lyme-Borreliose ist keine Indikation für eine antibiotische Therapie.

    Die Serologie ist nicht zur Erfolgskontrolle einer antibiotischen Therapie geeignet.

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  • Fallvignette und Übersicht: Atypische (nichttuberkulöse) mykobakterielle Infektionen der Haut

    Atypische (nichttuberkulöse) Mykobakterien (AM) sind in der Umwelt weit verbreitete, aerobe und unbewegliche Stäbchenbakterien

    Infektionen mit AM treten beim Immunkompetenten v. a. durch Inokulation auf und präsentieren sich vielgestaltig.

    Bei Verdacht auf AM-Infektion sollte der verursachende Mikroorganismus aus läsionalen ­Hautbiopsien mittels Kultur und nachfolgender PCR bestätigt werden.

    Um eine adäquate Versorgung der Patienten mit AM-Infektionen gewährleisten zu können, empfiehlt es sich, das diagnostische und therapeutische Vorgehen mit ­infektiologischen Experten zu akkordieren.

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Teledermatologie: SD 01|2018

  • Österreich und die Telemedizin

    Telemedizin von gesetzlicher Seite: die Übertragung von personenbezogenen Daten mittels verschiedener Telekommunikationsmedien zu medizinischen ­Zwecken.

    Rechtssituation: Der Einsatz von telemedizinischen Techniken ist derzeit mit erheblichen ­ potenziellen haftungsrechtlichen Risiken verbunden, es fehlen klare rechtliche und technische Standards. Eine Rahmenrichtlinie soll künftig die Standards für das Telemonitoring von ­chronischen Erkrankungen definieren.

    Wichtige Kriterien für den sinnvollen Einsatz: vergleichbare Qualität zu Präsenzanwendung, kein erhöhtes Risiko für Patienten, einfache Bedienbarkeit, darstellbarer und verbesserter Outcome.

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  • Telekonsultation in der Dermatologie – Wert und Grenzen

    Praktische Anwendungsmöglichkeiten der Teledermatologie inkludieren die Diagnose von verschiedenen Dermatosen und Hauttumoren, das Einholen einer second opinion, aber auch das Monitoring von Patientinnen mit Ulcera cruris, Psoriasis oder Neurodermitis.

    Die Teledermatologie hat in Österreich im Gegensatz zu anderen Ländern noch keinen Platz in der Routineversorgung gefunden. Als Hauptgründe nennen befragte­ Dermatologinnen rechtliche Bedenken, Datenschutz und fehlende Vergütung.

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  • Erste Erfahrungsberichte − Videokonsultation per Smartphone

    Mitte 2017 ging mit eedoctors die erste virtuelle Arztpraxis über das Smartphone in Betrieb.

    Erste positive Schlüsse: Insbesondere bei reisemedizinischen Fragen und dermatologischen Problemen konnten klinische Einschätzungen per Videokonsultation erfolgen und Patienten mittels eRezept oder direkten Handlungsanweisungen schnell, effektiv und kostengünstig ­versorgt werden.

    Ziel ist es, in der Bevölkerung und bei den Stakeholdern im Gesundheitsumfeld Akzeptanz für die innovative neue Methode der Arztkonsultation zu schaffen und die Möglichkeiten der Verbindung der virtuellen und physischen Medizin weiterzuentwickeln.

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  • Teledermatologie in Australien und Neuseeland

    Die Teledermatologie wurde in Australien und Neuseeland umfassend untersucht und ­angewendet, wovon sowohl stark beschäftigte städtische Dermatologiepraxen als auch ländliche und abgelegene Gemeinden profitieren.

    Die Studien reichen von einem Ad-hoc-Service für Notfallmediziner über die Beratung von Allgemeinärzten bei der Diagnose und Behandlung dermatologischer Erkrankungen bis hin zu einer virtuellen Pigmentläsionen-Klinik, die potenzielle Hautkrebspatienten auslotet.

    Die Services tragen dazu bei, die Zahl der Patienten, die auf einen Termin in einem Krankenhaus warten, und die Wartezeiten zu reduzieren.

    Smartphonebasierte Teledermatologie ist ein intensives Forschungsgebiet, insbesondere die Verwendung von mobilen Dermatoskopen für Selbstuntersuchungen.

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Dermatopathologie: SD 04|2017

  • Dermatopathologie – die exakte Diagnose

    Die Dermatopathologie ermöglicht es, exakte Diagnosen zu stellen und darauf ­aufbauend eine genauere Prognose des Krankheitsverlaufes abzugeben und immer spezifischere Therapien anzuwenden.

    Voraussetzung für die präzise histopathologische Diagnose ist die Korrelation der Morphologie mit der Immunhistochemie, der Immunfluoreszenz und den molekularbiologischen Methoden.

    Die Dermatopathologie ist ein integraler Bestandteil des Fachs Dermatologie.

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  • Die Histopathologie des kutanen Melanoms

    Die histopathologische Diagnose Melanom wird durch die integrative Bewertung vieler einzelner, klar definierter lichtmikroskopischer Charakteristika gestellt.

    Besonders wichtige Hinweise für das Vorliegen eines Melanoms sind die ­asymmetrische Architektur einer Läsion, die pagetoide Verteilung von atypischen Melanozyten, das „Aufbrauchen“ der Epidermis, Mitosen und Pleomorphismus.

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  • Unguales Melanom: Leitsymptom Hutchinson’sches Zeichen

    Das unguale Melanom stellt eine diagnostische Herausforderung dar.

    Im Hinblick auf die histologische Diagnostik wird zunehmend auf die Wichtigkeit einer En-bloc-Resektion der pigmentierten Veränderungen hingewiesen, sofern eine Malignität nicht schon im Rahmen einer Biopsie diagnostiziert werden kann.

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  • Lymphozytäre Vaskulitis/chronische Pigmentpurpura

    Die lymphozytäre Vaskulitis im engeren Sinn wird besser unter dem Begriff „chronische Pigmentpurpura“ zusammengefasst.

    Synonyme sind Purpura simplex, Purpura pigmentosa chronica, inflammatorische Purpura ohne Vaskulitis.

    Histologisch einheitlich findet man ein perivaskuläres Infiltrat, Erythrozytenextravasate und, je nach Alter der Läsionen, Siderophagen. Optional sieht man zusätzlich eine spongiotische und/oder lichenoide Entzündung.

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  • „Optische Biopsie“ durch konfokale In-vivo-Laserscanmikroskopie

    Die konfokale Laserscanmikroskopie erlaubt eine Darstellung von Epidermis und oberer Dermis auf zellulärer Ebene in vivo.

    Sie findet vor allem in der nichtinvasiven Hautkrebsdiagnostik Anwendung und hierbei ­insbesondere im kosmetisch sensiblen Gesichtsbereich.

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  • Drei Fallberichte − Maligner peripherer Nervenscheidentumor im hohen Lebensalter

    Periphere Nervenscheidentumoren sind in der überwiegenden Mehrzahl benigne; die maligne Variante wird als maligner peripherer Nervenscheidentumor (MPNST) bezeichnet.

    Anhand von 3 Patientenfällen zeigt sich:

    • MPNST treten auch bei Patienten in hohem Lebensalter auf, bei diesen ist jedoch ein ­langsameres Tumorwachstum zu beobachten.
    • Eine Immunsuppression stellt möglicherweise einen begünstigenden Faktor für die Tumorentstehung dar.
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  • Ausnahmen bestätigen die Regel: Ein Dermatofibrom und sein schwarzer Begleiter

    Sowohl Melanome als auch Dermatofibrome sind in der Literatur gut ­beschriebene, häufige Läsionen. Eine Kollision bestehend aus einem Melanoma in situ mit einem Dermatofibrom existiert in der Literatur bislang faktisch nicht.

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Dermatoskopie Heute und Morgen: SD 03|2017

  • Einsatzgebiete der Dermatoskopie

    Die Dermatoskopie stellt einen integrativen Teil der dermatologischen ­Untersuchung der Haut dar. Das Dermatoskop gilt heute als das „Stethoskop der Dermatologen“.

    Neben der Diagnose von pigmentierten und nichtpigmentierten Hauttumoren konnte sich die Methode auch in der Diagnose von infektiösen, parasitären und entzündlichen Hautveränderungen etablieren.

    Im Bereich der Dermato-Onkologie leistet die Dermatoskopie auch ihren Beitrag in der ­präoperativen Planung (Beurteilung der Tumorränder), der Therapieauswahl und Nachsorge. Die Zusammenschau von Histologie und klinisch-dermatoskopischen Aspekten erhöht die diagnostische Sicherheit.

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  • Dermatoskopie: jedem Tumor sein Muster – Diagnose und Therapie epithelialer Hauttumoren

    Die Dermatoskopie erlaubt anhand definierter Muster eine sehr genaue Differenzierung ­unterschiedlicher Tumoren epithelialen Ursprungs.

    Frühformen können gut von invasiven Tumoren abgegrenzt werden, wodurch die Wahl der Therapie entscheidend beeinflusst wird.

    Das Therapieansprechen kann mit dieser Methode ebenfalls sehr gut beurteilt werden.

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  • Auch versteckte/schwierige Lokalisationen dermatoskopieren! – Hauttumoren spezieller Körperregionen

    Die Dermatoskopie hat als nichtinvasive Untersuchungsmethode einen hohen diagnostischen Stellenwert.

    Das Wissen über dermatoskopisch-diagnostische Kriterien spezieller Körperregionen ­(Capillitium, Gesicht, Hand- und Fußflächen, Nägel und Mukosa) ist hierfür ein wichtiger Bestandteil.

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  • Faszinierende Verbindung zweier Fachgebiete – Entomodermatoskopie

    Die Entomodermatoskopie beschreibt die Anwendung der Auflichtmikroskopie bei Infektionen und Infestationen der Haut. Besonders bei Viruswarzen, Skabies oder Lausbefall ist das ­Verfahren in der täglichen Routine hilfreich.

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  • Dermoscopy in inflammatory dermatoses

    Dermoscopy may be of aid in facilitating the diagnosis of many inflammatory dermatoses (inflammoscopy) as it allows to appreciate relevant findings which are hardly visible to the naked eye, thus reducing the number of cases requiring biopsy.

    The most important criteria that need to be considered when using dermoscopy in assessing inflammatory dermatoses include: (I) morphology/arrangement of vascular structures; (II) scaling pattern; (III) colours; (IV) follicular abnormalities; and (V) specific findings (clues).

    Polarized light noncontact dermoscopy is usually preferred over nonpolarized light contact dermoscopy in the evaluation of inflammatory dermatoses as the latter may reduce the vessels (due to pressure) and/or scaling (when using a liquid ­interface) visibility.

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  • Artifizielle Diagnostik – die Zukunft?

    Was vor einigen Jahrzehnten noch Science-Fiction war, ist heute Realität.

    Neuronale Netzwerke, artifizielle Intelligenz, Supercomputer und Machine Learning haben ein weites Potenzial, um Krankheiten besser zu erkennen.

    Die Technik wird Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen, kann ihnen aber gewisse Aufgaben abnehmen.

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Operative Dermatologie: SD 02|2017

  • Dermatologie im ­Spannungsfeld zwischen Heilbehandlung und Schönheitsmedizin

    Gegenstand der ästhetischen Dermatologie ist die Veränderung der Haut und ihrer Anhangsgebilde, um ein bestimmtes Schönheitsideal zu erreichen. Hinter den Behandlungswünschen liegen verschiedene Ursachen – nicht selten ­psychiatrische Störungen.

    Das Erbringen einer ästhetischen Therapie entspricht (nicht zuletzt steuerlich) einer ­kommerziellen Dienstleistung, im Gegensatz zur Krankenbehandlung.

    Evidenz: Klinische Studien, wie sie für die Zulassung von Medikamenten und invasiven ­Medizinprodukten nötig sind, werden für kosmetische Methoden und Produkte nicht gefordert.

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  • Spezielle Fragestellungen – Melanom- und Metastasenchirurgie

    Bei gesicherter Melanomdiagnose stellt die Tumorexzision die Therapie der Wahl dar. Bestehen Zweifel, bringt eine Exzisionsbiopsie mit nachfolgender histopathologischer Untersuchung Klarheit.

    Die Größe des Sicherheitsabstands hängt von der Tumordicke (nach Breslow) ab; ein zu ­geringer Abstand erhöht das Risiko von Lokalrezidiven.

    Die Sentinel-Lymphknoten-Exstirpation (empfohlen ab einer Tumordicke von 1 mm) ermöglicht eine bedeutsame prognostische Aussage, erlaubt dem Patienten eine entsprechende Lebensplanung und selektiert für adjuvante Therapien.

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  • Fallstricke und deren Vermeidung – Dermatochirurgie bei Hauttumoren

    Aufklärung und Fotodokumentation sind wichtige präoperative Maßnahmen.

    Eine Umstellung der Medikation mit einem Vitamin-K-Antagonisten auf Heparin (Bridging) wegen einer Operation an der Haut sollte nicht erfolgen.

    Die sorgfältige Planung der Defektdeckung ist von entscheidender Bedeutung. Dabei sollte nach einem Algorithmus vorgegangen werden.

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  • Wenn Medikamente nicht ausreichen … Operative Therapie der Hidradenitis suppurativa

    Die chronisch entzündliche, belastende Hautkrankheit Hidradenitis suppurativa manifestiert sich in Form von schmerzhaften entzündlichen Läsionen insbesondere in schweißdrüsenreichen Regionen wie Achseln, Leisten- und Genitalbereich.

    In Frühstadien der Erkrankung kann mit einer entzündungshemmenden Therapie (z. B. Antibiotika, TNF-α-Blocker) eine Verbesserung erzielt werden.

    In fortgeschrittenen Stadien muss eine radikale und großflächige chirurgische Entfernung des gesamten entzündlich-fistulierenden Areals erfolgen.

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  • Neue Standards – endoluminale Verfahren in der Varizentherapie

    Mit der endovenösen thermischen und chemischen Varizenablation wurden neue Standards in der Behandlung des Krampfaderleidens etabliert; weitere endovenöse Therapieverfahren sind vielversprechend, Langzeitdaten bleiben abzuwarten.

    Auch multimorbide Patienten profitieren durch die geringere Invasivität und die Möglichkeit der Fortführung einer antikoagulativen Therapie.

    Die Kosten endoluminaler Verfahren sind aufgrund des Einmalmaterials meist höher als die einer konventionellen Varizenchirurgie. Kostensenkend wirkt sich hingegen eine möglichst frühe Rückkehr an den Arbeitsplatz durch rascher erreichtes postoperatives Wohlbefinden aus.

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  • Revisiting Langer’s Lines, Introducing BEST Lines, and Studying the Biomechanics of Scalp Skin

    Langer’s Lines have become de facto surgical markers for both surgical incisions and excisions.

    Recently, the new concept of Biodynamic Excisional Skin Tension (BEST) lines was developed and published.

    Based on the author’s study of scalp whorl patterns, the Golden Spiral Flap, a new pivotal flap for wound closures after skin cancer excisions, has been described.

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  • Lasertherapie der Haut

    Mit kohärentem monochromatischen Licht – sprich Laserlicht – kann man vieles in der Medizin erreichen:
    – In der Dermatologie kommt es vor allem zur Entfernung ästhetisch störender ­Hautveränderungen und zur Hautverjüngung zur Anwendung.

    Nachteil: Aufgrund der spezifischen Interaktion zwischen Wellenlänge und Gewebe ist jedes Lasersystem nur für bestimmte Indikationen einsetzbar – das heißt, „den“ Universal-Laser gibt es leider nicht.

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Dermatologische Zeitreise: Gestern – Heute – Morgen: SD 01|2017

  • Weißer Hautkrebs: aktinische Keratosen, ­Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom

    Die Bandbreite an etablierten Therapieoptionen bei weißem Hautkrebs reicht von mechanischer Entfernung über topische und Feldtherapien bis hin zu Chemo- und medikamentösen Therapien.

    Seit Kurzem stehen auch zielgerichtete Therapien zur Verfügung, die in die Signaltransduktion der Tumorzellen eingreifen.

    Diese neuen Therapien bringen auch neue Herausforderungen mit sich: ­Nebenwirkungen sind zum Teil schwerwiegend. Um die Compliance nicht zu gefährden, ist ein gutes Patientenmanagement erforderlich.

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  • Melanom

    Mit der molekular gezielten Therapie und der Immuntherapie wurden neue Therapiestandards in der Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms etabliert.

    In der BRAF-gezielten Therapie stellt die Kombination von BRAF- und MEK-Inhibitor heute den Goldstandard dar.

    Die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren ermöglicht erstmals ein relevantes Langzeit­überleben. Die Kombinationstherapie aus CTLA-4- und PD-1-Antikörper ist den jeweiligen Einzeltherapien überlegen.

    Was bringt die Zukunft: Einsatz im (neo-)adjuvanten Setting, die Kombination von zielgerichteter und Immuntherapie sowie die Entwicklung neuer Targets.

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  • Primär kutane T-Zell-Lymphome

    Meilenstein: EORTC-WHO-Klassifikation kutaner Lymphome 2005. Basierend auf klinischen, (immun)histologischen und molekularbiologischen Kriterien können verschiedene Entitäten definiert und nach ihrer Prognose eingeteilt werden.

    Die Therapieauswahl erfolgt gemäß Diagnose und Tumor-Stadium. Patienten mit seltenen Erkrankungsformen, Sézary-Syndrom und fortgeschrittener Mycosis fungoides sollen an ­spezialisierte Zentren überwiesen werden (Einschluss in klinische Studien).

    Die Zukunft bringt neue Immun- und Antikörpertherapien, z. B. Brentuximab Vedotin, Alemtuzumab, Mogamulizumab oder Pembrolizumab.

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  • Dermatoskopie

    Wesentliches Einsatzgebiet der diagnostischen Dermatoskopie war und ist die Früherkennung maligner Hauttumoren.

    Die digitale Dermatoskopie bietet heute die Möglichkeit, pigmentierte Hautläsionen im ­Zeitverlauf zu begutachten.

    Weitere Anwendungsbereiche beinhalten die Entomodermatoskopie sowie die Diagnostik entzündlicher Dermatosen.

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  • Genodermatosen

    In den vergangenen 10 Jahren wurden pathogene Mutationen in über 500 verschiedenen Genen bei hereditären Hauterkrankungen neu identifiziert.

    Das Verständnis der molekularen Basis verschiedener Genodermatosen ermöglicht zunehmend den Übergang von symptom- zu ursachenorientierter Medizin.

    Fortschritte umfassen die hochspezifische und beschleunigte Diagnostik, gesteigerte ­Versorgungsqualität (d. h. individualisierte Patientenbetreuung in spezialisierten Zentren) und Anwendung neuer molekularer zielgerichteter Therapien.

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  • Psoriasis

    Das Verständnis der Psoriasis hat sich in den letzten 10 Jahren entscheidend verändert: Aus einer reinen Hauterkrankung ist eine entzündliche Systemerkrankung mit all ihren ­Komorbiditäten und Begleiterscheinungen und einer hohen sozioökonomischen Bedeutung geworden.

    Dadurch entwickelten sich auch immer spezifischere Therapieoptionen, die zunehmend eine individualisierte Behandlung des einzelnen Patienten erlauben.

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  • Dermatochirurgie

    Die Dermatochirurgie gewinnt immer mehr an Bedeutung – nicht zuletzt aufgrund der rasant steigenden Inzidenzen von Hauttumoren.

    76 % der malignen Melanome und 59 % der Basalzell- und Plattenepithelkarzinome werden von schneidenden Dermatologen operiert.

    Für die Zukunft wichtig: eine solide dermatochirurgische Ausbildung für alle angehenden Dermatologen sowie eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen Niederlassung und Klinik.

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  • Allergologie

    Vor etwas mehr als 100 Jahren wurde der Begriff „Allergie“ vom Wiener Kinderarzt Clemens von Pirquet kreiert.

    Die allergenspezifische Immuntherapie (AIT) ist die einzige kausale Therapie bei Allergien.
    Rezente Entwicklungen:

    • Aufwind für subkutane AIT
    • Trend zu Hochdosis-Sublingualpräparaten

    Evidenzbasierte Medizin auch in der Allergologie: Laut Therapieallergene-­Verordnung müssen seit 2008 Qualität und Sicherheit für definierte Leitallergene belegt und in einem Zulassungsverfahren überprüft werden.

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  • Neurodermitis

    Bei Neurodermitis bedingen genetische und Umweltfaktoren eine Barrierestörung der Haut. Zusätzlich zu Th2-Lymphozyten sind Th1, Th17 und Th22 an der Pathogenese der Entzündung beteiligt.

    Ein mehrstufiges Therapieregime wird empfohlen: (1) Wiederherstellung der Hautbarriere mit Emollenzien, (2) Vermeidung individueller Triggerfaktoren und (3) antiinflammatorische ­Lokaltherapie (in schweren Fällen Phototherapie und systemische Immunsuppressiva).

    Zukünftige Therapieoptionen inkludieren u. a. den IL-4-Antikörper Dupilumab als erstes Biologikum zur Neurodermitisbehandlung oder den Phosphodiesterase-4-(PDE-4-)Antagonisten Crisaborol.

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  • Sexually Transmitted Infections

    Der Begriff der venerischen Erkrankungen wurde in den letzten Jahrzehnten durch jenen der „Sexually Transmitted Infections“ ersetzt und erweitert.

    Neue molekularbiologische Diagnoseverfahren ermöglichen eine höhere Sensitivität und ­Spezifität sowie den Nachweis von Infektionen aus nichtinvasivem Patientenmaterial.

    Prophylaxe und Therapie: Lichtblicke sind die stabil wirksame Syphilistherapie und das erfolgreiche HPV-Impfprogramm; beunruhigend ist dagegen die ­zunehmende Resistenzentwicklung der Gonokokken.

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  • Lupus erythematodes

    Dermatologen spielen eine zentrale Rolle in der Betreuung von Patienten mit Lupus ­erythematodes (LE), da Hautveränderungen oft als Erstsymptome auftreten und außerdem als Aktivitätsmarker dienen.

    Die gesamte Therapie bei kutanem LE ist „off-label“. Grundlage für eine erfolgreiche ­Behandlung sind Sonnenlichtschutz und das Meiden von Rauchen.

    Anders als noch vor 30 Jahren verläuft heute ein Großteil der Schwangerschaften­ bei individueller Risikobestimmung und interdisziplinärem Monitoring ohne Komplikationen.

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  • Ästhetische Dermatologie

    Das Angebot an (semi-)invasiven Methoden zur Verjüngung des äußeren Erscheinungsbildes hat sich den letzten Jahren kaum geändert. Allerdings bevorzugt man heute möglichst ­schonende Maßnahmen mit wenig Risiko.

    Herausforderungen der ästhetischen Medizin:

    • universitäre klinisch-wissenschaftliche Weiterentwicklung
    • fundierte Ausbildung nachfolgender Generationen
    • realistische Aufklärung der Konsumenten
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ÖGDV-Tagung: SD 04|2016

  • Body and Soul: Körperoptimierung zur Lebensoptimierung?

    Schönheitsmedizinische Eingriffe boomen, die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper ist kein Einzelfall mehr.

    Der Wunsch nach Körperoptimierung, Motive und Erwartungen werden durch psychische Faktoren bestimmt.

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  • Klassifikation – Diagnose – Therapie: Spezifische Schwangerschaftsdermatosen

    Während der Schwangerschaft stellen insbesondere die spezifischen Schwangerschafts­dermatosen eine diagnostische Herausforderung dar.

    Ihr gemeinsames Charakteristikum ist heftiger Juckreiz, der klinisch von oft sehr ähnlichen Hautveränderungen begleitet wird. Einige sind aufgrund des Pruritus lediglich unangenehm für die Mutter, andere bergen ein potenzielles Risiko für das Kind.

    Eine praxisrelevante Klassifikation und ein diagnostischer Algorithmus ­erleichtern das Management der spezifischen Schwangerschaftsdermatosen.

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  • Feuchtarbeit, Irritanzien und Allergene: Wenn Arbeit hautkrank macht

    Hauterkrankungen – allen voran Handekzeme – zählen zu den am häufigsten gemeldeten und dann auch anerkannten Berufskrankheiten in Österreich.

    Die möglichen Ursachen sind vielfältig und erfordern differenzierte Diagnostik.

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  • Was ist anders? Dermatosen auf schwarzer Haut

    Patienten mit pigmentierter Haut leiden meist an ganz „gewöhnlichen“ Dermatosen, die auf dunkler Haut jedoch anders aussehen können als auf heller Haut. Verantwortlich dafür sind Unterschiede in der Pigmentierung sowie in der Struktur der Haut.

    Zu den für diese Patienten besonders belastenden Krankheitsbildern zählen u. a. Acne vulgaris, atopische Dermatitis, seborrhoische Dermatitis und Pseudofolliculitis barbae.

    Vorsicht bei irritierenden, aggressiven Therapien aller Art: Diese können ­Hypopigmentierungen zur Folge haben, die die Patienten oft mehr belasten als die behandelten Hautveränderungen!

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  • Vielfältige Indikationen: Die Chirurgie im Armamentarium der Dermatologie

    Das Spektrum der dermatologischen Chirurgie reicht von kleinen ambulant durchführbaren Eingriffen bis hin zu großen weichteilchirurgischen Operationen.

    Dazu zählen die septische Haut- und Weichteilchirurgie, Wundchirurgie, ­Narbenchirurgie, kleine Tumorchirurgie und kosmetische Dermatochirurgie.

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Hauttumoren: SD 03|2016

  • Dermatoonkologie – rasante Entwicklung

    Dermatoonkologie in Wien: Der World Congress on Cancers of the Skin fand gemeinsam mit der Jahrestagung der EADO (European Association of Dermato­oncology) in Wien statt.

    Bahnbrechende Fortschritte in der Therapie eröffnen bei verschiedenen Hauttumoren neue ­Optionen der Behandlung.

    Die Erfolge der medikamentösen Therapieoptionen gehen mit neuen Herausforderungen Hand in Hand und bedingen auch eine Neupositionierung und steigende Bedeutung anderer ­Fachrichtungen, wie Dermatochirurgie, Dermatopathologie, aber auch psychologischer ­Betreuungskonzepte.

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  • Hohe diagnostische Treffsicherheit – Auflichtmikroskopie von Hauttumoren

    Die Dermatoskopie (= Auflichtmikroskopie) erhöht die diagnostische Treffsicherheit bei ­melanozytären und nichtmelanozytären Hauttumoren – im Fall der aktinischen Keratose (AK) liegen die diagnostische Sensitivität und Spezifität z. B. bei 98 bzw. 95 %.

    Auch zur Beurteilung des Therapieansprechens kann die nichtinvasive ­Untersuchungsmethode herangezogen werden.

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  • Zielgerichtete Melanomtherapie – Die Rolle der dynamischen Tumorheterogenität

    Die zielgerichtete Therapie des metastasierenden Melanoms hat die klinische Dermatoonkologie revolutioniert – rapide Resistenzentwicklung ist aber weiterhin ein Problem dieser Therapie.

    Dynamische Tumorheterogenität, charakterisiert durch unterschiedliches Zellzyklusverhalten verschiedener Tumorzellsubpopulationen, ist eine der Ursachen für die Resistenzentwicklung.

    Ein Modell zur Untersuchung der Dynamik der Zellzyklusprogression könnte für die bessere Wahl und die Planung des Zeitschemas von Kombinationstherapien eingesetzt werden.

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  • Merkelzellkarzinom

    Merkelzellkarzinome sind seltene, hochaggressive neuroendokrine Karzinome der Haut.

    Das Management betroffener Patienten ist nach wie vor eine Herausforderung, stadiengerechte Nachsorgeempfehlungen basieren zumeist auf kleinen Datenkollektiven.

    Im fortgeschrittenen, metastasierten Tumorstadium stehen derzeit keine kurativen ­Therapieansätze zur Verfügung.

    Neue Therapieoptionen wie zielgerichtete molekulare Therapien oder ­Immuntherapien geben jedoch auch bei dieser Erkrankung Anlass zur Hoffnung.

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  • Herausforderungen und Grenzen − dermatochirurgische Operationen an „schwierigen“ Lokalisationen

    Die Resektion und Rekonstruktion von Hauttumoren an „schwierigen“ Lokalisationen (z. B. Nasen-, Lid- oder Lippenregion) verlangt besondere Fähigkeiten/Kenntnisse, um den Erhalt der funktionellen und ästhetischen anatomischen Einheiten zu gewährleisten.

    Neben der Lokalisation bestimmen auch Tumorgröße und Resektionsgrenzen Art und Aufwand der Rekonstruktion.

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  • Entwicklung anatomischer Guidelines − ästhetische Handrückenbehandlung mit Füllsubstanzen

    Für eine volumetrische Behandlung zur Verjüngung des Handrückens können Hyaluronsäure- und Calcium-Hydroxylapatit-Filler oder Eigenfett eingesetzt werden.

    Die oberste anatomische Schicht des Handrückens eignet sich am besten für die Injektion mit Füllsubstanzen, da hier keine wichtigen anatomischen Strukturen zu finden sind.

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Allergologie: SD 02|2016

  • DFP-Literaturstudium: Arzneireaktionen – von lästig bis lebensgefährlich (3 DFP-Punkte)

    Lehrziel:

    • Wissen über Klassifikation, Klinik und therapeutisches Management von unerwünschten Arzneimittelwirkungen
    • Identifikation von Arzneireaktionen, die der allergologischen Abklärung bedürfen
    • Kenntnis der für die Zuweisung zur allergologischen Abklärung relevanten Informationen
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  • Die Allergologie als Querschnittsfach – alles bestens?

    Große Diskrepanz. Das allergologische Wissen ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig gewachsen, die Umsetzung in Klinik und Praxis konnte mit dem Wissenszuwachs nicht immer Schritt halten.

    Zweifelhaftes Alleinstellungsmerkmal: Als wohl letztes westliches Land hat Österreich noch immer keinen Spezialisten für Allergologie.

    Noch immer Zukunftsmusik. Allergologie ist ein Querschnittsfach. Eine Spezialisierung für Allergologie ist dringend zu fordern.

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  • Bienen- und Wespengiftallergie – Fallstricke in Diagnostik und Therapie

    Die Insektengiftallergie ist gut diagnostizierbar und fast immer heilbar.

    Vorurteile, Mythen, aber auch der recht hohe Zeitaufwand führen dazu, dass nur 18 % der Therapiebedürftigen tatsächlich eine Immuntherapie erhalten.

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  • Klimawandel: Neue Feinde für Allergiker?

    Die globale Klimaerwärmung führt zu einer Verlängerung und Verstärkung der Pollenbelastung sowie zur Einwanderung neuer allergener Pflanzen.

    Luftschadstoffe wie CO2 und Ozon erhöhen die Expression und Aggressivität von Pollenallergenen.

    Einfache individuelle und politische Maßnahmen können dazu beitragen, diese Entwicklung einzubremsen.

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  • Anaphylaktischer Schock – häufige Auslöser und versteckte Gefahrenquellen

    Die Anaphylaxie ist die schwerste Form einer allergischen Erkrankung, die auf Grund der raschen Symptomentwicklung potenziell lebensbedrohlich sein kann.

    Als Auslöser kommen, je nach Lebensalter, vor allem Nahrungsmittel, Insektengifte oder ­Medikamente in Frage.

    Das rasche Erkennen der Symptome und der zeitgerechte Einsatz der ­Notfallmedikamente, in erster Linie intramuskuläres Adrenalin, sind ­entscheidend für den günstigen Ausgang dieses medizinischen Notfalls.

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  • Ekzeme – lästig, chronisch, aber gut behandelbar

    Ekzem-Krankheiten sind als nichtinfektiöse, entzündliche Intoleranzreaktionen der Haut primär über ihr morphologisches Erscheinungsbild definiert: ein nach- und nebeneinander Auftreten von Erythem, Bläschen, Exsudation, Papeln, Pusteln und Schuppen (ohne dass alle diese ­Effloreszenzen auftreten müssten).

    Die Auswahl der meist topischen Therapeutika (in diesem Kontext vor allem Kortikosteroide) orientiert sich an der konkret vorliegenden Ekzem-Variante, wobei die einzusetzende Galenik durch den zeitlichen Zustand des Ekzems vorgegeben wird: akut nässende Ekzeme benötigen Zubereitungen mit einer hauptsächlich wässrigen Basis, chronische Ekzeme hingegen eine rückfettende Basis.

    Eine systemische Retinoid-Therapie kann bei hartnäckigen dyskeratotischen Ekzemen indiziert sein.

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  • Psychogene Beschwerden – was machen die da?

    Allergische und psychosomatische Reaktionen können sich ähnlich präsentieren.

    Insbesondere bei vermuteten Nahrungsmittelallergien, die sich nach adäquater allergologischer Diagnostik nicht bestätigen lassen, sollten auch psychogene Ursachen in Erwägung gezogen werden.

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Kinderdermatologie: SD 01|2016

  • Kinderdermatologie in Österreich – eine Bestandsaufnahme

    Um den Herausforderungen auf dem Gebiet der Kinderdermatologie noch besser begegnen zu können, ist die zunehmende Professionalisierung mit Schaffung adäquater Rahmenbedingungen zu fordern.

    Mit der Etablierung von kinderdermatologischen Sprechstunden wurden erste Schritte in Richtung einer schwerpunktmäßigen Betreuung von Kindern mit Hautkrankheiten gesetzt.

    Regelmäßige Aus- und Weiterbildung in diesem Spezialgebiet sind ebenso zu fördern wie Engagement in klinischen Studien.

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  • Das infantile Hämangiom

    Das infantile Hämangiom ist der häufigste gutartige Tumor des Kindesalters.

    Eine Klassifikation erfolgt nach Anzahl, Ausdehnung und Lokalisation.

    Es gibt 2 besonders wichtige Verlaufsstadien – die Proliferations- und die Involutionsphase.

    Infantile Hämangiome an kritischen Lokalisationen werden medikamentös mit Propanololhydrochlorid behandelt. Meistens ist die sorgfältige aktive Nicht­intervention die Management-Methode der Wahl.

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  • Juvenile Psoriasis – eine besondere Herausforderung

    Kinder mit Psoriasis profitieren sehr von einer konsequenten Therapie; gute Aufklärung von Kind und Eltern verbessert die Compliance und damit das Behandlungsergebnis.

    Die Scores CDLQI und PASI sind einfache und effektive Mittel zur Bewertung der Schwere der Erkrankung und zur Überprüfung der Therapieziele.

    Therapie: Zu geringe Mengen an Topika sind wenig wirksam, eine Monotherapie mit Glukokortikosteroiden ist obsolet, Erfahrungen bestehen mit mehreren ­potenten Systemtherapeutika.

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  • Phototherapie bei pädiatrischen Hautkrankheiten

    UV-Bestrahlungen stellen eine jahrzehntelang erprobte, einfache und wirksame Therapieoption bei pädiatrischen Hautkrankheiten dar.

    Die Wahl der UV-Therapie hängt von der zu behandelnden Hautkrankheit ab; die Entscheidung zu einer Schmalband-UVB-, UVA-1- und PUVA-Therapie ist individuell zu treffen.

    Das mögliche Hautkrebsrisiko der UV-Therapien ist bei sachgemäßer Anwendung als sehr gering (UVB, UVA 1) bis gering (PUVA) einzuschätzen.

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  • Selten, häufig falsch therapiert: Lichen sclerosus

    Die seltene chronisch entzündliche Bindegewebserkrankung Lichen sclerosus (LS) manifestiert sich typischerweise in der Anogenitalregion; eine autoimmunologische Genese wird vermutet.

    Die neue Leitlinie zum anogenitalen LS empfiehlt:

    • Potente bis hochpotente topische Steroide als Mittel der ersten Wahl (1-mal tgl. für 3 Monate).
    • Diese Steroide 2-mal pro Woche dienen der Erhaltungstherapie. Alternativ können topische Calcineurininhibitoren eingesetzt werden.
    • Die Zirkumzision kann in vielen Fällen zur Abheilung führen.
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  • Fallbericht: Kutane Mastozytose im Kindesalter

    Kinder erkranken meist an einer kutanen Mastozytose mit gutartigem Verlauf und vollständiger oder teilweiser Remission in der Pubertät.

    Rund 3 % der Fälle kindlicher Mastozytose verlaufen aggressiv, daher ist das Long-term Follow-up wichtig.

    Extensive Hautbeteiligung und erhöhte Serumtryptase-Werte zum Zeitpunkt der Diagnose identifizieren Patienten mit erhöhtem Risiko für eine schwere Mastzellaktivierungssymptomatik.

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  • Fallbericht: Pityriasis rubra pilaris

    Pityriasis rubra pilaris (PRP) wird immer wieder als mögliche Variante der Psoriasis diskutiert. Dafür sprechen Gemeinsamkeiten in der Molekulargenetik, dagegen sprechen Unterschiede im Ansprechen auf gängige Psoriasis-Therapien.

    Die Klassifikation nach Griffiths unterscheidet 5 Formen der PRP: Typ I und II treten bei Erwachsenen auf, bei Typen III bis V handelt es sich um juvenile Formen.

    Die Therapie mit keratolytischen bzw. ureahaltigen Externa ist meist gut wirksam, topische Kortikosteroide und UVB-Therapie liefern unterschiedliche Ergebnisse. Systemtherapien bei Jugendlichen sind (sub-)erythrodermatischen Fällen ­vorbehalten.

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  • Fallbericht: Photodynamische Therapie bei kutaner Leishmaniose

    Ursprünglich nur von reisemedizinischer Bedeutung, mehren sich in den letzten Jahren Berichte über autochthone Infektionen mit Leishmanien in Zentraleuropa.

    Die Verbreitung von Leishmanien und ihrer Vektoren im europäischen Raum wurde bislang unterschätzt.

    Die photodynamische Therapie zur Behandlung kutaner Leishmaniosen ist eine effektive und nebenwirkungsarme Therapieoption mit gutem kosmetischen Ergebnis.

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  • Stigmatisierung von Kindern mit chronischen Hauterkrankungen (CHK) – eine Handreichung

    Kinder mit chronischen Hauterkrankungen weisen in allen Bereichen des ­bio-psycho-­sozioökonomischen Krankheitsmodells Risikofaktoren für psychische Erkrankungen auf.

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  • Maßgeschneidert statt von der Stange – ist magistrale Verschreibung noch zeitgemäß?

    Individuell zusammengesetzte Cremes, Salben und Lotionen bieten eine gute Möglichkeit, Arzneistoffe, Träger und Wirkung an die aktuelle Situation anzupassen.

    Neben der Verarbeitung von Fertigprodukten stehen dabei Rohstoffe und Rezepturen mit langer Tradition zur Verfügung.

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  • Unterstützung von Patienten mit seltenen Krankheiten: EB-Haus Austria und EB-CLINET

    Europäische Gesamtstrategie für „seltene Erkrankungen“: Diese umfasst die Implementierung von nationalen Expertisezentren und deren supranationale Vernetzung zu Europäischen Referenznetzwerken (ERN).

    Das EB-Haus Austria in Salzburg – mit dem Ziel, den Anforderungen als Expertisezentrum für Epidermolysis bullosa (EB) zu entsprechen, eröffnet – versteht sich als interdisziplinäre Einrichtung für eine umfassende medizinische Betreuung von EB-Patienten und deren Angehörigen.

    EB-CLINET ist ein Beispiel für ein Europäisches Referenznetzwerk (ERN). Die Koordination des EB-Projektes erfolgt durch EB-Haus Salzburg.

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ÖGDV-Tagung: SD 04|2015

  • Vorwort: Österreichische Dermatologen feiern das Jubiläum 125 Jahre ÖGDV

    unter dem Motto: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“ (G. Mahler)

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  • 125 Jahre ÖGDV – Eine Erfolgsgeschichte

    Die österreichische Dermatologie ist von der Morphologie ausgehend über die Funktion zur translationalen Medizin vorgestoßen und hat dabei eine internationale Führungsposition erreicht.

    Die ÖGDV, die die österreichische Dermatologie repräsentiert, gehört heute bei ihrem 125-jährigen Jubiläum zu den Big Players.

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  • Translationale Forschung an der Universitätsklinik für Dermatologie Salzburg

    Basierend auf dem Konzept der translationalen Medizin erzielten Forscher und Kliniker in enger Zusammenarbeit einschneidende Fortschritte.

    Epidermolysis bullosa (EB): Die erfolgreich durchgeführte Ex-vivo-Gen-/Zelltherapie bei junktionaler EB und eine neue Creme mit dem Wirkstoff Diacerein liefern bei der bisher vorwiegend nur symptomorientierten Behandlung von EB optimistische Ausblicke.

    Auf dem Gebiet der Antibiotika-Therapien konnten vielversprechende, potente Wirksubstanzen entdeckt werden.

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  • Breitspektrum-HPV-Vakzine: Neue Waffen gegen anogenitale Karzinome und kutane Neoplasien

    Niedrig-Risiko-HPV-Typen (6, 11) können Genitalwarzen, Hoch-Risiko-HPV-Typen (16, 18) intraepitheliale Neoplasien und invasive Karzinome des Anogenitaltraktes und des Oropharynx verursachen.

    Die Impfstoffe Cervarix® und Gardasil® schützen vor jenen HPV-Typen, die für den Großteil der Zervixkarzinome (im Fall von Gardasil® auch für Genitalwarzen) verantwortlich sind. Ab 2016 in Österreich: der nonavalente Impfstoff Gardasil 9®.

    Die experimentelle monovalente RG1-VLP-Vakzine (= chimäre L1-L2-VLP) soll Schutz gegen multiple, phylogenetisch unterschiedliche HPV-Typen bieten, vorteilhaft ist die einfachere und kostengünstigere Herstellung.

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  • Primär kutane T-Zell-Lymphome

    Die jährliche Inzidenz primär kutaner Lymphome liegt bei 1 : 100.000, davon sind etwa 70 % primär kutane T-Zell-Lymphome (CTCL).

    Die Diagnose wird durch Überlappungen im klinischen/histologischen Erscheinungsbild mit benignen Hauterkrankungen sowie innerhalb der Gruppe der CTCL erschwert.

    Die Therapieauswahl erfolgt gemäß Diagnose und Tumorstadium. Da die Erkrankung meist stabil oder langsam progredient verläuft, ist von primär aggressiven, zytotoxischen Therapieansätzen Abstand zu nehmen.

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  • Pathologische Nagelveränderungen

    Häufige, weitgehend harmlose Nagelveränderungen inkludieren Veränderung der Nagelform, brüchige Nägel, Onycholyse, Nagelveränderungen infolge von Hypermaniküre sowie das Auftreten von sog. „Pincer Nails“ oder die Entwicklung einer Onychogrypose.

    Diese Nagelveränderungen können in jedem Lebensalter auftreten, Schmerzen verursachen und damit die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.

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  • Es gibt kein problematisches Kind, es gibt nur eine problematische Haut

    Atopische Dermatitis betrifft bereits jedes 5. Kind. Die Neurodermitis-Schulung unterstützt Patienten und deren Eltern beim Selbstmanagement der Krankheit und ihrer Symptome.

    Psoriasis kommt bei 1–2 % der Kinder vor und ist oft genetisch determiniert. Triggerfaktoren sind Komorbiditäten, psychosoziale Faktoren, Passivrauchen, stressreiche Lebensereignisse und Infektionen.

    Die individuellen Lebensumstände der betroffenen Kinder (und ihrer Familien) sowie deren Beeinträchtigung durch eine angeborene oder chronische Hautkrankheit, mit zum Teil erheblicher Stigmatisierung, sind speziell zu berücksichtigen.

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  • Venenerkrankungen: Die Pein mit dem Bein im Laufe des Lebens

    Die Ursache für Beinschmerzen kann, in Abhängigkeit vom Alter des Patienten, nicht nur vaskulärer, sondern auch neuropathischer oder muskuloskelettaler Natur sein.

    Vaskuläre Ursachen inkludieren chronisch venöse Insuffizienz, Thrombophlebitis superficialis oder eine tiefe Beinvenenthrombose sowie die periphere arterielle Verschlusskrankheit.

    Neuropathische Ursachen sind z. B. das Restless-Legs-Syndrom, die Polyneuropathie und das Nervenkompressionssyndrome.

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Sexually Transmitted Infections: SD 03|2015

  • Gonokokkeninfektion und Resistenzentwicklung in Österreich

    Anstieg der Gonokokkeninfektion in Europa in den letzten 10 Jahren: Diese Beobachtung trifft auch für Österreich zu.

    Zunahme der Antibiotikaresistenz auf zahlreiche für die Therapie der Gonorrhoe empfohlenen Antibiotika.

    Anstieg der MHK von Cephalosporinen und cefiximresistenten Isolaten. Bisher wurde kein ­ceftriaxonresistenter Gonokokkenstamm in Österreich nachgewiesen.

    Beibehaltung des Gonokokkennachweises mittels Kultur mit anschließender Bestimmung des Resistenzpatterns ist von eminenter Bedeutung.

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  • Spezielle Aspekte der Syphilis

    Syphilis wird durch Treponema pallidum verursacht und sexuell übertragen. Die Inzidenz unterscheidet sich signifikant zwischen den Geschlechtern: 2013 waren in Deutschland 13-mal mehr Männer als Frauen betroffen.

    Die Syphilis durchläuft verschiedene Stadien (infektiös nur im Primär-, Sekundär und früh­latenten Stadium), zeigt unterschiedlichste Organmanifestationen (z. B. Hepatitis, Nephritis, Meningitis etc.) und vielfältige Symptome.

    Das Syphilis-Screening im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung sollte unbedingt beibehalten werden, besonders im Hinblick auf den anhaltenden Wiederanstieg der gemeldeten Syphilisfälle.

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  • Lymphogranuloma venereum

    Das durch Chlamydia trachomatis hervorgerufene Lymphogranuloma venereum (LGV) tritt in den letzten Jahren vermehrt auch in Europa und den USA, insbesondere bei homosexuellen Männern auf.

    LGV ist eine im Lymphabflussgebiet der Sexualorgane liegende chronisch verlaufende ­Lymphknotenentzündung mit Schwellungen und Geschwüren der Lymphknoten in der ­­Genital- und Leistengegend.

    Eine neu entwickelte mukosale Impfstrategie gegen C. trachomatis zeigte Effektivität in einem humanisierten Mausmodell sowie breite Kreuzreaktion gegen unterschiedliche Biovare.

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  • Diagnose und klinische Bedeutung: Genitales Mycoplasma

    Infektionen mit Mycoplasma genitalium zeigen mitunter keine oder aber ähnliche Symptome wie andere sexuell übertragbare Erkrankungen, weshalb die Diagnose nicht einfach ist.

    Eine adäquate Antibiotikatherapie wirkt effektiv gegen das relativ neue ­Bakterium, dessen klinische Bedeutung vermutlich zunehmen wird.

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  • Genitale Candidose

    75 % aller Frauen erleiden zumindest einmal im Leben eine genitale Candidose. Der ursächlich häufigste Erreger ist Candida albicans.

    Die Candidose juckt fast immer, aber in nur 30–50 % von genitalem Juckreiz besteht eine genitale Candidose.

    Die Klassifikation der Genitalmykose erfolgt nach dem klinischen Erscheinungsbild, dem Verlauf sowie dem Erreger.

    Die Diagnose einer Genitalmykose sollte immer durch die Trias Anamnese, Klinik sowie den Nachweis von Hefepilzen erfasst werden.

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  • Infektionen durch humane Papillomviren

    Humane Papillomviren (HPV) verursachen Erkrankungen der Haut und Schleimhaut; die ­anogenitale HPV-Infektion ist die häufigste sexuell übertragene virale Infektion – mehr als 70 % der Menschen sind im Laufe ihres Lebens betroffen.

    Es gibt keine spezifische antivirale Therapie gegen HPV; zur Behandlung von anogenitalen Warzen werden verschiedene Präparate (z. B. Podophyllotoxin, Imiquimod), Kryotherapie, ­chirurgische Abtragung, Elektrokauter und Laser eingesetzt.

    Ein neuer nonavalenter HPV-Impfstoff, seit Juni 2015 in Europa zugelassen, schützt vor 90 % der Zervixkarzinom verursachenden HPV-Typen.

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  • Genitalherpes erkennen und therapieren

    Herpes genitalis zählt zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Auslöser ist zu 70–90 % das Herpes-simplex-Virus Typ 2 (HSV 2), seltener auch HSV 1.

    Die Viren verbleiben lebenslang im Körper. Rezidive sind bei HSV-2-Infektion häufiger zu sehen.

    Therapie der ersten Wahl sind orale Virostatika. Sechs oder mehr Rezidive pro Jahr rechtfertigen eine Dauersuppression.

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  • Chronisch statt tödlich: Moderne HIV-Therapieoptionen

    Das HIV-Therapieprinzip basiert auf der vollständigen Unterdrückung der Virusreplikation durch antiretrovirale Kombinationstherapie; Targets sind die Enzyme reverse Transkriptase, Integrase und die HIV-spezifische Protease.

    Ein früher Therapiebeginn senkt das Risiko für AIDS, ein schweres Nicht-AIDS-Ereignis oder Tod um 53 %, verglichen mit einem späteren Therapiebeginn (CD4 < 350/µl).

    Test-&-Treat-Strategie: Durch vermehrtes Testen und Behandeln könnten bis 2030 80 % der Neuinfektionen verhindert werden.

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Psoriasis: SD 02|2015

  • Psoriasis: Forschung und Weiterentwicklung der Therapie

    Das bessere Verständnis der Pathophysiologie der Psoriasis mit der Erforschung der ­Schlüsselmoleküle der Erkrankung, wie TNF-alpha, IL-12/23 und IL-17, hat die Therapie der Psoriasis revolutioniert.

    In naher Zukunft könnten bis zu 30 neue Therapeutika einschließlich neuer Antikörper, ­Biosimilars und Small Molecules die Zulassung zur Behandlung der Psoriasis erreichen.

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  • Daten aus dem Psoriasis Registry Austria (PsoRA): Häufige Komorbiditäten der Psoriasis

    Psoriasis gilt als Systemerkrankung mit Haut- und Gelenkbeteiligung sowie charakteristischen Komorbiditäten.

    Typische Komorbiditäten sind Psoriasis-Arthritis, metabolische und kardio­vaskuläre Erkrankungen (z. B. Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, arterieller Hypertonus, koronare Herzkrankheit etc.) sowie psychische ­Erkrankungen (z. B. Depression).

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  • Etablierte und neue Biologikatherapien bei Psoriasis

    Die chronische immunmediierte Erkrankung Psoriasis ist mit einer Reihe von Komorbiditäten assoziiert und betrifft 2–3 % der Bevölkerung.

    Die Therapie mit Biologika (TNF-α-Inhibitoren und IL-12/23-Antagonisten) stellt einen ­effizienten und bislang sehr sicheren Therapieansatz dar.

    Weitere innovative und neue Therapien werden voraussichtlich in den nächsten Jahren zur Verfügung stehen: IL-17-Antagonisten (Brodalumab, Ixekizumab, Secukinumab), IL-23-Antagonisten (Tildrakizumab, Guselkumab) sowie oral zu verabreichende PDE4- bzw. JAK-Inhibitoren (Apremilast, Tofacitinib).

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  • Befundkonstellation „Arthralgien und schuppende Hautläsionen“

    Eine Reihe chronisch entzündlicher Erkrankungen manifestiert sich an der Haut, aber auch an den Gelenken.

    Das differenzialdiagnostische Spektrum bei gleichzeitigem Vorliegen von ­Arthritiden und ­schuppenden Hautläsionen umfasst Psoriasis, Lupus ­erythematodes und reaktive Arthritis.

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  • Cignolin zur lokalen Behandlung der Psoriasis

    Trotz der über 100-jährigen Geschichte erweist sich Cignolin bei der Wirksamkeit gemessen in PASI-Reduktionsraten als konkurrenzfähig gegenüber neuen Therapieformen einschließlich Biologika und zeichnet sich durch fehlende systemische und lokale Langzeitnebenwirkungen aus.

    Nachteile der Cignolin-Therapie sind die irritative Nebenwirkung und die Notwendigkeit der angepassten Konzentrationssteigerung.

    Für Patienten, die bereit sind, sich einer intensivierten Lokaltherapie unter ­stationären oder tagesklinischen Bedingung zu unterziehen, kann Cignolin noch immer empfohlen werden.

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  • Psoriasis geht tief unter die Haut: Psychosoziale Aspekte der Psoriasis

    Psoriasis bedeutet für die Betroffenen eine enorme Einschränkung der Lebensqualität. Sie fühlen sich von den Mitmenschen abgelehnt und entwertet.

    Stigmatisierungs- und Entstellungsgefühle, sozialer Rückzug, Depression und suizidale ­Gedanken können die Folge sein.

    Stress verschlimmert den Krankheitsverlauf. Die Therapie sollte Körper, Seele und das ­psychosoziale Umfeld einschließen.

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  • Interdisziplinärer Dialog zwischen Dermatologen und Rheumatologen

    Was wünschen sich Dermatologen von Rheumatologen?

    Was wünschen sich Rheumatologen von Dermatologen?

    Univ.-Prof Dr. Elisabeth Riedl (Dermatologin) und Univ.-Prof. Dr. Kurt Redlich (Rheumatologe) diskutierten die Herausforderungen im Management von Patienten mit Psoriasisarthritis und formulierten im Gespräch mit Susanne Hinger, MedMedia, gemeinsame Ziele und Aufgaben von Dermatologen und Rheumatologen.

    Patienten mit Psoriasisarthritis (PsA) sollten großzügig und niederschwellig der jeweils anderen Fachrichtung vorgestellt werden.

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Non-Melanoma Skin Cancer: SD 01|2015

  • Therapiestrategien im Überblick: Das Basalzellkarzinom

    Basalzellkarzinome werden meist chirurgisch entfernt, daneben ­kommen ­Kryo-, ­Strahlen-, Laser-, immunmodulierende und photodynamische Therapie zum Einsatz.

    Für inoperable und/oder metastasierte Basalzellkarzinome gibt es wenige ­Therapieoptionen; hier sind vor allem Hedgehog-Inhibitoren vielversprechend.

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  • Aktinische Keratosen

    In Österreich ist etwa ein Drittel der Bevölkerung von aktinischen Keratosen betroffen, im Alter steigt die Prävalenz auf bis zu 90 %.

    Aufgrund ihres kanzerogenen Potenzials sind aktinische Keratosen in jedem Fall behandlungspflichtig, wobei eine Vielzahl an therapeutischen Optionen zur Verfügung steht.

    Höchste Priorität hat jedoch die Aufklärung der Bevölkerung zum vernünftigen Umgang mit der Sonne und entsprechenden Schutzmaßnahmen.

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  • Entzündung und Krebs: Entwicklung eines „Proteom-Haut-­Karzinogenese-Modells“

    Der pathophysiologische Mechanismus der Karzinogenese wurde mittels Proteomanalyse von normalen und entzündlich stimulierten Keratinozyten sowie Tumorzellen beleuchtet.

    Die identifizierten neuen keratinozytischen Marker, Promotoren der Karzinogenese und ­tumorspezifischen Proteine, können potenziell zur Entwicklung neuer ­Biomarker und rationaler Therapiekonzepte beitragen.

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  • Zweithäufigster Hauttumor – Inzidenz steigend: Das kutane Plattenepithelkarzinom

    Das kutane Plattenepithelkarzinom ist durch lokal destruierendes Wachstum gekennzeichnet, metastasiert aber selten.

    Die Frühdiagnose und adäquate Therapie sind aufgrund des potenziell aggressiven biologischen Verhaltens essenziell für die Reduktion der Morbidität/Mortalität.

    Therapieoptionen sind die chirurgische Totalexzision (erste Wahl) sowie häufig neoadjuvant angewendete Strahlen-, Chemo- und Immuntherapie.

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  • Hauttumoren bei Immunsupprimierten

    Die Langzeit-Immunsuppression erhöht das Risiko, nichtmelanozytäre Hauttumoren (NMSC) zu entwickeln. Begünstigende Faktoren dafür sind Dauer, Höhe und Art der Immunsuppression sowie die Kumulativdosis vorangegangener UV-Exposition und ein heller Hauttyp.

    Der häufigste Hauttumor im Szenario der Immunsuppression ist das Plattenepithelkarzinom.
    Therapie der Wahl ist die chirurgische Exzision.

    Aktinische Keratosen beziehungsweise die Flächenkanzerisierung an belichteten Arealen müssen frühzeitig behandelt werden, da die Progression in Richtung eines invasiven epithelialen Tumors erhöht ist.

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Aufklärung des Patienten hinsichtlich kutaner Neoplasien und präventiver Maßnahmen ist essenziell.

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ÖGDV-Tagung: SD 03|2014

  • Vorwort: Herausforderungen in der Dermatologie

    Univ.-Prof. Dr. Erwin Tschachler, der die letzten 2 Jahre Präsident der ÖGDV war, wurde im Oktober zum Präsidenten der EADV gewählt. SPECTRUM Dermatologie sprach mit ihm über die Herausforderungen in der Dermatologie – in Österreich und in Europa.

    Er warnt vor einer Umschichtung dermatologischer Leistungen zu anderen Fachgebieten. Einzelne dermatologische Erkrankungen anderen Fächern zuzuschlagen wäre zum Nachteil der Patienten.

    Um die Weiterentwicklung der Dermatologie zu gewährleisten, muss die ­Verbindung zwischen klinischer Dermatologie und Grundlagenforschung auch künftig aufrechterhalten werden.

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  • Update Infektionskrankheiten

    Infektionskrankheiten der Haut sind aktuell wie eh und je. Eine kleine Auswahl aus spannenden Publikationen gibt Einblick in die Neuheiten aus der Welt der Viren und Bakterien.

    Eine rezente Fallpublikation zeigt den fatalen Verlauf einer intrauterinen HSV-Infektion.

    Zunehmend werden atypische Verlaufsformen der Hand-Fuß-Mund-Erkrankung (HFME) beschrieben.

    Die amerikanische Gesellschaft für Infektionserkrankungen (IDSA) hat erneuerte Guidelines zur Diagnose und Behandlung von Infektionen der Kutis und Subkutis vorgestellt.

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  • Hautbarriere und trans(epi)dermale Resorption von Medikamenten

    Die trans(epi)dermale Applikation von Medikamenten bietet wesentliche Vorteile im Vergleich zur oralen Gabe.

    Doch durch eine intakte Hautbarriere wird die Aufnahme von topisch verabreichten Medikamenten großteils verhindert. Zum Glück existieren einige ausgeklügelte Strategien zur Verbesserung der Medikamentenresorption, die im folgenden Beitrag kurz vorgestellt werden.

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ÖADF Tagung: SD 02|2014

  • Vorwort: Positionierung der Universitätsklinik für Dermatologie Salzburg

    Die Universitätsklinik Salzburg spezialisiert sich neben der Versorgung von Patienten mit Erkrankungen aus dem allgemein-dermatologischen Spektrum auf Patienten mit seltenen Krankheiten (SK).

    In Umsetzung von internationalen und nationalen Initiativen wird der Aufbau eines Europäischen Referenz-Netzwerks für Genodermatosen von Salzburg betreut.

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  • Hereditäre Epidermolysen

    Zahlreiche Fortschritte in der Pathogenese-Forschung, Diagnostik und Therapie der Epidermolysis bullosa (EB) haben das Management der Patienten verbessert.

    Für das EB-assoziierte Karzinom wurde die dermale Matrix als entscheidender Pathogenese-Faktor identifiziert.

    Die EB-Nävi zeigen trotz des bedrohlichen klinischen Aspektes in den meisten Fällen keine Tendenz zur Entartung. Allerdings wurde kürzlich ein Fall der Entartung bei EB simplex publiziert.

    Neue lokale und systemische Therapieverfahren verbessern die Therapiemöglichkeiten.

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  • Akute nekrotisierende Haut- und Weichteilinfektionen

    Perakut verlaufende Haut- und Weichteilinfektionen mit septischer Allgemeinsymptomatik erfordern sofortiges Handeln.

    Die Diagnose erfolgt aufgrund der Anamnese, des klinischen Befundes, systemischer Entzündungszeichen im Serum (vor allem Interleukin-6) und der diagnostischen Biopsie. Bildgebende Techniken verzögern die chirurgisch dringend notwendige Intervention.

    Die chirurgische Intervention muss ohne Rücksicht auf ästhetische und ­funktionelle Aspekte radikal erfolgen.

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  • Warum sollen Dermatologen operieren? Das Besondere an Dermatologen als ­Dermatochirurgen

    Durch eine intensive Aus- und Fortbildung am Organ Haut sind die Dermatologen besonders befähigt, dermatochirurgische Maßnahmen durchzuführen sowie auch alternative Therapien anzubieten.

    Es erfordert spezifische Kenntnisse des Organs Haut, um chirurgische Therapien adäquat durchführen zu können.

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Ästhetische Dermatologie: SD 01|2014

  • Ästhetische Dermatologie – Notwendigkeit der Akademisierung

    Das Streben nach Schönheit eröffnet einen unglaublich großen Markt, der längst auch die Medizin erobert hat.

    Die ästhetische Dermatologie befasst sich vor allem mit Maßnahmen zur Besserung von ­alterungsbedingten Hautveränderungen.

    Es ist daher an der Zeit, die dafür eingesetzten Methoden auch in der akademischen Lehre abgebildet zu wissen. Die Akademisierung der ästhetischen Dermatologie muss daher ein weiterer Schritt sein.

    Zukunftsweisend wäre auch die Implementierung einer fachübergreifenden Spezialdisziplin.

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  • Möglichkeiten und Grenzen injizierbarer Füllmaterialien

    Injizierbare Füllmaterialien sind ein wichtiger Eckstein der ästhetischen Dermatologie.

    Resorbierbaren injizierbaren Füllmaterialien, die auf guten, klinisch kontrollierten Studien basieren, sollte der Vorzug gegeben werden.

    Vorsicht ist angeraten bei neuen injizierbaren Füllmaterialien und neuen Indikationen. Hier besteht ein erhöhtes Risiko von unerwünschten Ergebnissen und/oder unerwünschten ­Wirkungen.

    Vorsicht ist auch bei Patienten mit starker Elastose gegeben. Hier kann eine Volumenaugmentation unter Umständen nicht zu dem gewünschten ästhetischen Ergebnis führen, wenn nicht gleichzeitig versucht wird, die Elastose zu mindern.

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  • Photodynamische Therapie in der ästhetischen Dermatologie

    Die topische photodynamische Therapie mit Methylaminolevulinat oder 5-Aminolävulinsäure ist nicht nur hochwirksam in der Behandlung von aktinischen Keratosen, sondern führt auch zu einer deutlichen Verbesserung der Zeichen der Hautalterung.

    Eine signifikante Verbesserung der Hauttextur, der Hautrauigkeit, der feinen Fältchen, der ­Dyspigmentierungen und der Teleangiektasien konnte in zahlreichen kontrollierten Studien gezeigt werden.

    Im Folgenden werden die Studien zur photodynamischen Hautverjüngung ­dargestellt und die zugrunde liegenden Wirkmechanismen diskutiert.

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  • Vernarbende Alopezien (Alopecia cicatricia)

    Das Essenzielle im ärztlichen Management der vernarbenden Alopezien ist die frühzeitige und richtige Diagnosestellung.

    Zur Diagnosesicherung sollte eine Biopsie durchgeführt werden, um eine diagnosespezifische Therapie einleiten zu können.

    Dieser Fortbildungsartikel soll einen Überblick über die vernarbenden Alopezien und die aktuell verfügbaren evidenzbasierten Therapien geben.

    Bei flächiger Vernarbung sollten als Ultima Ratio auch adäquate kosmetische Maßnahmen aus ärztlicher Sicht empfohlen werden.

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  • Ästhetische Plastische Chirurgie: Die Blepharoplastik als funktionelle und ästhetische Korrektur der Augenlider

    Die Augenlider und die periorbitale Region sind als Einheit zu betrachten; dementsprechend ist bei Indikation und Planung zur Korrektur ein individuell angepasstes Operationsverfahren anzuwenden.

    Die Resektion von überschüssiger Haut im Ober- und Unterlidbereich erfordert eine exakte Planung.

    Eine penible Blutstillung, vor allem bei der periorbitalen Fettresektion, ist ­erforderlich, eine übermäßige Resektion führt zum Lagophthalmus und zum Ektropium und ist zu vermeiden.

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ÖGDV-Tagung: SD 02|2013

  • Die Dermatologie und das Gesundheitswesen

    Die Umschichtung dermatologischer Leistungen zu anderen Fachgebieten reduziert keine ­Kosten, sondern verlagert sie.

    Viele Hautkrankheiten sind für den erfahrenen Dermatologen Blickdiagnosen. Diese spezielle dermatologische Expertise spart dem Gesundheitssystem Kosten, weil rasch adäquat therapiert werden kann.

    Epidemiologische Daten zur Belastung dermatologischer Erkrankungen basieren auf Hochrechnungen internationaler Studien. Österreichische Daten fehlen. Register sind dringend erforderlich.

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  • Willkommen bei der Jahrestagung der ÖGDV

    Bei der diesjährigen ÖGDV-Tagung in Wien haben wir uns wieder bemüht, in zweieinhalb Tagen alle Neuigkeiten und Fortschritte im Bereich der Dermatologie und Venerologie zu präsentieren und dabei sowohl den wissenschaftlichen als auch den unmittelbar praxisrelevanten Aspekten Rechnung zu tragen….

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  • Laser in der Dermatologie – auch nach 30 Jahren noch spannend und voller Potenzial

    Entsprechend den physikalischen Parametern (Wellenlänge, Expositionszeit und Strahlendurchmesser) ergeben sich unterschiedliche Indikationen für die einzelnen Laser und Blitzlampen.

    Die Indikationen reichen von der antientzündlichen Behandlung verschiedener entzündlicher Hauterkrankungen über die Behandlung von Feuermalen, die Entfernung von epidermalen Naevi und nichtmelanozytären Veränderungen bis zur ablativen Behandlung von aktinischen Schäden und Falten und zur Epilation.

    Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz sind eine kritische Indikations­stellung und eine faire Aufklärung der Patienten.

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  • Sexuell übertragbare Erkrankungen in Österreich

    In den letzten Jahren ist ein deutlicher Anstieg an Syphilis und Gonorrhoe zu verzeichnen.

    Das Lifetime-Risiko für HPV-Infektionen liegt bei 80 %.

    In Ländern mit Gratisimpfprogramm und hoher Durchimpfungsrate kann ein signifikanter Rückgang an Genitalwarzen beobachtet werden (Australien um 90 %). Ab Februar 2014 soll die HPV-Impfung in Österreich in das Schul-Impfprogramm (4. Klasse Volksschule) aufgenommen werden.

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  • Herausforderung: Wundheilung

    Die demografische Entwicklung in den westlichen Gesellschaften zwingt nicht nur die ­Dermatologen zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema der Wundbehandlung, sie betrifft auch zahlreiche andere Disziplinen.

    Eine den modernen Leitlinien entsprechende Diagnostik und Therapie kann schon heute zur Abheilung eines Großteils chronischer Wunden führen.

    Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Wundbehandlung liegt in der Zusammenarbeit der ­verschiedenen medizinischen Disziplinen sowie dem Austausch zwischen Spezialisten, Hausärzten und pflegendem Personal, um eine optimale Wund­versorgung des Patienten bis in den häuslichen Bereich hinein zu gewährleisten.

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  • Atopisches Ekzem – Behandlungsoptionen bei Kindern

    Pathogenetisch liegen dem atopischen Ekzem (AE) Defekte in der Barrierefunktion, der Infekt­abwehr und der Immunregulation zu Grunde.

    Die Therapie besteht aus einer adaptierten Basistherapie zur Kompensation der defekten ­Barriere, der Infektionsprophylaxe und der antiinflammatorischen Therapie.

    Die zentrale Rolle der Hautbarriere in der Entstehung des AE muss den Patienten bzw. deren Eltern kommuniziert werden. Das Verständnis dafür bei medizinischen Laien zu erreichen, erfordert einen erheblichen Zeitaufwand, ist aber für einen dauer­haften Therapieerfolg entscheidend.

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  • Behandlung kindlicher Hämangiome

    Nichtselektive Beta-Blocker, insbesondere Propranolol systemisch, wurden schnell zur ­First-Line-Therapie bei komplizierten Hämangiomen (im Gesicht, in der Leber sowie große, segmentierte Hämangiome an den Extremitäten, dem Stamm bzw. der Anogenitalregion).

    Vor allem infantile Hämangiome der Leber bzw. ulzerierende Hämangiome der Haut sprechen sehr gut auf die orale Propranolol-Therapie an.

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ÖADF 2013: SD 01|2013

  • „Dermatologie bei nicht mehr ganz jungen Menschen“

    Der aktuelle demografische Wandel ist offensichtlich und erschließt sich uns auch ohne besondere wissenschaftliche Analysen. Wir werden älter – weltweit, besonders aber in den so genannten industrialisierten Ländern. Die rezente Lebenserwartung in den EU-27-Staaten beträgt 81,7 Jahre für Frauen und 75,3…

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  • Polypharmazie – Gratwanderung zwischen zu viel und zu wenig

    Polypharmazie gilt als ein Übel. Sie ist aber bei älteren Menschen unvermeidbar.

    Unterversorgung ist nämlich auch schlecht.

    Wenn einige einfache Regeln beachtet werden, kann der potenzielle ­Schaden, der aus dem Zusammenwirken vieler Pharmaka resultieren kann, minimiert werden.

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  • Dermatologische Nachsorge: Nach Organtransplantation oder bei ­chronischer Immunsuppression

    Hautinfektionen können beim immunsupprimierten Patienten, insbesondere beim Organtransplantierten, durch ungewöhnliche Erreger verursacht werden.

    Ebenso ist das Risiko für nichtmelanozytäre Hauttumoren deutlich erhöht. Eine altersbedingte kumulative Vorschädigung ist zu beachten. Ältere Patienten und chronisch Immunsupprimierte haben daher ein besonders hohes Risiko.

    Ein regelmäßiges Hauttumorscreening durch den Dermatologen ist essenziell. Dieses ist für Transplantierte meist Routine, leider aber für andere, unter IS stehende Patientengruppen noch nicht etabliert.

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  • Biologika: Verwendung bei älteren Menschen

    Die Psoriasis ist im Alter häufig und beeinträchtigt die Lebensqualität noch stärker.

    Durch die physiologische Immunschwäche sowie Komorbiditäten steht die Therapie mit ­Biologika im Alter unter geänderten Voraussetzungen.

    Unter entsprechender Observanz ist der Einsatz von TNF-α-Antagonisten und IL-12/IL-23-Antagonisten im Alter effektiv und sicher.

    Das Nebenwirkungsprofil entspricht großteils der therapeutischen Immunsuppression und wird durch die physiologische Immunschwäche etwas verstärkt.

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  • Tour d’Horizon über die ästhetische ­Dermatochirurgie

    Ästhetische Operationen sind meistens nicht kurativ notwendig, beseitigen jedoch einen die Lebensqualität des Patienten beeinträchtigenden Zustand.

    Im Bereich der Ästhetischen Dermatologie gibt es eine große Bandbreite an Behandlungsmethoden. Der Trend geht in Richtung minimalinvasive Behandlungen mit BTX A, Fillern, Fettgewebstransplantationen und kombinierten Behandlungen.

    Die organspezifischen Fächer wie Dermatologie, HNO, MKG, Augenheilkunde, Gynäkologie und Urologie sind laut Gesetz befugt, in ihrem Organ ästhetische Chirurgie zu betreiben. Das Gesetz für Ästhetische Chirurgie ist seit 1. Jänner 2013 in Kraft.

    Um die interdisziplinäre Kooperation mit den anderen organspezifischen Fächern zu vertiefen, wurde 2012 ein Dachverband für Interdisziplinäre Ästhetische Chirurgie/Austrian Federation for Interdisciplinary Aesthetic Surgery (AFIAS) gegründet.

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  • Ersatzteilallergologie

    Ersatzteile im medizinischen Sinn sind die in zahlreichen Bereichen eingesetzten Exo- und Endoprothesen.

    Eine echte, klinisch relevante Allergie auf Prothesenmaterial ist sehr selten, bleibt aber insbesondere für Dermatologen eine nicht seltene Fragestellung.

    Das Austesten einer Allergie im Zusammenhang mit Prothesen wird ­kontrovers diskutiert, jedoch von den Leitlinien empfohlen.

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  • Hauterkrankungen der Brust und Mamille

    Zu den entzündlichen Veränderungen zählen das Ekzem und Köbner-Phänomene im Rahmen anderer Dermatosen wie z.B. der Psoriasis.

    Beispiel für infektiöse Veränderungen ist die Mastitis.

    Neoplastische Veränderungen beinhalten benigne und maligne Läsionen. Diese können zufällig an der Brust lokalisiert oder brustspezifisch sein, aber auch oberflächliche Manifestationen eines Mammakarzinoms.

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  • Nichtvenerische anale, perianale und ­perineale Erkrankungen

    Der Analbereich stellt wie kaum eine andere Region des Körpers durch die großen funktionellen Anforderungen ein höchst komplexes und störanfälliges Organ (Kontinenzorgan) dar.

    Im Falle einer Erkrankung oder Dysfunktion kann sich dies durch eine große Bandbreite an Störungen von Juckreiz und analem Nässen über Blutungen und massiven Schmerzen bis zu Inkontinenz oder einer obstruktiven Entleerungsstörung präsentieren.

    Auch im 21. Jahrhundert ist die Analregion noch die Taburegion schlechthin, wodurch Verzögerungen in der Diagnostik mit nachfolgend oftmals inadäquater Therapie zu beobachten sind.

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  • Nichtvenerische genitale Erkrankungen des Penis

    Ektopische Talgdrüsen haben ebenso wie Papillae coronae glandis, die mit Genitalwarzen ­verwechselt werden können, keinen Krankheitswert. Zu den benignen Diagnosen zählen weiters die Lentiginose der Glans penis und die bei älteren Männern häufigen Angiokeratoma scroti.

    Die Kranzfurchenlymphangitis mit einer schmerzlosen, prall-zystischen Strangbildung ist bei jüngeren Männern relativ häufig. Bei der Kranzfurchenphlebitis liegt eine Thrombophlebitis oberhalb der Kranzfurche vor.

    Balanoposthitis ist eine entzündliche Veränderung der Glans und des inneren Präputialblattes unterschiedlicher Ursache.

    Die akute Gangrän des Penis, ausgelöst durch bakterielle Erreger, kann foudroyant verlaufen und erfordert eine sofortige Breitbandantibiotikatherapie und eine rasche chirurgische Sanierung.

    Als maligne Erkrankungen müssen Erythroplasie Queyrat (ein Carcinoma in situ) sowie das Plattenepithelkarzinom des Penis beachtet werden.

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Dermatochirurgie: SD 02|2012

  • Vorwort: Die Dermatologie – 
ein konservatives und chirurgisches Fach

    Die Dermatologie und Venerologie ist ein äußerst attraktives Sonderfach und bietet eine Fülle an interessanten Bereichen, in denen der Dermatologe tätig werden kann. Laut geltendem Gesetz gehört zum Sonderfach Dermatologie und Venerologie „die Prävention, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation aller Zustände…

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  • Dermatochirurgie: benigne und maligne Hautveränderungen

    Neben den klassischen dermatochirurgischen Therapieverfahren wie Exzision und Dermabrasion bieten sich zur Behandlung benigner und prämaligner Hautveränderungen zahlreiche alternative Therapieverfahren an.

    Zusätzlich zu den physikalischen Methoden wie Kryochirurgie und Elektrochirurgie haben sich in den letzten Jahren auch die photodynamische Therapie sowie die Lasertherapie etabliert. Alternativ können auch topische Therapien mit gutem Erfolg angewandt werden, wobei synergistische Effekte in der Kombination verschiedenster Therapien zu erwarten sind (z. B. Kryo mit Diclofenac, Laser mit Imiquimod).

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  • Chirurgie maligner Hauttumoren 


    Die radikale Resektion ist nach wie vor die Therapie der Wahl bei malignen Hauttumoren.

    Die operative Strategie wird wesentlich durch die Flächen- und Tiefenausdehnung des Tumors bestimmt, die präoperativ adäquat eingeschätzt werden muss (Palpation, bildgebende Verfahren, Tumor-Mapping).

    Bei nichtmelanozytären Hauttumoren kann die richtige Einschätzung der Tumorgrenzen schwierig sein, die chirurgische Entfernung sollte dann mikrographisch kontrolliert erfolgen.

    Bei Verzicht auf die mikrographische Chirurgie ist mit einer gewissen Drop-out-Rate zu rechnen. Wie Metaanalysen zeigen, führt eine histologisch inkomplette Resektion eines Basalioms in nur einem Drittel der Fälle zu einem Rezidivtumor.

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  • Dermatochirurgie jenseits der Tumorchirurgie


    Das Spektrum nichtonkologischer Hauterkrankungen, die chirurgisch behandelt werden können, ist ein sehr breites: Es reicht von der septischen Haut– und Weichteilchirurgie, der Phlebochirurgie, der Chirurgie von Wunden und Verbrennungen sowie der Narbenchirurgie bis zur ästhetischen Dermatochirurgie. Dazu kommen noch der Gewebetransfer und funktionelle Erkrankungen wie Alopezie oder Hyperhidrose.

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  • Die Bedeutung des Sentinel-Lymphknotens beim malignen Melanom


    Unter dem Aspekt, dass Definition und Identifikation des Sentinel-Lymphknotens (SLN) den Zweck verfolgen, all jene Patienten zu identifizieren, die von einer primären Lymphadenektomie nicht oder kaum profitieren würden, ist der SLN eine Erfolgsgeschichte.

    Die standardisierte Versorgung des malignen Melanoms sieht bei gegebener Indikation die Entfernung des SLN vor. Der Anteil positiver SLN liegt bei etwa 20 %.

    Der SLN ist ein guter prognostischer Parameter für regionale Metastasen und Lokalrezidive. Derzeit ist der Einfluss eines positiven SLN auf das allgemeine Überleben nicht vollständig geklärt.

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  • Liposuktion – eine dermatologische Operation


    Die Liposuktion stellt eine minimalinvasive Alternative zur Lipektomie dar. Kurative Indikationen sind: Gynäkomastie, Lipödeme und große Lipome, Lipomatose, axilläre Hyperhidrose etc.

    Zu den kosmetischen Indikationen der Liposuktion zählen: disproportionierte Fettansammlungen an den Beinen (Reithosenspeck) und Armen, an Bauch, Hüften und Rücken; Doppelkinn sowie Gesichtsabsaugung.

    Methode der Wahl ist die ambulante Liposuktion in Tumeszenz Lokalanästhesie (TLA).

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  • Botulinumtoxin und injizierbare Füllmaterialien: Wissenswertes drum herum 


    Bei Hyaluronsäurepräparaten ohne gute Evidenz ist Vorsicht geboten, da sie mit einem erhöhten Risiko an unerwünschten entzündlichen Reaktionen verbunden sein können. Außerdem sind Präparate mit Lidocain wegen der geringeren Schmerzen zu empfehlen.

    Heftig umkämpft ist das richtige Verhältnis zwischen den verschiedenen Botulinumtoxin­präparaten, denn je nach dem Verhältnis wird die Anwendung eines Präparates wirtschaftlicher oder unwirtschaftlicher.

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  • Rechtliche Aspekte der Dermatochirurgie


    Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten sind berechtigt, jene chirurgischen Eingriffe durchzuführen, die in den Ausbildungskatalogen in der Sonderfachausbildung enthalten sind.

    Aus Haftungsgründen ist es ratsam, dass ein Dermatologe diese Eingriffe tatsächlich nur dann durchführt, wenn er sie auch ausreichend erlernt hat.

    Dermatochirurgische Eingriffe ohne medizinische Indikation (ästhetische Operationen) dürfen von Dermatologen auch im Rahmen der Berechtigung als Facharzt durchgeführt werden, wobei zusätzliche rechtliche Auflagen im Bereich der Aufklärung, Marketing und Umgang mit den Patienten zu beachten sind.

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Sonne: SD 01|2012

  • Sonne ohne Reue

    Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Vorstand der Universitätsklinik für Dermatologie, Medizinische Universität Wien und Wissenschaftlicher Leiter der Aktion „Sonne ohne Reue“, sprach mit Spectrum Dermatologie über die nach wie vor weltweit steigende Melanominzidenz und die internationalen Bemühungen, die Häufigkeit einzudämmen. Die gute Nachricht: Die Mortalität ist dank Früherkennung und moderner Therapien konstant geblieben.

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  • 25 Jahre Photoprotektion der Haut

    25 Jahre Aktion „Sonne ohne Reue“ – wozu man recht herzlich gratulieren darf – bedeuten auch ein viertel Jahrhundert stetige Forschung und Fortschritt auf dem Gebiet Sonnenschutz und Sonnenschutzmittel. Seit 16 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema „Photoprotektion der Haut“, und es ist meiner Arbeitsgruppe und mir gelungen, zu einigen Hotspots einen wissenschaftlichen Beitrag zu leisten.

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Narben: SD 02|2011

  • Narben und ihre Therapie

    Pathologische Formen von Narbenbildung sind Ausdruck gestörter Wundheilungsprozesse nach Verletzungen, Infekten oder fokalen Entzündungen der Haut. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der Narbenbehandlung unter besonderer Berücksichtigung von Aknenarben.

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  • Laserbehandlung von Narben

    Aus der Vielzahl von therapeutischen Optionen zur Behandlung von Narben gelten nur wenige Methoden als allgemein anerkannt. Zu den etablierten Verfahren zählen intraläsionale Kortikosteroide, Radiatio, Kryochirurgie, Druck und chirurgische Verfahren. Die Lasertherapie ist eine viel versprechende Methode, pathologische Narben zu korrigieren, wobei je nach Beschaffenheit der Narbe unterschiedliche, sowohl ablative als auch nicht-ablative Laser mit ausgezeichneten Ergebnissen zum Einsatz kommen können.

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  • Narbenvermeidung und Narbenkorrektur aus Sicht der Dermatochirurgen

    Narbenbildung ist eine natürliche Konsequenz jeder Verletzung oder Operation. Für Patienten ist die Narbe oft das einzige Kriterium, um die Qualität einer Operation zu beurteilen. Die ideale Narbe sollte nahezu unsichtbar sein und zwischen den natürlichen Hautfalten verschwinden. Um dies zu erreichen, spielen neben konstitutionellen Faktoren des Patienten die chirurgische Technik sowie die Lokalisation und die Ausrichtung der Narbe eine wichtige Rolle.

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Autoimmunerkrankungen: SD 01|2011

  • Vaskulitis – vom Symptom zur Diagnose

    Eine Vaskulitis kann klinisch ein sehr unterschiedliches Bild zeigen. Die Einordnung erfolgt durch klinisch tätige Dermatologen anhand von klinischen Kennzeichen wie Lokalisation, morphologischen Kriterien, begleitenden Symptomen sowie Histopathologie und Laborparametern.

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  • Ein Virus als Prototyp für infektiös getriggerte Autoimmunerkrankungen in der Dermatologie – Hepatitis C und Autoimmunität

    KONTEXT: Bakterielle bzw. virale Erreger gelten heute neben anderen Faktoren als mögliche Auslöser von Autoimmunerkrankungen. Dafür gibt es eine Vielzahl an Beispielen, bei denen ein Zusammenhang zwischen Infektion und Autoimmunität identifiziert werden konnte und heute als gesichert gilt (Lyme-Borreliose durch…

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  • Raynaud-Phänomen und Sklerodermie

    Das Raynaud-Phänomen ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Frauen im mittleren Lebensalter sind häufiger betroffen, aber auch schon Jugendliche, mit einer deutlichen Abhängigkeit von klimatischen Bedingungen.

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  • Antinukleäre Antikörper (ANA)

    Alle Antikörper, die mit nicht-gewebespezifischen Zellkernantigenen reagieren, werden unter dem Begriff der antinukleären Antikörper (ANA) zusammengefasst.1 ANA zählen zu den wichtigsten Autoantikörpern bei Kollagenosen, weshalb der Bestimmung von ANA bei dieser Gruppe von systemischen, entzündlichen Erkrankungen ein großer Stellenwert zukommt.2 Die ACR (American College of Rheumatology)-Klassifikationskriterien für systemischen Lupus erythematodes (SLE) und andere Kollagenosen (systemische Sklerodermie, Sjögren-Syndrom, Mischkollagnosen, Drug-induced SLE, Polymyositis/Dermatomyositis) schließen einen ANA-Befund mit ein.1, 3–6

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